Sonntag, 9. April 2017

Rezension "Wild & Sweet" von Rhenna Morgan


Rezension
Wild & Sweet
von Rhenna Morgan

Carina Press
ASIN: B01N74MER5
eBook mit ca. 432 Seiten
Sprache: Englisch
Genre: Contemporary Romance
Preis: ca. 2,41 €

Reihe: Haven Brotherhood #2
2. Wild & Sweet
3. Claim & Protect (ET: 12.06.17)




Inhalt
Zeke Dugan is not a man who walks the straight and narrow. He may have sworn an oath as a trauma doc, but he has zero problem leveraging his medical skills outside a hospital if it means giving the Brotherhood—the group of men he calls family—an advantage. Blood before business. All that changes when shy Gabrielle stumbles into his life and ignites his protective instincts.

Mechanic Gabrielle Parker prefers the complexities of an engine over men. Her life wasn't always quiet and well-ordered, but now that it is, she finds peace in the solitude. When a robbery in her neighborhood forces her out of her safe bubble, she never fathoms that a dangerous, cocky trauma doctor will fix more than her injuries.

Zeke doesn't play by the rules that Gabrielle follows but knows that he's exactly what she needs in her life. He'll show her the fierce and uncompromising protection that comes from belonging to a man like him.

When tension outside the Brotherhood threatens Gabrielle, Zeke will do anything to keep her safe, and damn the consequences. No one will hurt his woman, even if it means putting the very men who saved his life at risk.©Goodreads

Meine Meinung
In Wild & Sweet vereint Rhenna Morgan erneut alles, was eine gute Contemporary Romance für mich braucht: sympatische Charaktere mit Chemie und Knistern, einen klasse Cast an Nebenfiguren, einen dynamischer Plot ohne unnötig heraufbeschworene Streits und Dramen kurz vor Ende.

Zeke kennen wir bereits aus Rough & Tumble und er hat mir genauso gut gefallen, wie ich erwartet hatte. Er ist ein pflichtbewusster Arzt und hat doch auch seine raue Seite, ohne dass es übertrieben wirkte. Als Figur ist er fast schon zu perfekt, er ist absolutes Topmaterial zum Schwärmen und verzückten Seufzen! Trotzdem hätte ich mir ein wenig mehr Einsicht in seine Emotionen und seine Vergangenheit gewünscht. Der emotionale Fokus lag sehr viel stärker auf Seiten unserer Protagonistin Gabrielle: mit ihrer Sozialphobie ist sie eine sehr fragile Seele, die jedoch im Laufe der Geschichte unheimlich viel Rückgrat entwickelt und mit ihrem Mut beeindruckt.

Gabe macht eine erkennbare Entwicklung durch, die gemeinsam mit der Liebesgeschichte einen Großteil des Plots ausmacht. Hier liegt mein zweiter kleiner Kritikpunkt: es gibt zwar eine äußere Bedrohung, die einen kleinen Suspense Plot in die Geschichte einbaut, allerdings war dieser mir wie so oft etwas zu schlecht ausgebaut. Da wäre mehr Potenzial für Spannung und Action drin gewesen. So blieb die Geschichte auf das Liebespaar fokussiert - das funkioniert zumindest bei Rhenna Morgan für mich sehr gut, da ihre Paare sich entwickeln und trotz ernster Themen und Probleme eine Leichtigkeit bewahren.

Ein großer Pluspunkt der Geschichte ist und bleibt die Haven Brotherhood, deren Mitglieder nicht nur einander, sondern auch dem Leser ein Gefühl von Zugehörigkeit und Wärme vermitteln. Die gemeinsamen Szenen der Pärchen und der Männer sind jedes Mal aufs Neue herzerwärmend zu lesen. Im nächsten Roman gerne noch mehr davon!

Fazit
Wenn auch nicht mehr ganz so gut wie der Start der Reihe Rough & Tumble, begeistert die Haven Brotherhood-Reihe weiterhin auf ganzer Linie mit einer einfühlsamen Liebesgeschichte zwischen zwei originellen und sympatischen Figuren in einem coolen Setting. Diese Reihe gehört ab jetzt zu meinen Lieblingen!

4,5 von 5 Buchwelten.

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Montag, 27. März 2017

Rezension "The Black Lily" von Juliette Cross



Rezension
The Black Lily
von Juliette Cross

Entangled Publishing Select Otherworld
ASIN: B06XC4R44J
eBook mit ca. 290 Seiten
Sprache: Englisch
Genre: Paranormal Romance
Preis: ca. 5,36 €

Reihe: Tales of the Black Lily #1
1. The Black Lily
2. The Red Lily (ET: 19. Juni 2017)




Inhalt
Cinderella like you’ve never seen before…
With the threat of the vampire monarchy becoming stronger every day, the Black Lily must take drastic measures. As the leader of the underground resistance, Arabelle concocts the perfect idea to gain the attention of the Glass Tower. Her plan? Attend the vampire prince’s blood ball and kill him. Fortunately for Prince Marius, her assassination goes awry, and Arabelle flees, leaving behind only her dagger.
Marius is desperate to find the woman whose kiss turned into attempted murder, hunting for the mysterious assassin he can’t push out of his mind. But what he uncovers could change the course of his life forever…©Goodreads


Meine Meinung
Eine von Juliette Cross' größten Stärken ist es, dass sie sich für jede ihrer Welten etwas ganz Neues ausdenkt: sie nimmt Bekanntes, gibt diesem einen innovativen Dreh, den man so noch nicht gesehen hat und gestaltet damit faszinierende Geschichten. In ihrem neusten Roman The Black Lily, dem Start in eine neue Serie, mischt sie romantische, paranormale und historische Fantasy mit Märchenelementen.

In Arabelles Welt herrscht die mächtige Varis-Dynastie, bestehend aus den ältesten und mächtigsten Vampiren, unumschränkt über das Land. Die Menschen fürchten sie, denn nicht nur müssen sie den Aristokraten dienen, sondern es verschwinden auch immer wieder Menschen spurlos. Arabelle selbst kann dieses Unrecht nicht mehr mit ansehen und so ruft sie eine Gruppe von Rebellen namens Black Lily ins Leben, um die Tyrannen zu stürzen. Man kann sagen was man will: schon nach dem Prolog, der nur wenige Sätze umfasst und die Gründungslegende der Vampirmonarchie beschreibt, war ich total gefesselt. Das Worldbuilding ist typisch mittelalterlich angelegt: eine Monarchie, die in Luxus und Sicherheit in ihrem Schloss im krassen Gegensatz zu den ärmlichen Verhältnissen der einfachen Leute leben. Indem sie den Adel vampirisch macht, spitzt die Autorin dieses Ausbeutungsverhältnis zusätzlich zu, da natürlich die Vampire das Blut der Menschen trinken, um zu überleben. Damit thematisiert sie quasi nebenbei die Gegensätze in einem Abhängigkeitsverhältnis und zeigt in der Geschichte ihrer Protagonisten, wie Hass und Vorurteile auf beiden Seiten überwinden werden können.

Die Protaginsten nehmen genau jene Rollen ein, die ihnen die Cinderella-Märchenadaption, die The Black Lily ist, zuweist: das arme Dienstmädchen und der Prinz. Trotzdem ist Arabelle viel mehr als nur eine wehrlose Cinderella. Stattdessen kann sie mit ihrer Entschlossenheit andere inspirieren und kämpft für ein gutes Ziel - nicht ohne sich im Laufe der Handlung zu fragen, ob sie es auf die richtige Art und Weise tut. Ebenso ist Marius mehr als ein verwöhnter Prinz, viel mehr liegen ihm die Menschen wirklich am Herzen und er versucht sein Bestes, um ihnen gerecht zu werden. Einzeln und als Paar haben mir beide sehr gefallen. Zwei kleine Wermutstropfen gab es allerdings: zum einen waren beide mir ein stückweit zu naiv und ahnungslos - hier bleibt Cross zu nah am Märchen. Die Figuren beginnen erst im Laufe der Geschichte Dinge zu hinterfragen, die eigentlich viel früher hätten auffallen müssen. Das führt dazu, dass ich sie manchmal nicht völlig ernstnehmen konnte. Zum zweiten hatten sie für meinen Geschmack zu wenig gemeinsame Szenen, bevor sich die Liebesgeschichte entfaltet. Chronologisch betrachtet vergehen zwei Wochen - das ist durchaus genug für eine (für mich) glaubwürdige Lovestory. Stattdessen hätte die Geschichte für meinen Geschmack 50 Seiten mehr gemeinsamer Screentime der beiden gebrauchen können, um ihre Zuneigung nachvollziehbar aufzubauen.

Fazit
Sieht man von kleineren Inkonsistenzen im Figurendesign ab, liefert Juliette Cross eine spannende historisch-fantastische Liebesgeschichte, die mit ihrem Märchenflair und der neuen Interpretation der inzwischen eigentlich ausgelutschten Spezies der Vampire begeistern kann. Ich freue mich wahnsinnig auf weitere Bände in der Reihe, da genug interessante Nebenfiguren eingeführt worden, deren Liebesgeschichten ich gerne erfahren möchte.

4,5 von 5 Buchwelten

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Mittwoch, 8. März 2017

Rezension: "Die Krone der Sterne" von Kai Meyer


Rezension
Die Krone der Sterne
von Kai Meyer

Fischer TOR
Illustrationen von Jens Maria Weber
ISBN: 978-3596035854
Broschiertes Taschenbuch mit 464 Seiten
Sprache: Deutsch
Genre: Science Fiction, Space Fiction
Preis: 14,99 €

Reihe: Die Krone der Sterne #1
1. Die Krone der Sterne
2. - noch kein Titel - (ET: 2018)
3. - noch kein Titel - (ET: ?)



Inhalt
Das galaktische Reich von Tiamande wird von der allmächtigen Gottkaiserin und ihrem Hexenorden beherrscht. Regelmäßig werden ihr Mädchen von fernen Planeten als Bräute zugeführt. Niemand weiß, was mit ihnen geschieht.
Als die Wahl auf die junge Adelige Iniza fällt, soll sie an Bord einer Weltraumkathedrale auf die Thronwelt gebracht werden. Ihr heimlicher Geliebter Glanis, der desillusionierte Kopfgeldjäger Kranit und die Alleshändlerin Shara Bitterstern tun alles, um den Plan der Hexen zu vereiteln. Im Laserfeuer gewaltiger Raumschiffe kämpfen sie um ihre Zukunft – und gegen eine kosmische Bedrohung, die selbst die Sternenmagie der Gottkaiserin in den Schatten stellt.
©Goodreads

Meine Meinung
So selten, wie ich Science Fiction lese, war ich doch sehr angetan von Kai Meyers Ausflug in dieses Genre. Wir haben es mit einem unglaublich vielschichtigen Worldbuilding zu tun. Nach und nach wird man in eine rätselhafte galaktische Welt eingeführt, deren Geschichte tausende Jahre zurückreicht und doch immer noch die Gegenwart hineinragt. Es ist mir schleierhaft, wie Meyer bei all diesen faszinierenden Details den Überblick behalten konnte. Noch viel beachtlicher ist es, dass Meyer es schafft, dieses Worldbuilding mit den doch sehr vielfältigen Erklärungspassagen gekonnt in die Geschichte einzubauen, ohne dass es in Infodumping ausartete. Meyer ist nicht ohne Grund einer der renommiertesten Fantasyautoren im deutschsprachigen Raum.

Die Gruppe an Hauptfiguren bietet von Beginn an viel Potenzial, denn hier ist für jeden etwas dabei: Überlebenskünstler und starke Charakterköpfe sind Iniza, Glanis, Kranit und Shara alle zusammen, war für allerlei Konflikte und Kräftemessen sorgte, und doch einen gewissen Zusammenhalt schuf. Das Liebespaar sorgt für einen romantischen Touch. Eingestrickt sind diese Figuren in eine Geschichte, die beinahe von der ersten Seite an ein sehr hohes Tempo vorlegte und dieses auch halten konnte - einigen Plot Twists sei Dank, die das Weltbild der Protagonisten tüchtig durcheinander bringen. 

Meinem Lesegeschmack entsprechend sagte mir der spannungs- und temporeiche Plot sehr zu, allerdings ging mir darüber das Charakterdesign leider ein wenig verloren. Während ich die beiden Frauen Iniza und Shara sehr nachvollziehbar und sympathisch fand, blieben mir Glanis und Kranit zu flach, über sie habe ich nichts erfahren, dass sie mir ans Herz wachsen und mich für ihr Schicksal bangen lässt. Glanis wünscht man das Überleben eher um Inizas Willen, auch Kranit wird am ehesten dadurch sympathisch, dass er im Laufe der Ereignisse immer stärker eine schützende Hand über Iniza und Glanis hält. Hier hoffe ich darauf, dass Meyer das in den beiden angekündigten Folgebänden noch aufholt, denn Potenzial dazu ist mit Sicherheit da.

Meyer Schreibstil kann man wie immer nur loben, er ließt sich flüssig und die Formulierungen sind manchmal überraschend tiefsinnig und die ein oder andere Sentenz bleibt im Gedächtnis. Seine Dialoge fließen, die Stimmen und Wortwahl der Figuren wirken authentisch und individuell.
Highlight des Buches ist natürlich die aufwendige Gestaltung: nicht nur das Cover sieht sehr edel aus und passt hervorragend zum Inhalt, sondern auch Illustrationen von Jens Maria Weber auf den ersten 10 Seiten hauchen der Geschichte leben ein und fangen die Kreativität von Meyers Welt in Bildern ein. Ich hoffe, die Illustrationen bleiben uns in weiterhin erhalten.

Fazit
Meyer entwickelt hier ein komplexes Wordlbuilding, dessen Nuancen und Geheimnisse zwischen Technik und Magie wir bisher nur angestupst haben. "Die Krone der Sterne" bietet ein galaktisches Weltraumspektakel voller Spannung, Tempo und Verfolgungsjagden, die den Atem rauben. Allein die Charaktere könnten in folgenden Bänden ein wenig mehr Background und Tiefe vertragen. Für all jene, die Science Fiction/Space Fantasy einmal ausprobieren wollen oder es gelegentlich gerne lesen, einen Blick wert!

4 von 5 Buchwelten

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Samstag, 4. März 2017

Gelesen im Februar & Neuerscheinungen im März 2017

Hallo ihr Lieben!
Still und heimlich hat sich auch der Februar 2017 aus dem Staub gemacht. Lesetechnisch war es ein erfreulich guter Monat. Seht selbst:

Gelesen im Februar 2017: 9






6. Wires and Nerve (Wires and Nerve #1) von Marissa Meyer & Doug Holgate (4,5/5 Sterne)

7. Die Krone der Sterne von Kai Meyer (4/5 Sterne)



Im Februar waren viele, viele tolle Bücher dabei: mit Wild & Sweet und Tapping the Billionaire habe ich zwei tolle Contemporary Romances gelesen, die mir total gute Laune gemacht haben. Generell war es ein sehr Liebesgeschichten-reicher Monat - Hardwired und Hardpressed bildeten jedoch demgegenüber das untere Ende der Bewertungsskala des Monats. Besonders Hardwired fand ich eher bedenklich als unterhaltsam.

Der Blog im Februar 2017:
Bis auf eine Rezension zu Rough & Tumble von Rhenna Morgan gab es nichts zu vermelden - die Freizeit, die ich zur Verfügung hatte, habe ich vor allem in das Lesen an sich und weniger in Internet und Bloggen investiert.

Leben, Lesen und Bloggen im März 2017:
Langsam muss ich das Tempo bei der Prüfungsvorbereitung etwas anziehen, bzw. muss ich mit den Recherchen für meine Abschlussarbeit beginnen. Neben all dem Lesen von Fachliteratur könnte es daher sein, dass meine Leselust im Hobbybereich ein wenig leidet. Daher nehme ich mir für den Monat bewusst gar keine Pflichtlektüre oder bestimmte Blogbeiträge vor, damit es möglichst zwanglos bleibt.
Kleines Highlight wird natürlich wie immer die Leipziger Buchmesse sein, auch wenn meine Begeisterung dafür in den letzten Jahren etwas zurückgegangen ist. Nach 8 Jahren werde ich der Messe bestimmt nicht untreu werden!

Interessante Neuerscheinungen im März 2017:


Fallen Queen: Ein Apfel rot wie Blut von Ana Woods | 




Hunted von Megan Spooner (14.03.17) | 





Highlights gibt es im März sogar zwei: zum einen den Beginn der fantastischen Black Lily Tales von Julitte Cross: The Black Lily. Das Buch durfte ich bereits vorab lesen und es hat mir - wie alles aus Juliette Cross' Feder - unheimlich gefallen. Der Roman besticht mit einer tollen Mischung aus Historical und Paranormal Romance. Zum anderen warte ich seit gefühlten Ewigkeiten auf The Song Rising und hoffe sehr, dass ich die Zeit haben werden, mir dieses Buch in Ruhe zu Gemüte zu führen.
Auch mega gespannt bin ich auf Fallen Queen von Ana Woods. Leider findet man dazu bei Amazon und auf der Drachenmond-Website noch keine Infos - ich hoffe, der Titel wurde nicht verschoben. Sollte er erscheinen, wäre er ein heißer Kandidat für eine Buchmesse-Anschaffung!

Ist der Februar an Euch auch so vorbeigeflogen?
Liebe Grüße, eure Jasmin.

Sonntag, 19. Februar 2017

Rezension "Rough & Tumble" von Rhenna Morgan


Rezension
Rough & Tumble
von Rhenna Morgan

Carina Press
ISBN
B01N408FUM
eBook mit 432 Seiten
Sprache: Englisch
Genre: Contemporary Romance
Preis: ~ 2,99 €

Reihe: Haven Brotherhood #1
1. Rough & Tumble
2. Wild & Sweet (ET: 10. April 2017)
3. Claim & Protect (ET: Juni 2017)




Inhalt
A self-made man with his fingers in a variety of successful businesses, Jace Kennedy lives for the challenge and he always gets what he wants. From the start, he sees Vivienne Moore's hidden wild side and knows she's his perfect match, if only he can break it free. He will have her. One way or another.

Vivienne's determined to ditch the rough lifestyle she grew up in, even if that means hiding her true self behind a bland socialite veneer. Dragging her party-hound sister out of a club was not how she wanted to ring in the New Year, but Viv knows the drill. Get in, get her sister and get back to the safe, stable life she's built for herself as fast as humanly possible. But Viv's plans are derailed when she finds herself crashing into the club's clearly badass and dangerously sexy owner.

Jace is everything Vivienne swore she never wanted, but the more time she spends with him, the more she starts to see that he loves just as fiercely as he fights. He can walk society's walk and talk society's talk, but when he wants something, he finds a way to get it. He's proud of who he is and where he came from, and he'll be damned if he lets Vivienne go before showing her the safest place of all is in the arms of a dangerous man.©Goodreads

Meine Meinung
Was für eine geniale Contemporary Romance! In Rough & Tumble habe ich alles gefunden, was ich an einem Liebesroman schätze.

Rough & Tumble liefert einen genialen Cast. Die beiden Hauptfiguren Viv und Jace sind dem Leser auf Anhieb nahe. Man erfährt schnell, dass beide ihr Päckchen Vergangenheit zu tragen haben. Das Gute daran ist, dass dieser Aspekt nicht Überhand nimmt - und vor allem nicht überdramatisiert wird, sodass sie Gott sei Dank nicht zu wandelnden unverarbeiteten Traumata verkommen.  Die vergangene Erlebnisse beeinflussen zwar das Handeln und Denken der Protagonisten, bestimmen aber nicht ihren gesamten Charakter. Etwas mehr Detail hätten ihre Hintergrundgeschichten jedoch andererseits auch vertragen, um eine stärkere emotionale Verbundenheit zu den Figuren aufbauen zu können.
Verzaubert haben mich in dieser Geschichte auch die Nebencharaktere. Jace ist Oberhaupt der "Haven Brotherhood", einer Gemeinschaft von sechs Männern, die sich zu einer Familie zusammengeschlossen haben und einander zur Seite stehen. Selbstverständlich werden deren Geschichten in den kommenden Bänden der Reihe erzählt werden, sodass jegliche Neugier, die hier erweckt wird, früher oder später befriedigt werden wird.

Oft sind mir Contemporary Romances bezüglich der Plotentwicklung etwas zu zurückhaltend: es passiert nur sehr wenig, die Liebesgeschichte bietet den einzigen Handlungsstrang. Auch hier hebt sich Rough & Tumble äußerst positiv ab: der enthaltene Thrill-Aspekt ist spannend und bleibt konstant im Gedächtnis, da er sich bis zum Ende aufbaut. 
Daneben ist die Liebesgeschichte zwischen Viv und Jace absolut glaubwürdig. Beide haben ihre Zweifel, lassen sich von diesen aber weder zu sehr hemmen, noch werden sie zu schnell übergangen. Wo Jace sich sehr schnell auf Viv festlegt, braucht es bei ihr eine eine stetige Entwicklung, welche die Autorin sehr nachvollziehbar darstellt, ehe sie sich entschließen kann, sich voll auf Jace einzulassen. Und das Beste: kein unnötiger überdramatisierter Streit muss zum Ende künstlich (Pseudo-)Spannung aufbauen. Das schafft die Autorin auch so hervorragend, sodass man am Ende das verdiente Happy End mit einem zufriedenen Lächeln genießen kann! So lobe ich mir das!

Fazit
Zwei symphatische und nachvollziehbare Protagonisten - ein Alpha-Mann und eine eigenständige Frau, die ihm gewachsen ist -, deren Liebesgeschichte sich in genau dem richtigen Tempo entwickelt und das romantische Herz erwärmt. Dazu noch eine Prise Thrill, die dem Buch zu jeder Zeit einen zusätzlichen Touch Spannung verleiht und ein fantastischer Cast an Nebenfiguren. Und fertig ist die nahezu perfekte Contemporary Romance für meinen Geschmack.

5 von 5 Buchwelten

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Dienstag, 7. Februar 2017

Gelesen im Januar & Neuerscheinungen im Februar 2017

Hallo ihr Lieben,
diesmal etwas später als gewöhnlich will ich euch meinen Lesemonat für den Start in das neue Jahr nicht vorenthalten. Die letzte Klausurenphase vor dem Staatsexamen hatte mich im Griff, jetzt habe ich die letzten universitären Prüfungen hinter mir und genieße im Februar nochmal ein wenig Freiheit, bevor dann die Vorbereitungen für das Staatsexamen beginnen. Es gruselt mich etwas, wie schnell die Zeit näher rückt.

Gelesene Bücher im Januar 2017: 8


2. Breath of Fire (Kingmaker Chronicles #2) von Amanda Bouchet (4/5 Sterne)





7. A Darker Shade of Magic (Shades of Magic #1) von V. E. Schwab (4/5 Sterne)


Highlight des Monats war - wie so oft - das neueste Werk von Juliette Cross: The Black Lily. Diesmal führt die Autorin uns in eine historisch angehauchte fantastische Welt, in der Vampire einen ganz neuen Touch erhalten. Ein paar kleine Kanten hatte dieser neueste Reihenstart, doch er konnte mich erneut sehr begeistern.
Enttäuscht hat mich Die Unendliche Geschichte, einer der Kinderfantasy-Klassiker. War leider nur mäßig und in vielen Facetten nicht ganz mein Fall. Es steckt wirklich viel bunte Fantasy drin, aber für ein Kinderbuch ist es wirklich wenig kurzweilig und insgesamt sehr gezwungen pädagogisch lehrreich.

Der Blog im Januar 2017:
Am beliebtesten bei den Lesern war letzten Monat der Beitrag über meine (alten und neuen) Hörbuchangewohnheiten. Daneben habe ich für alle Statistikliebhaber wie mich mein Jahr 2016 in Zahlen, Daten und Fakten zusammengefasst.
Daneben habe ich Kein Rockstar für eine Nacht von Kylie Scott und Jetzt, Baby von Julia Engelmann rezensiert.

Leben, Lesen und Bloggen im Februar 2017:
Für den Februar habe ich die größten Aufgaben mit den Prüfungen bereits hinter mir, allerdings will ich mich bereits an die Ausarbeitung meiner Teilprüfung in Antiker Geschichte setzen, was einiges an Zeit in Anspruch nehmen wird. Wenigstens sind Semesterferien, sodass nebenbei sicherlich Lesezeit abfallen wird, auch wenn ich zu meinen Eltern heim fahre und sicherlich alte Freunde und Familie besuchen werde.
Fest vorgenommen habe ich mir, Die Krone der Sterne von Kai Meyer zu lesen. Ich weiß gar nicht, warum ich darauf so scharf bin, aber irgendwie hat mich die Synopsis des Science Fiction-Romans neugierig gemacht! Daneben ist Windwitch von Susan Dennard bei mir eingezogen - falls ich Lust habe, werde ich das zeitnah Truthwitch nachfolgen lassen.


Interessante Neuerscheinungen im Februar 2017:


Rough & Tumble kann ich jedem Liebhaber guter Contemporary Romance nur ans Herz legen! Ich durfte das Buch bereits vorablesen und ich habe es geliebt! Und das Beste: kein unnötiges Drama sondern echter Plot - genial! Eine Rezension wird euch am Erscheinungstag erwarten!
Viel ist im Februar generell nicht dabei an für mich interessanten Neuerscheinungen, aber dafür ein weiteres Buch, auf das ich seit letztem Winter warte: The Last of August wird mich hoffentlich genauso begeistern, wie sein Vorgänger A Study in Charlotte, der mich mit der verschrobenen weiblichen Nachfahrin des Sherlock Holmes super unterhalten konnte.

Wie seid ihr buchtechnisch ins neue Jahr gestartet? :)
Liebe Grüße, eure Jasmin.

Montag, 23. Januar 2017

Rezension "Kein Rockstar für eine Nacht" von Kylie Scott

Rezension
Kein Rockstar für eine Nacht
von Kylie Scott

LYX
ASIN: B01L2M1DFK
eBook mit ca. 354 Seiten
Sprache: Deutsch
Genre: Contemporary Romance
Preis: 8,99 €

Reihe: Stage Dive #1
1. Kein Rockstar für eine Nacht
2. Wer will schon einen Rockstar?
3. Rockstars bleiben nicht für immer
4. Rockstars küsst man nicht




Inhalt
Am Morgen nach ihrem einundzwanzigsten Geburtstag wacht Evelyn Thomas in einem Hotelzimmer in Las Vegas auf - neben einem attraktiven, tätowierten und leider vollkommen fremden jungen Mann. Sein Name ist David Ferris, er ist Gitarrist und Songwriter der erfolgreichen Rockband Stage Dive - und seit weniger als zwölf Stunden Evelyns rechtmäßig angetrauter Ehemann.

Meine Meinung
Kein Rockstar für eine Nacht ist ein hochemotionales Buch, welches mich packen konnte. Die Geschichte beginnt wahnsinnig interessant: Dank Scotts locker-flockigem Schreibstil amüsiert man sich köstlich über Evelyns missliche Lage und zur gleichen Zeit tut es einem wahnsinnig Leid, dass sie sich wirklich so gar nicht mehr von ihrer Hochzeitsnacht erinnern kann.

Der Schreibstil dieser Geschichte war sowieso das Allerbeste am ganzen Buch. Immer wieder wird man mit witzigen Stellen super unterhalten, während aber die Emotionalität nicht zu kurz kommt. Die Ich-Perspektive war für den Ton und Stil perfekt gewählt: Evelyns Gedankenfluss mit dem oft leicht selbstironischen Ton bringt ihre Emotionen und Befindlichkeiten perfekt herüber. Dadurch trägt der Schreibstil auch viel zum Charakterdesign der Protagonistin bei, die man schnell ins Herz schließt. 

Damit beginnen aber auch die Probleme, die die beiden in ihrer Beziehung zueinander haben und die zwar einleuchten, mich aber genervt haben. Die beiden reden einfach nicht miteinander - nicht zu Beginn, als es die Situation zu klären gilt; nicht in der Mitte, als sie die Gelegenheit hätten, sich vernünftig kennenzulernen und auszusprechen; nicht am Ende, als der unweigerliche Bruch folgte. Das war für meinen Geschmack einmal zu oft. Natürlich sorgte das Zerwürfnis in der zweiten Hälfte für den großen Herzschmerz, durch den sie sich schlussendlich zusammengerauft haben (ich verrate damit wohl nicht zu viel, denn von dieser Art Buch kann man ein Happy End erwarten). Aber dieser Form des Streits und der dadurch erreichten Plotentwicklung bin ich überdrüssig.
Zweiter Kritikpunkt an der Geschichte: bis auf Mal mochte ich keinen einzigen der Nebenfiguren aus Davids Band. Statt eine eingeschworene Gemeinschaft zu sein, wie es Schoolboy Choir bei Nalini Singh oder die Sinners bei Olivia Cunning sind, scheint hier jeder ein Arsch zu sein, der sich einen Dreck um seine Bandkollegen schert. Zum Ende hin zeichnet sich zwar Besserung ab, aber das muss in den nächsten Bänden dringend besser werden.

Diese Meckerei sollte aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass ich das Buch in wenigen Stunden durchgelesen habe und von vorne bis hinten in der Geschichte gefangen war. Sie hat mich gut unterhalten und die Liebesgeschichte war süß, herzerwärmend und -zerreißend, genauso wie ich es mir von einer guten New Adult-/Contemporary Romance-Geschichte (für mich ist die Trennung hier wirklich unscharf) sein sollte.

Fazit
Eine sehr emotionale Liebesgeschichte, deren Plot und Figuren mich völlig in ihren Bann geschlagen haben. Bester Teil des Buches ist der Schreibstil, der Evelyns Gedanken und Gefühle perfekt und in einem sehr unterhaltsamen und angemessenen Ton zum Ausdruck bringt. Das nächste mal bitte etwas mehr zwischenmenschliche Kommunikation und ein bisschen weniger unsymphatische Nebenfiguren, dann habe ich nichts mehr zu beanstanden.

4 von 5 Buchwelten

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Mehr zu "Kein Rockstar für eine Nacht": GoodreadsAmazon mit LeseprobeWebsite der Autorin

Montag, 16. Januar 2017

Die Wissenschaft des Lesegenusses: Die Tücken des Hörbuches

Hallo ihr Lieben!
Es ist keine zwei Jahre her, da war das Hören von Hörbüchern für mich ein Ding der Unmöglichkeit. Nicht, dass die Sache an sich mir nicht gefiel. Ich habe es nur einfach nicht geschafft, mich vernünftig auf das Hörbuch zu konzentrieren. 

Einer meiner nervigeren Ticks ist es, dass meine Hände immer etwas zu tun haben müssen. Diese Angewohnheit hat dazu geführt, dass ich mich schlecht auf Hörbücher konzentrieren konnte, weil mein Fokus einfach nicht beim gehörten Wort blieb. Die Hände suchen nach Beschäftigung, der Blick schweift im Zimmer umher und schließlich ab - und die Gedanken gleich mit. Oh, was war jetzt in den letzten zwei Minuten gleich noch mal los? Mit Vorliebe bin ich außerdem abends beim Hören eingeschlafen. Und dann geht das Gesuche los: Wo ist sie, diese letzte Stelle, die ich bewusst aufgenommen habe?

Kurzum waren Hörbücher nicht die beste Idee. Das hat sich jedoch geändert. Nicht, dass ich nun Hörbücher en masse höre, doch es sind zumindest zehn Prozent der Titel in 2016 gewesen. Gerettet haben mich Malbücher "für Erwachsene".


Besonders angetan haben es mir die floralen Muster - und zwar die sehr feinen, da ich gerne mit Fineliner ausmale und daher wenig Lust habe, große Flächen stupide auszufüllen. Gefunden habe ich meine Lieblingsmuster bei Johanna Basford, deren Bücher wirklich sehr hübsche Mandala und Szenen beinhalten. Viele andere Malbücher versammeln mir zu grobe Muster, für die ich Buntstifte nehmen müsste - oder (- Gott bewahre! -) Fasermaler.

Seitdem ich beim Hören meine Hände durch das in der Tat sehr entspannende Ausmalen beschäftigen kann, driften weder meine Finger noch Gedanken ab und inzwischen ist seit August letzten Jahres jeden Monat mindestens ein Hörbuch dabei. 
Zusätzlich habe ich dadurch gelernt, mich mehr auf die Hörbücher zu konzentrieren, sodass ich sie inzwischen auch bei längeren Autofahrten oder immer dann höre, wenn ich müde Augen habe und sie nur noch schließen und ausruhen möchte.

Trotzdem bleibe ich ein wenig wählerisch: die Hörprobe ist für mich vor dem Hörbuchkauf ein absolutes Muss, denn manche Stimmen passen in meinem Kopf so gar nicht zum Buch oder Protagonisten, sodass ich mich dann gegen die Hörbuchversion entscheide. Es wäre schließlich schade, wenn eine Stimme, die mir persönlich weniger zusagt, das Leseerlebnis zum schlechteren beeinflusst.

Wie steht ihr zu Hörbüchern?
Liebe Grüße, eure Jasmin.

Donnerstag, 5. Januar 2017

Rezension "Jetzt, Baby" von Julia Engelmann

©Goodreads



Jetzt, Baby
von Julia Engelmann

Goldmann
ISBN978-3442485680
Taschenbuch mit 128 Seiten
Sprache: Deutsch
Genre: Poetry Slam/Lyrik
Preis: 7,00 €

Weitere Poetry Slam-Bände der Autorin:
1. Eines Tages, Baby
2. Wir können alles sein, Baby





Inhalt
Seit ihr Slam „One Day“ ein sensationeller Interneterfolg wurde, fängt Julia Engelmann wie keine andere das Lebensgefühl einer ganzen Generation ein. Ob auf der Bühne performt oder auf Papier gedruckt – ihre Texte sind mitreißend, ehrlich und berührend. So auch in ihrem neuen Buch: Mit ihrem einzigartigen Sound und ihrer besonderen Sprache schreibt sie darüber, wie wir unser Glück in die Hand nehmen, Träume wahr machen und uns dabei treu bleiben. Lass uns Glücksmomente feiern, im bunten Konfettiregen tanzen und das Leben leben – jetzt, Baby! ©Goodreads

Meine Meinung
Julia Engelmanns Texte muss man vor allem fühlen.

Im ersten Moment macht Engelmann es nicht viel anders, als viele andere junge Lyriker der Szene. Ihre Themen sind sehr lebensnah, ihre Textform und -sprache insgesamt wenig verschlüsselt und klar. In Jetzt, Baby sind die zwischenmenschlichen Beziehungen tonangebend, es geht viel um Familie, Freundschaft. Sie denkt in ihren Texten darüber nach, wer sie sein will, warum die "junge Generation" sich nicht entscheiden kann, wer sie sein will, wohin es gehen soll, wo sie daheim ist. Besonders an der Umsetzung dieser Themen ist es für mich, dass sie mein Lebensgefühl damit einfängt und mir viel Identifikationspotenzial und einiges an Stoff zum Nachdenken bietet. 
Sie erfindet das Rad thementechnisch also nicht neu (man vergleiche diesbezüglich z. B. mit Babelsprech/Lyrik Jetzt), was aber nicht verkehrt ist, da sie uns gerade mit dieser Lebensnähe einzufangen vermag.

Teil der Faszination ist außerdem die starke Rhythmisierung der Texte. Wo ihnen die strenge Form von "traditionellen" Gedichten fehlt, wie es für die moderne Lyrik typisch ist, spürt man die lyrische Strukturierung anhand der Stropheneinteilung und der fließenden Rhythmen sehr deutlich. Unterstützt durch sich reimende Passagen erwischt man sich dabei, manchen Vers doppelt zu lesen, weil man nach dem Rezept sucht, welches es der Lyrikerin erlaubt, ihre Gedichte so stark "klingen" zu lassen, selbst wenn sie sich gerade nicht reimen. Engelmann hat definitiv ein sehr poetisches Sprachgefühl, welches ihre Texte zum Leben erweckt.
Nach der Lektüre habe ich mir die Hörprobe zum Hörbuch (von Engelmann selbst eingesprochen) zu Gemüte geführt und würde die Audioversion jedem ans Herz legen, der zwischen den beiden Formaten schwankt. Ich habe mir die Gedichte selbst laut vorgelesen, da sie so - wie für Poetry Slam üblich - eine zusätzlich verstärkte Wirkung haben. Je nach Betonung und Tempo ergeben sich ganz neue Details, sodass man bei jedem Gedicht verweilen sollte, um es wirken zu lassen und die kleinen versteckten Bedeutungen für sich selbst auszudeuten.

Jetzt Baby! beinhaltet Texte, die man sehr wörtlich interpretieren kann, daneben jedoch auch solche, die etwas stärker künstlerisch angehaucht sind. Sehr faszinierend war beispielsweise die Ballade des Königs, die von der Eingeschlossenheit im eigenen Leben erzählt. Sehr berührt hat mich außerdem Erwachsensein - denn wann fühlt man sich, wann ist man eigentlich erwachsen? -, Luna erzählt von Weltschmerz, Vergänglichkeit und Sehnen, Meine Stimme ist ein Appell daran, verantwortungsvolle Entscheidungen zu treffen und zum Wohl Anderer und der Welt beizutragen.

Fazit
Jedes Gedicht Julia Engelmanns bietet relevanten Stoff und löst Emotionen aus, sodass mich jeder Text mit seinem Inhalt und seiner Sprache berührt hat. Darauf kommt es an, und deshalb sollte man Jetzt, Baby nicht zu sehr zerreden und tot analysieren, sondern auch fühlen.

Neugierig geworden?
Mehr zu "Jetzt, Baby" auf: Goodreads, Amazon (mit Hörprobe!), Website der Autorin

Sonntag, 1. Januar 2017

2016 in Büchern: Die Jahresstatistik

Hallo ihr Lieben!
Nun ist die Zeit für die große Jahresstatistik gekommen: im folgenden wird alles in Zahlen und Fakten auseinander genommen, was mir eingefallen ist und interessant vorkam. Ein paar weitere interessante Kleinigkeiten könnt ihr euch auf der My Year in Books-Seite bei Goodreads ansehen.
Vorher aber noch das Wichtigste: meine Highlights und meine Enttäuschungen habe ich bereits in den letzten Tagen vorgestellt. Es geht also auch um in den Inhalt und die inneren Werte - nur eben nicht in diesem Post ;).
Also legen wir los:


Ich bin doch erstaunt, wie viel ich rückblickend auch dieses Jahr wieder gelesen habe. Man merkt der Statistik deutlich an, dass der Juni/Juli sehr stressig war und dass ich im März Blockpraktikum und dadurch viel anderweitig zu tun hatte. Wie ich es hingegen im August auf 12 Bücher geschafft habe, obwohl ich da absoluten Umzugsstress hatte, ist mir nicht ganz klar, aber es freut mich umso mehr. So ganz genau kann man das Stresslevel eben doch nicht an den gelesenen Büchern ablesen.


Man sieht: Urban Fantasy und Parnormal Romance sind inzwischen meine bevorzugten Genres. Trotzdem komme ich bei Jugendbüchern immer noch auf 17 Bücher - das liegt allerdings daran, dass allein 4 davon Titel von Sarah J. Maas sind, die für mich nicht mehr wirklich Jugendfantasy sondern eher High Fantasy sind. Allerdings habe ich mich bei der Zählung an die allgemein akzeptierte Einordnung gehalten. Ganz ähnlich ist bspw. auch die Six of Crows-Duologie kaum noch Jugendbuch. Diese Titel sind für mich schon eher für Junge Erwachsene mit 18 +.

Durch allerlei Rereads und das Nachholen der noch fehlenden Novellen aus der Kate Daniels-Reihe bin ich doch tatsächlich auf ganze 9 Titel von Ilona Andrews gekommen. Auch von Nalini Singh habe ich einiges nachgeholt und einiges gerereadet. C. L. Wilson schließlich ist eine Neuentdeckung dieses Jahres, von der ich die Tairen Soul-Reihe komplett verschlungen und ihre Weathermages of Mystral-Reihe begonnen habe.


Hui, fast doppelt so viele eBooks wie Printbücher! Das hätte ich tatsächlich nicht erwartet, obwohl es den Trend wiederspiegelt, dass ich insgesamt auch nur noch wenige gedruckte Bücher kaufe und meinen Kindle inzwischen sehr lieb gewonnen habe.
Ein Trauerspiel ist es natürlich, dass ich unglaubliche 31 Reihen neu begonnen, jedoch nur 10 Abschlussbände gelesen habe. Wenigstens habe ich mehr Fortsetzungen als erste Bände gelesen! Trotzdem artet das ziemlich aus *lach*.
Lustigerweise habe ich im ersten Halbjahr sehr viel mehr auf Deutsch gelesen und im zweiten Halbjahr ist es umgeschlagen und ich habe sehr viel Englisch gelesen. So ist es gekommen, dass ich dieses Jahr wohl zum ersten Mal mehr Englisch als Deutsch gelesen habe. Krass!

Was hat euch an eurem eigenen Leseverhalten 2016 überrascht?

Ich hoffe, ihr seid gut ins neue Jahr gestartet! Ich wünsche euch allen viel Glück, Freude, Gesundheit und Erfolg in 2017!

Liebe Grüße, Jasmin.