Dienstag, 31. Mai 2016

Gelesenes im Mai und Neuerscheinungen im Juni 2016

Hallo ihr Lieben!
Der Mai war ein erfreulich lesereicher Monat und ich bin froh, dass ich nochmal genug Zeit hatte, mich so richtig in A Court of Mist and Fury zu vertiefen, eher der ganze Hausarbeits-Wahnsinn wieder von vorne losging.

Gelesen im Mai 2016: 8

2. Kein Rockstar für eine Nacht von Kylie Scott (4/5 Sterne)

3. Othello von William Shakespeare (5/5 Sterne)


5. Sweet Filthy Boy: Weil du mir gehörst von Christina Lauren (3,5/5 Sterne)




Diesen Monat habe ich einen recht überraschenden Lektüremix gehabt. Zum einen sollte ich mir viel öfter die Zeit nehmen, Shakespeare-Stücke zu lesen. Bisher hat mich noch keines enttäuscht! Obwohl beide Bestwertung bekommen haben, war trotzdem A Court of Mist and Fury das Monatshighlight. Die ersten hundert Seiten war ich vom Verhalten der Figuren irritiert, aber danach - pure Perfektion!
Erwählte der Ewigkeit kann ich ohne schlechtes Gewissen Flop des Monats nennen. Nach wohlgemerkt 10 Bänden wird hier ein riesiger Handlungsstrang zu Ende gebracht und es war so gar nicht das fulminante Knallerende, welches ich mir gewünscht hätte. Umso leichter fällt mir die Entscheidung, diese Reihe nun ruhen zu lassen, obwohl es in der "nächsten Generation" mit Band 11 weitergeht.
Zu den Contemporary Romances von Kylie Scott und Christina Lauren stehen noch Rezensionen aus, in denen ihr dann im Laufe des Junis meine Meinung nachlesen könnt! 

Und sonst noch im Mai:
Im Mai ging die Rezension zum letzten Band der Tairen Soul-Reihe Das betörende Lied des Elfenkönigs von C. L. Wilson online. Des Weiteren habe ich ein wenig Frust bezüglich des künstlich erzeugten Dramas in Contemporary Romances abgelassen. Und am letzten Maiwochenende habe ich mich am Motivationswochenende, organisiert von Jenny aus dem Buchsalon, beteiligt. Wer also mal sehen will, warum meine Leseleistung im Juni wieder einbrechen wird, der liest sich den Post mal durch und denkt sich meinen gesamten Juni so arbeitsreich wie dieses Wochenende.

Was im Juni los sein wird:
Ich habe es schon angedeutet, der Juni wird sehr viel Unistress bringen, da ich neben Lernen für die Prüfung noch an Hausarbeiten und anderen schriftlichen Hausarbeiten zu arbeiten habe. Man wird sehen, ob ich tatsächlich mein ehrgeiziges Ziel erreiche, sämtliche Hausarbeiten mit Beginn der Semesterferien fertig zu haben.
Buchtechnisch plane ich nichts weiter dramatisches. Vielleicht rereade ich nach meiner aktuellen Lektüre Throne of Glass gleich noch Crown of Midnight. Dann könnte ich im Juli Heir of Fire, im August Queen of Shadows rereaden und wäre dann top vorbereitet auf das Erscheinen von Empire of Storms im September. Ansonsten schaue ich wie immer, was mir gerade ins Auge springt, wenn ich das letzte Buch beendet habe.

Interessante Neuerscheinungen im Mai 2016


The Dirt on Ninth Street (Charlie Davidson #9) von Darynda Jones (eigentlich schon 31.05.16 - ist mir letzten Monat durch die Lappen gegangen!)

In der Stadt der Finsternis-Reihe müsste ich eigentlich endlich mal weiterlesen! Im Juli erscheint schon der nächste Band und ich bin immer noch nicht auf dem neuesten Stand. Schande über mich. Für die Novelle habe ich im Juni wahrscheinlich eher nicht die Zeit, aber irgendwann wird die dran glauben.
Allegiance of Honor reizt mich sehr, aber bisher habe ich es immer ausgehalten, auf die Übersetzung zu warten, also warum jetzt umsteigen? Das Cover ist natürlich zusätzlicher Anreiz, denn das sieht diesmal sehr ansehnlich aus.
Einziger extrem interessanter Titel ist diesen Monat Das Mondfeuer von Vanessa Hillmann. Auf das Buch bin ich aus irgendeinem Grund total gespannt und hoffe, es enttäuscht mich am Ende nicht. Und hoffentlich habe ich Zeit, es mir im Juni zu Gemüte zu führen.

Wie sah der Mai bei euch aus? Erzählt!

Freitag, 27. Mai 2016

Motivationswochenende!

Normalerweise halte ich die Uni eher fern von meinem Blog, weil ich es nicht besonders leiden kann, meine Hobbys zu stark mit der "Arbeit" zu vermischen. Nun hat jedoch Jenny von Der Buchsalon ein Motivationswochenende für alle Prokrastinierer, Aufschieberitis-Geplagte und Morgen-ist-auch-noch-ein-Tag-Gurus ausgerufen, das mir äußerst gut in den universitären Kram passt. Ich hätte auch schon eher darüber berichtet, denn angekündigt (Ankündigungspost siehe hier) ist die Aktion schon seit Montag, aber ich war die Woche herzlich wenig im Netz, weil ständig etwas anderes anstand, und habe so heute erst davon gelesen. 


So wird dies also der Post, mit dem ich mit an dieser hoffentlich sehr ertragreichen Aktion beteiligen will. Solltet auch ihr noch mitmachen wollen, freut sich Jenny sicherlich über Verstärkung. Meldet euch dazu einfach per Kommentar unter dem ersten Post zur Aktion an. Dort könnt ihr euch auch informieren, wie das Wochenende ablaufen soll.

Tag 1: Freitag

Ich habe dieses Wochenende eine Hausarbeit zu schreiben. Oder sagen wir mal, ich würde zumindest gerne damit anfangen und vorankommen, denn vorher muss auch noch Literatur dazu durchforstet werden. Ich habe dazu auch vier statt "nur" drei Tagen Zeit, da ich Montags keine Uni und damit ein verlängertes Wochenende zur Verfügung habe. Die Fertigstellung drängelt schon ein wenig, da im Sommer sowohl meine Schwester als auch Mutti umziehen werden und ich da im Juli/August als helfende Hand gebraucht werde, bevor es im September erneut ins Didaktische Praktikum geht. Also ist mein großes hoffentlich nicht allzu unrealistisches Ziel, bis Anfang Juli sämtliche vier Hausarbeiten zu beenden - natürlich nebst der Klausur, die ich Ende Juni zu schreiben habe. Geschrieben ist davon bisher nur eine, es wird also Zeit, sich der nächsten zu widmen.
Da ich es hasse, am Wochenende keine oder nur so wenig Zeit für mich (und Freunde und Bücher und Serien und Filme und und und...) zu haben, baut es mich hoffentlich auf, "Mitstreiter im Geiste" zu haben!


Da ich der wohl perfektionistischste Mensch der Welt/ Leipzigs/meiner WG bin, existiert die To-Do-List für mein Wochenende bereits seit Anfang der Woche in meinem Kopf. Die Materialien für die Hausarbeit sind besorgt, da ich gestern nach der Uni in der Bibliothek war und alles nötige gescannt habe, damit ich nicht am Wochenende jeden Tag in die Bibo rennen muss (die chronisch überfüllt ist). Das reicht an Organisation. Meinen Schreibtisch kann ich am Tag fünfmal aufräumen und er sieht nach einer Stunde trotzdem wieder aus wie explodiert... 

Die To-Do-Liste
Freitag: 
[x] Alle gescannten Dateien auf den PC transferieren und ordnen.
[x] Zwei Sekundärtexte durcharbeiten und Notizen mit für die Hausarbeit relevanten Daten anfertigen.
[x] Endlich die Mail an meine Praktikumsbetreuerin schreiben, die ich schon seit gefühlten Monaten abschicken will.
[x] Einkaufen gehen, damit mein Meerschwein und ich am Wochenende was zu Essen haben.

Aufgaben Eins und Zwei habe ich für heute bereits erledigt. Jetzt werde ich mich schnurstracks an die Mail setzen und dann hoffentlich tief in mir die Motivation auftreiben, meinen Arsch vor die Tür zu bewegen, obwohl es da draußen aussieht wie kurz vor dem Weltuntergang. Ehrlich, es ist noch nicht mal 15 Uhr und ich brauche Licht (an meinem Schreibtisch direkt am Fenster), so finster ist es da draußen!

Update 19.40 Uhr:
Mein Aufgaben für den Tag sind erledigt und eine Folge Game of Thrones war bisher sogar auch noch drin. Mal sehen, ob ich jetzt weiterschaue oder lieber lese.
Was die Frage angeht, bin ich eine Mischung aus Frühaufsteher und Tagmensch. Frühaufsteher insofern, dass ich es mir abgewöhnt habe, auszuschlafen, wenn ich zu tun habe. Halb 9 klingelt der Wecker (ja, ich weiß, das hat mit früh aufstehen bei normalen Leuten nichts zu tun - ich kann allerdings gut bis 11 oder 12 Uhr schlafen). Tagmensch insofern, dass ich dann noch frühstücke und manchmal dusche und daher meist erst so gegen halb/um 10 anfange. Dann arbeite ich meistens bis gegen 13 Uhr, dann Mittagspause und dann nochmal bis 16 Uhr. Danach ist bei mir Feierabend (außer die nächste Deadline ist so schlecht eingeplant, dass ich nicht aufhören kann). Der spätere Nachmittag ist bei mir Freizeit-time, Lernen kann ich um die Zeit eh nicht mehr, Hausarbeit schreiben geht aber schon noch. Dieses Wochenende wird sich der Feierabend allerdings womöglich auch noch hinten verschieben, da ich viel zu tun habe.
Ich melde mich dann für heute ab, wir sehen uns morgen!


Tag 2: Samstag

Dank des übereifrigen Hausmeisterdienstes bin ich schon seit kurz nach 8 wach und so kann ich heute ein bisschen früher als sonst loslegen.


Ist für mich keine allzu fiese Aufgabe. Laptop kann ich nicht eliminieren, weil ich leider dransitze. Fernseher kommt während des Arbeitens sowieso nicht in Frage und bei meinem Handy ist das Internet aus, sodass ich nur alle zwei Stunden mal eine SMS oder einen Anruf bekomme und das geht klar. Gut so, denn ich schaffe keine 10 Liegestütze am Stück!

Schauen wir mal, ob ich meine To-Do-List für heute schaffe. Sieht erstmal wenig aus, aber es warten 6 bis 7 Sekundärliteratur-Aufsätze/Auszüge darauf, gelesen und ausgearbeitet zu werden. Das wird schon ein heftiges Stück Arbeit, da ich beim Fachliteraturlesen eine Schnecke bin.


Die To-Do-Liste
Samstag:
[x] Möglichst viele (alle übrigen) Sekundärtexte durcharbeiten und Notizen mit relevanten Infos anfertigen.
[x] Im Primärtext die zentralen Stellen suchen und markieren.

Update 13.30 Uhr:
Die Mittagspause kam und ging. Vier Sekundärtexte sind bearbeitet. Zwar nimmt mein Tempo Nachmittags exponentiell ab, aber ich hoffe, dass ich meine Tagesziele womöglich tatsächlich erreiche! Ich habe jetzt noch sechs Literaturen hier liegen, hoffe aber, dass ich zwei oder drei noch aussortieren kann, weil sie keine neuen/wichtigen Infos enthalten. Deshalb werden die jetzt erstmal grob gesichtet und dann geht es wieder ans Lesen und Zusammenfassen.

Update 16.30 Uhr:
Großaufgabe des Tages ist erledigt. Insgesamt habe ich heute 8 Sekundärliteraturen durchgearbeitet und dürfte jetzt genug Material haben, damit ich morgen mit der Ausarbeitung des Fließtextes beginnen kann. Jetzt habe ich viereckige Augen, leichte Rückenschmerzen und bin kaputt. Jetzt gehe ich bei dem schönen Wetter erstmal ein halbes Stündchen spazieren und dann ruft mein Sofa ganz laut nach mir. Und auf diesem himmlischen Möbelstück werde ich dann noch im Primärtext ein bisschen rummarkieren und mein zweite Aufgabe der To-Do-Liste erledigen.


Was mich am meisten von meinen Aufgaben abhält? Eindeutig meine Faulheit und mein innerer Schweinehund.
Wenn ich es schaffe, diese beiden zu überwinden, dann kann ich mich in der Regel gut selbst regulieren und kann mich dann - wenn auch mit viel Zähneknirschen - meinen Aufgaben widmen und mich danach mit all den wundervollen Sachen wie Handy, Fernsehen, Freunden und Büchern für meinen Fleiß belohnen!

Update 18.30 Uhr:
Ach ja. Ich war spazieren. Dann habe ich keine halbe Stunde gebraucht, um den Primärtext nochmal durchzugrasen. Und dann viel mir ein, dass ich vergessen habe, die beiden Lexikonartikel durchzuarbeiten, die ich für die Hausarbeit brauche. Also habe ich mich doch noch einmal an den PC gesetzt. Jetzt habe ich leichte Kopfschmerzen von dem Arbeitspensum *lach*. Ich mache jetzt eine letzte Runde bei all den anderen arbeitswilligen Mitstreitern, dann pfeife ich den Laptop für heute aber wirklich in die Ecke!



Tag 3: Sonntag

Heute früh habe ich mit meinen WG-Mädels am Frühstückstisch total verquatscht und daher erst kurz vor halb 10 angefangen, obwohl ich extra schon um 8 aufgestanden bin. Naja, die kleinen Freuden... Daher habe ich jedenfalls nicht erst noch im Internet Zeit verplempert, sondern gleich angefangen.


Daher ist diese Tagesaufgabe für mich ein Klacks. Die erste Aufgabe wurde überflüssig, weil ich gestern alle Sekundärtexte bewältigt habe. Und die nächsten zwei Aufgaben habe ich auch schon geschafft und sogar schon mit Nr. 3 angefangen und es ist noch nicht mal 13 Uhr! Ich bin also guten Mutes, dass ich meine Liste auch heute schaffe und vielleicht tatsächlich morgen die Rohfassung fertig kriege. Das wäre natürlich traumhaft! :)

Die To-Do-Liste
Sonntag:
[x] Die Texte nacharbeiten, die ich Samstag nicht geschafft habe.
[x] Word-Dokument für die Hausarbeit vorbereiten und vorformatieren.
[x] Einleitung schreiben.
[x] Kapitel 2 beenden.

Update 16.15 Uhr:
Für heute ist bei mir Feierabend. Die To-Do-Liste ist übererfüllt, da ich bis auf mein Resümee und den letzten Rest des letzten Kapitels alles runtergeschrieben habe. Das letzte Kapitel wird morgen aber noch einmal viel Zeit in Anspruch nehmen, da ich hier noch stark an der Argumentation arbeiten muss. Kommt mir alles noch etwas ungeordnet und substanzlos vor. Da muss ich mich morgen mit einem frischen Blick ransetzen, denn jetzt habe ich mein Gehirn erstmal mehr oder weniger leer geschrieben. Aber die Rohfassung dürfte ich morgen tatsächlich zu Ende bringen können. Insofern war das Motivationswochenende ein voller Erfolg! 
In diesem Sinne vielen Dank an unsere liebe Jenny für's Ausdenken und Veranstalten dieser tollen Aktion. Wenn es mal wieder passt, bin ich gerne erneut dabei!
Jetzt entspanne ich noch eine Runde, ehe ich nachher zum Abendessen bei Freunden eingeladen bin.

Tag 4: Montag

Die To-Do-Liste
Montag:
[x] So viel wie möglich weiterschreiben. 
[x] Idealfall: Rohfassung beenden.

16.15 Uhr:
Für alle die es interessiert, auch wenn das Wochenende streng genommen rum ist: ich habe es tatsächlich geschafft, die Hausarbeit steht! Jetzt kann ich mich für den Rest der Woche zwar wegschmeißen, aber ich bin mega stolz auf mich! So schnell habe ich noch nie eine Hausarbeit geschrieben. Großteil der Recherche und Schreibprozess in 4 Tagen ist schon ziemlich flott (auch wenn ich die Primärquelle bereits vorher ausgearbeitet hatte und die Sichtung der Sekundärliteratur auch schon geschehen war). Das Wochenende hat mir dahingehend ganz enorm geholfen.
Hat mich gefreut, mit euch allen "zusammenzuarbeiten"! Over und Out.

Mittwoch, 25. Mai 2016

Rezension: "A Court of Mist and Fury" von Sarah J. Maas

(c)Goodreads
Rezension
A Court of Mist and Fury
von Sarah J. Maas


Bloomsbury UK
ISBN: 978-1408857885
Taschenbuch mit 626 Seiten
Sprache: Englisch
Genre: (High) Fantasy
Preis: ca. 9,20 €

Reihe: A Court of Thorns and Roses #2
2. A Court of Mist and Fury
3. - noch kein Titel - (ET: 2017)





Inhalt
Feyre is immortal.

After rescuing her lover Tamlin from a wicked Faerie Queen, she returns to the Spring Court possessing the powers of the High Fae. But Feyre cannot forget the terrible deeds she performed to save Tamlin's people - nor the bargain she made with Rhysand, High Lord of the feared Night Court.
As Feyre is drawn ever deeper into Rhysand's dark web of politics and passion, war is looming and an evil far greater than any queen threatens to destroy everything Feyre has fought for. She must confront her past, embrace her gifts and decide her fate.
She must surrender her heart to heal a world torn in two.(c)Goodreads

Meine Meinung
Achtung, viel Text folgt! Und ein (eindeutig markierter) großer Spoiler-Teil. Ich kann einfach keine vernünftige spoilerfreie Besprechung zum Buch schreiben. Habe es probiert - bin gescheitert.

"Kurzeindruck" ohne Spoiler
Dieses Buch war wieder mal alles, was sich ein Leser wünschen kann: spannend, aufregend, herzerwärmend, atemberaubend, als würde man nach Hause kommen und neue Freunde finden. Wie jedes Maas-Buch hat A Court of Mist and Fury mich zunächst so atemlos zurückgelassen, dass ich einige Zeit verstreichen lassen musste, ehe meine Gedanken zum Buch hinter all der Euphorie und dem Lesefieber hervorzukitzeln waren. Und jetzt, wo ich wieder etwas runtergekommen bin, muss ich trotzdem noch immer sagen, dass ACoMaF in einer ganz anderen Liga spielt als sein Vorgängerband!

An dieser Geschichte haben mich so viele Dinge überrascht, das ich sie gar nicht alle aufzählen kann:
1. Feyre hat erneut eine enorme Entwicklung durchgemacht, an deren Ende (eigentlich seit deren Mitte) sie mir endlich so sympathisch ist, wie Aelin, und mich vollends für sich eingenommen hat.
2. Rhysand. So ein zutiefst sympatischer, interessanter, tiefgründiger, spannender, mitfühlender, sensibler Charakter. Er hat so viele verschiedene und ambivalente Seiten, dass er unheimlich realistisch und echt wirkt.
3. Beim lesen von A Court of Mist and Fury ist mir aufgegangen, dass Feyre bisher eigentlich kaum Freunde hatte. Nun ändert sich das und sie wird in eine derart herzerwärmende Freundschaftsbeziehung eingesponnen, dass man alle neu eingeführten Nebenfiguren einfach lieben muss.
4. Die komplette Richtung des Plots hätte ich in dieser Weise niemals erahnt - und auch nicht, dass es mir so gefallen könnte, dass es genauso passiert ist. Maas ist wirklich ein Genie. Sie kann mir wahrscheinlich alles schmackhaft machen. Und es passiert eine Unmenge! Das Tempo ist im Vergleich zu ACoTaR geradezu schwindelerregend, die Spannung mit Händen greifbar.

Detaillierte Besprechung mit Spoilern
Nach A Court of Thorns and Roses hielt ich Tamlin und Feyre für ein ziemliches Traumpaar. Da hat Maas mich echt fein verarscht. Als ich den Buschfunk flüstern hörte, dass Tamlin in ACoMaF 80 % der Geschichte abwesend wäre, war ich total verunsichert, weil mir nicht vorstellen konnte, dass mir das gefallen könnte. Und dann ist Tamlin von Seite Eins an ein ausgemachter Armleuchter. Und ich kann noch nicht mal sagen, dass Maas hier eine Inkonsistenz in Tamlins Charakterdesign hineingeschrieben hat. Nein - all diese Anlagen hat man in ACoTaR schon kennengelernt. Hier werden sie alle ins Negative verkehrt, sodass ich Tamlin ziemlich schnell verabscheut habe. 

Und im selben Maße, in dem Tamlin mir unsympathischer wurde, habe ich Rhysand immer lieber gewonnen. So hat Maas das mit Sicherheit vorgehabt, aber es zeugt schon von Schreibtalent, dass ich als Leser das so einfach habe mit mir machen lassen. 
Rhysand ist einfach alles, was Feyre braucht und was Tamlin nicht für sie ist: stark, emotional, mitfühlend, optimistisch, liebevoll, geduldig ... und seine Geschichte bricht einem absolut das Herz. Der hoffnungslose Romantiker in mir ist vor Freude fast ihn Ohnmacht gefallen, als das Wort mate fiel! Ich hoffe schwer, dass es bei diesem Pairing jetzt auch bleibt. Wenn Mass im nächsten Band wieder alles umdreht, werde ich wirklich wütend. Ein bisschen nervt es mich nämlich schon, dass Maas ihre Protagonistinnen nie so recht auf einen Kerl festlegt. Aber wir wollen es mal nicht hoffen: so heilig wie das Gefährtenband in Prythian ist, so heilig ist es hoffentlich auch Maas.

Trotz allem hat mir die Entwicklung in der Beziehung zwischen Tamlin und Feyre sauer aufgestoßen. Ja, Tamlin benimmt sich wirklich grauenvoll, aber Feyre bleibt sich ebenfalls sehr treu, indem sie einfach vor sich hin lebt (oder dahinsiecht) und akzeptiert, was Tamlin ihr als "Lebensraum" vorgibt, wie sie es schon in ACoTaR getan hat. Hätte sie aufbegehrt und sich tatsächlich mit ihm auseinandergesetzt, an sich und ihm gearbeitet, vielleicht wäre es dann etwas anders gelaufen. So kommt es mir (so kurz nach dem Reread von ACoTaR) irgendwie so vor, als würde sämtliche bisherige emotionale und zwischenmenschliche Entwicklung komplett zurückgesetzt und negiert, weil Maas sich einfach entschieden hat, einen komplett anderen Weg einzuschlagen und alles über den Haufen zu werfen. 

Was Rhysand in Feyre nicht heilen kann, das schaffen die Nebenfiguren und das Setting. Rhys' Freunde sind der Hammer! Mor, Azriel, Cassian, selbst Amrin habe ich so schnell ins Herz geschlossen, dass ich für sie und ihre potenziellen Love Interests genauso viel hoffe und bange wie für Feyre und Rhys. Besonders was ein Pairing zwischen Nesta und Cassian angeht, war ich vom ersten Moment voll dabei, was mich wirklich überrascht hat.
Und dann ist da das Setting. Der Night Court, das House of Wind, Velaris... meine Güte, Velaris ist wie ein Stück Himmel. Das Setting schillert einfach nur und war noch einmal so viel faszinierender als der Spring Court. Generell muss man allerdings das gesamte Worldbuilding genial finden, dass sich in ACoMaF erweitert hat und nun wirklich riesige Landmassen umfasst - und mehr als genug Antagonisten produziert hat, die wirklich wieder übermächtig erscheinen (ich habe von Anfang an geahnt, dass diese fiesen Menschen-Königinnen irgendwie nicht so neutral und freundlich sind, wie sie erscheinen wollen - Tamlins Dummheit überstieg allerdings selbst meine schlimmsten Befürchtungen).

Eine letzte Schlussbemerkung zum Plot: nach dem eher langsamen Tempo in ACoTaR war ich sehr überrascht, was in ACoMaF alles passiert ist. Die Spannung war vor allem in der zweite Hälfte sehr hoch, wenn man mich fragt. Und trotzdem hatten die Protagonisten - allen voran natürlich Feyre und auch Rhysand - genug, sogar viel Zeit, sich zu entwickeln, zu entfalten. Es hat mich ziemlich beeindruckt, wie Maas Rhysand scheinbar wie eine Zwiebel Schale um Schale entblößt hat und immer wieder neue völlig unerwartete Details enthüllt hat. Und im selben Maße wächst Feyre über sich selbst hinaus, überwindend sich selbst, wird stärker, bis sie am Ende so dermaßen Kick Ass ist, dass man es nur feiern kann. Man merkt: ich feiere eigentlich dieses ganze Buch.

Fazit
Worte können nicht so recht einfangen, wie sehr mich A Court of Mist and Fury berührt hat. Ich habe mit Feyre, Rhysand und ihren Freuden gelitten, gelacht, geliebt, getrauert, geweint und gezittert. Maas löst beim Lesen in mir immer wieder so viele Gefühle aus und allein deswegen sind ihre Geschichten wertvoll und wunderbar - auch wenn ich das ein oder andere Detail vielleicht nicht völlig gut heiße.

4,5 von 5 Buchwelten.

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Freitag, 20. Mai 2016

Contemporary Romance, das Drama und Ich

Hallo ihr Lieben!

Auf Goodreads konnte man in letzter Zeit mitverfolgen, dass ich für meine Verhältnisse recht viel Contemporary Romance am Stück gelesen habe. Und genau mit diesem Genre muss ich mal ein bisschen abrechnen. Das soll jetzt nicht heißen, dass ich es nicht mag. Wenn ich im Genre lese, dann gefallen mir die Storys meist sehr gut, auch wenn ich nicht allzu oft einen längeren Abstecher zu diesen Geschichten mache.


Wer sehnt sich schließlich nicht nach Romantik, heißen Kerlen und einer süßen wie emotionalen Geschichte? Wonach es mich allerdings weniger dürstet, ist das Drama, dass gegen Ende der Romance-Titel ganz zuverlässig auf mich zu warten scheint: die Trennung nach dem großen Krach und vor der großen Versöhnung und ich-liebe-dich-so-unendlich-bis-ins-Universum-und-zurück-Liebeserklärug.
Ohne in mein Regal schauen zu müssen, fallen mir genug Beispiele ein: Real von Katy Evans, Kein Rockstar für eine Nacht von Kylie Scott, Sweet Filthy Boy von Christina Lauren, Long Hard Ride von Lorelei James, Wie für mich gemacht von Ruthi Knox.

Nicht das ich ein bisschen Drama nicht zu schätzen wüsste, aber müssen die Weiber denn immer abhauen, wenn es dann mal schwer wird? Wahrscheinlich hat ihnen noch keiner erklärt, dass das Leben nicht besser wird, nur weil man seinen Problemen ständig davon läuft. Besonders dann nicht, wenn sie durch Dinge wie miteinander sprechen, einander zuhören und seinen Stolz dem anderen zuliebe auch einmal vergessen, bereinigt werden könnten.

Was wollen uns diese Geschichten sagen? Ich kann jede Wut, Enttäuschung und Trauer verstehen, wenn die Beziehung einen schlimmen Rückschlag erleidet. Und wenn der Partner Mist baut, ist auch eine Trennung selbstverständlich denkbar. Aber bitte, nachdem das Gegenüber wenigstens Gelegenheit gehabt hat, sich zu erklären; nachdem man festgestellt hat, dass man es wirklich nicht bewältigen kann. Die Hälfte der Dispute könnten dadurch wirksam gelöst werden.

Natürlich wäre das aber langweilig, denn die Geschichte braucht ja einen ordentlich Showdown, der noch einmal das Happy End verzögert und über den Haufen schmeißt. Ich wünsche mir, das die Autoren dafür wenigstens manchmal einen anderen Aufhänger finden. Kann nicht ein Hindernis auftauchen, dem sich die Partner zusammen stellen müssen? Ich weigere mich anzuerkennen, dass scheinbar nur durch (räumliche) Trennung und durchs Weglaufen die Liebe erkannt werden bzw. wachsen kann. Das sollte kein erstrebenswertes Weltbild sein.

Was sagt ihr dazu? Lese ich einfach die falschen Contemporary Romances und bin zufällig auf diese Häufung der Drama-Trennungen gestoßen? Mögt ihr diese Tendenz des Genres vielleicht sogar oder empfindet sie als völlig normal und unspektakulär? Und am wichtigsten: habt ihr Gegenbeispiele, die meine Wunschliste bereichern würden?
Erzählt es mir gerne in den Kommentaren!

Liebe Grüße, Jasmin.

Donnerstag, 12. Mai 2016

Rezension "Rock Kiss: Eine Nacht ist nicht genug" von Nalini Singh

(c)Goodreads
Rezension
Rock Kiss: Eine Nacht ist nicht genug
von Nalini Singh

Egmont LYX
ISBN: 978-3802599255
Taschenbuch mit 448 Seiten
Sprache: Deutsch
Genre: Contemporary Romance
Preis: 9,99 €

Reihe: Rock Kiss #1
1. Eine Nacht ist nicht genug
1.5. Du bist alles für mich
2. Ich berausche mich an dir
3. Ich will alles von dir (ET: 01.07.2016)
4. Bis der letzte Takt verklingt (ET: 02.02.2017)



Inhalt
In ihrer Kindheit stand Molly Webster wegen eines hässlichen Skandals ständig im Fokus der Medien. Seither hat sie sich geschworen, ein unauffälliges Leben zu führen. Doch dann begegnet ihr der Rockstar Zachary Fox, dessen verführerische Stimme und sinnliche Berührung ihr tief unter die Haut gehen. Ein One-Night-Stand - mehr sollte es nicht sein. Aber Molly merkt schnell, dass eine einzige Nacht mit Fox niemals genug für sie ist. (c)Goodreads

Meine Meinung
Ich gelangte im Laufe der letzten 24 Stunden zu dem Ergebnis, dass Nalini Singh ein Genie ist. Die Frau macht jeden Stoff zu literarischem Gold. Ihre etablierten Paranormal Romance-Romane sagen mir zwar ein Quäntchen mehr zu, aber auch mit Abstecher No. 1 in die Contemporary Romance hat sie mich problemlos in ihren Bann geschlagen.

Tragender Pfeiler dieser Geschichte sind die beiden vielschichtigen und realistischen Hauptfiguren. Und das muss man erst einmal sagen - bei einem Roman, der von einem Rockstar handelt und vor erotischen Szenen nur so strotzt. Trotz letzteren lernt man Molly und Fox im Laufe der Zeit so tiefgründig kennen, dass man einfach mitfiebern muss.

Fox ist trotz seines Erfolges weder abgehoben, nach arrogant und zeigt keine Starallüren. Stattdessen begegnet er Molly mit Ehrlichkeit und Loyalität. Es ist einfach erfrischend, dass Singhs Helden wissen was sie wollen - und wenn sie sich für ihre Frau entschieden haben, dann sind sie durch nichts aufzuhalten. Ein angenehmer Kontrast zu anderen Reihen, in denen der Held  sich bis kurz vor Schluss für unwürdig und nicht liebenswert hält. Für solches Blabla habe höchstens noch ein genervtes Augenrollen übrig. Nicht so Fox - er schießt sich bereits auf den ersten Seiten auf Molly ein und arbeitet dann mit Charme, Witz und Geduld daran, sie für sich zu gewinnen.

Molly hat einen Schicksalsschlag hinter sich, durch den sie sich für ein sehr eingeengtes Leben entschieden hat. Singh schafft es sehr gut, den innerlichen Kampf zu beschreiben, den sie mit sich selbst austrägt, ehe sie sich auf Fox einlässt. Und anschließend stellt sie Mollys kontinuierliche Entwicklung zu mehr Selbstbewusstsein und Stärke mit viel Einfühlungsvermögen dar, sodass man Mollys Mut nur als inspirierend bezeichnen kann. Auch bei ihr findet man nur wenig Flatterhaftigkeit: hat sie sich einmal für Fox entschieden, bleibt sie trotz manchem Zweifel und der Hürden bis zum Happy End bei ihm.

Und mehr brauchte die Story für mich gar nicht. Nun hat sie aber trotzdem keine Bestwertung erhalten. Ganz wunschlos glücklich war ich eben doch nicht. Zum einen fehlte an manchen Stellen das Tempo und eine treibende Kraft, die den Plot voran brachte. Ein kleiner Thrill/Suspense-Einschlag hätte hier vielleicht gut getan, auch wenn ich durchaus einige spannende (manchmal leider etwas überdramatisierte) that-escalated-fast-Momente hatte. Zum anderen waren mir die zahlreichen Sexszenen zu viel. Das Buch braucht sie nicht, ein etwas sparsamerer Einsatz hätte die Bedeutung der intimen Momente gesteigert. An dieser  Stelle muss ich ganz klar sagen: beim nächsten mal bitte weniger Bettaction und mehr Szenen mit den anderen Mitgliedern der Band! In den - für meinen Geschmack zu wenigen - Szenen mit Fox' Freunden fühlte sich nicht nur Molly, sondern auch der Leser, sehr gut aufgehoben.

Fazit
Eine wunderschöne Liebesgeschichte mit zwei echten und unverfälschten Helden, die nach einer steinigen Reise am Ende ein fantastisches Paar abgeben. Das nächste mal bitte mit etwas mehr Tempo und einigen vordergründigeren familiären Szenen mit der Band und ich wäre wunschlos glücklich.

4 von 5 Buchwelten

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Donnerstag, 5. Mai 2016

Rezension "Das betörende Lied des Elfenkönigs" von C. L. Wilson

(c)Goodreads
Rezension
Das betörende Lied des Elfenkönigs 
von C. L. Wilson

Bastei Lübbe
ASIN: B006OE1960
eBook mit 624 Seiten
Sprache: Deutsch
Genre: Paranormal Romance / High Fantasy
Preis: 6,49 €

Reihe: Tairen Soul #5
3. Die finstere Macht der Tairen Soul
4. Königin der Seelen
5. Das betörende Lied des Elfenkönigs

Vorsicht: Spoiler!

Inhalt
Die Bösen Magier von Eld bereiten sich auf den großen Schlag vor: die Eroberung der Schwindenden Lande. Rain und Elly tragen in diesen dunklen Zeiten die zusätzliche Bürde, dass ihr Seelenbund unvollendet ist. Aber Elly wird alles dafür tun, um ihren Liebsten und ihr Volk zu retten. (c)Goodreads

Meine Meinung
Zum oberdämlichen Titel Das betörende Lied des Elfenkönigs brauche ich wohl nichts zu sagen. Es fängt schon mit Elfenkönig an. Passt überhaupt nicht zur Geschichte, da Rain und Ellysetta nun mal Fey und keine Elfen sind. Und die Rolle der eigentlichen Elfen und ihres Königs halte ich nicht für so zentral. Dass der Titel obendrein nach Schmonzette klingt, bringt auch keine Bonuspunkte, denn er wird der gut durchdachten romantischen High Fantasy nicht ansatzweise gerecht.

Davon einmal abgesehen war dieser letzte Band der Tairen Soul-Reihe besonders in der ersten Hälfte eine sehr düstere Angelegenheit. Genau das hatte ich im Vorhinein bereits befürchtet und es war mir persönlich tatsächlich zu bedrückend. Von der Plotentwicklung und Dramaturgie her verstehe ich diesen Zug der Geschichte allerdings: soll ein Krieg realistisch (und episch) dargestellt werden, sind Verzweiflung, Tod und Niederlagen wichtige Motive. Daneben stand mir allerdings die Entwicklung zwischen Rain und Ellysetta viel zu sehr im Hintergrund. Überhaupt war der Anteil ihrer Erzählperspektiven zu gering. Es hat mich diesmal wirklich sehr gestört, wie viel Antagonisten-Perspektive vorhanden war. Ja, das erhöht die Spannung, aber etwas knapper hätte dazu auch bestens gedient, denn so übermäßig interessiert mich das dann doch nicht. 

Wie ich es mir bereits dachte, mussten wir auf die Vereinigung von Rains und Ellysettas Bund bis kurz vor Ende warten. Es war gut gemacht und der Zeitpunkt war logisch und am Höhepunkt der Ereignisse gewählt - ging aber in Anbetracht der Ewigkeit, die es dauerte, bis Ellysetta sich endlich darauf einlassen konnte, etwas zu flüssig von Statten. Umso schöner war es dann, dass Wilson sich nach dem großen und wirklich imposanten Showdown zwischen Gut und Böse die Zeit nimmt, Ellysetta und Rain ein ausgedehntes und vollständiges Happy End zu schreiben. Die wichtigen Handlungsfäden werden zusammengeführt, offene Fragen sind geklärt. Einzig Meleandras weiteres Schicksal hätte noch kurz angerissen werden können. Man wird zum Schluss sozusagen dafür entschädigt, dass die innigen Szenen zwischen den Liebenden in diesem Band ein wenig dünner gestreut waren. Insgesamt muss man Wilson attestieren, dass sie eine sehr kohärente und gut durchdachte Reihe geschrieben hat. Alle eingeführten Personen, Ereignisse und Fakten dienten letztendlich einem Zweck und am Ende entstand ein beeindruckendes Gesamtbild.

Fazit
C. L. Wilson hat einen sehr düsteren Abschlussband der Tairen Soul-Reihe kreiert, dessen Ende dadurch umso heller strahlte. Ellysetta, Rain und ihre Freunde haben ihr Happy End endlich bekommen und alle Geschehnisse fügen sich zu einem eindrucksvollen und logischen Gesamtbild zusammen. Trotzdem war mir die erste Hälfte der Geschichte zu finster und die Erzählperspektive wich zu oft vom Hauptpaar ab. Ein starker und spannender Abschlussband einer grandiosen Reihe, der aber an die ersten Teile nicht gänzlich heranreicht.

4 von 5 Buchwelten.

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