Freitag, 27. Mai 2016

Motivationswochenende!

Normalerweise halte ich die Uni eher fern von meinem Blog, weil ich es nicht besonders leiden kann, meine Hobbys zu stark mit der "Arbeit" zu vermischen. Nun hat jedoch Jenny von Der Buchsalon ein Motivationswochenende für alle Prokrastinierer, Aufschieberitis-Geplagte und Morgen-ist-auch-noch-ein-Tag-Gurus ausgerufen, das mir äußerst gut in den universitären Kram passt. Ich hätte auch schon eher darüber berichtet, denn angekündigt (Ankündigungspost siehe hier) ist die Aktion schon seit Montag, aber ich war die Woche herzlich wenig im Netz, weil ständig etwas anderes anstand, und habe so heute erst davon gelesen. 


So wird dies also der Post, mit dem ich mit an dieser hoffentlich sehr ertragreichen Aktion beteiligen will. Solltet auch ihr noch mitmachen wollen, freut sich Jenny sicherlich über Verstärkung. Meldet euch dazu einfach per Kommentar unter dem ersten Post zur Aktion an. Dort könnt ihr euch auch informieren, wie das Wochenende ablaufen soll.

Tag 1: Freitag

Ich habe dieses Wochenende eine Hausarbeit zu schreiben. Oder sagen wir mal, ich würde zumindest gerne damit anfangen und vorankommen, denn vorher muss auch noch Literatur dazu durchforstet werden. Ich habe dazu auch vier statt "nur" drei Tagen Zeit, da ich Montags keine Uni und damit ein verlängertes Wochenende zur Verfügung habe. Die Fertigstellung drängelt schon ein wenig, da im Sommer sowohl meine Schwester als auch Mutti umziehen werden und ich da im Juli/August als helfende Hand gebraucht werde, bevor es im September erneut ins Didaktische Praktikum geht. Also ist mein großes hoffentlich nicht allzu unrealistisches Ziel, bis Anfang Juli sämtliche vier Hausarbeiten zu beenden - natürlich nebst der Klausur, die ich Ende Juni zu schreiben habe. Geschrieben ist davon bisher nur eine, es wird also Zeit, sich der nächsten zu widmen.
Da ich es hasse, am Wochenende keine oder nur so wenig Zeit für mich (und Freunde und Bücher und Serien und Filme und und und...) zu haben, baut es mich hoffentlich auf, "Mitstreiter im Geiste" zu haben!


Da ich der wohl perfektionistischste Mensch der Welt/ Leipzigs/meiner WG bin, existiert die To-Do-List für mein Wochenende bereits seit Anfang der Woche in meinem Kopf. Die Materialien für die Hausarbeit sind besorgt, da ich gestern nach der Uni in der Bibliothek war und alles nötige gescannt habe, damit ich nicht am Wochenende jeden Tag in die Bibo rennen muss (die chronisch überfüllt ist). Das reicht an Organisation. Meinen Schreibtisch kann ich am Tag fünfmal aufräumen und er sieht nach einer Stunde trotzdem wieder aus wie explodiert... 

Die To-Do-Liste
Freitag: 
[x] Alle gescannten Dateien auf den PC transferieren und ordnen.
[x] Zwei Sekundärtexte durcharbeiten und Notizen mit für die Hausarbeit relevanten Daten anfertigen.
[x] Endlich die Mail an meine Praktikumsbetreuerin schreiben, die ich schon seit gefühlten Monaten abschicken will.
[x] Einkaufen gehen, damit mein Meerschwein und ich am Wochenende was zu Essen haben.

Aufgaben Eins und Zwei habe ich für heute bereits erledigt. Jetzt werde ich mich schnurstracks an die Mail setzen und dann hoffentlich tief in mir die Motivation auftreiben, meinen Arsch vor die Tür zu bewegen, obwohl es da draußen aussieht wie kurz vor dem Weltuntergang. Ehrlich, es ist noch nicht mal 15 Uhr und ich brauche Licht (an meinem Schreibtisch direkt am Fenster), so finster ist es da draußen!

Update 19.40 Uhr:
Mein Aufgaben für den Tag sind erledigt und eine Folge Game of Thrones war bisher sogar auch noch drin. Mal sehen, ob ich jetzt weiterschaue oder lieber lese.
Was die Frage angeht, bin ich eine Mischung aus Frühaufsteher und Tagmensch. Frühaufsteher insofern, dass ich es mir abgewöhnt habe, auszuschlafen, wenn ich zu tun habe. Halb 9 klingelt der Wecker (ja, ich weiß, das hat mit früh aufstehen bei normalen Leuten nichts zu tun - ich kann allerdings gut bis 11 oder 12 Uhr schlafen). Tagmensch insofern, dass ich dann noch frühstücke und manchmal dusche und daher meist erst so gegen halb/um 10 anfange. Dann arbeite ich meistens bis gegen 13 Uhr, dann Mittagspause und dann nochmal bis 16 Uhr. Danach ist bei mir Feierabend (außer die nächste Deadline ist so schlecht eingeplant, dass ich nicht aufhören kann). Der spätere Nachmittag ist bei mir Freizeit-time, Lernen kann ich um die Zeit eh nicht mehr, Hausarbeit schreiben geht aber schon noch. Dieses Wochenende wird sich der Feierabend allerdings womöglich auch noch hinten verschieben, da ich viel zu tun habe.
Ich melde mich dann für heute ab, wir sehen uns morgen!


Tag 2: Samstag

Dank des übereifrigen Hausmeisterdienstes bin ich schon seit kurz nach 8 wach und so kann ich heute ein bisschen früher als sonst loslegen.


Ist für mich keine allzu fiese Aufgabe. Laptop kann ich nicht eliminieren, weil ich leider dransitze. Fernseher kommt während des Arbeitens sowieso nicht in Frage und bei meinem Handy ist das Internet aus, sodass ich nur alle zwei Stunden mal eine SMS oder einen Anruf bekomme und das geht klar. Gut so, denn ich schaffe keine 10 Liegestütze am Stück!

Schauen wir mal, ob ich meine To-Do-List für heute schaffe. Sieht erstmal wenig aus, aber es warten 6 bis 7 Sekundärliteratur-Aufsätze/Auszüge darauf, gelesen und ausgearbeitet zu werden. Das wird schon ein heftiges Stück Arbeit, da ich beim Fachliteraturlesen eine Schnecke bin.


Die To-Do-Liste
Samstag:
[x] Möglichst viele (alle übrigen) Sekundärtexte durcharbeiten und Notizen mit relevanten Infos anfertigen.
[x] Im Primärtext die zentralen Stellen suchen und markieren.

Update 13.30 Uhr:
Die Mittagspause kam und ging. Vier Sekundärtexte sind bearbeitet. Zwar nimmt mein Tempo Nachmittags exponentiell ab, aber ich hoffe, dass ich meine Tagesziele womöglich tatsächlich erreiche! Ich habe jetzt noch sechs Literaturen hier liegen, hoffe aber, dass ich zwei oder drei noch aussortieren kann, weil sie keine neuen/wichtigen Infos enthalten. Deshalb werden die jetzt erstmal grob gesichtet und dann geht es wieder ans Lesen und Zusammenfassen.

Update 16.30 Uhr:
Großaufgabe des Tages ist erledigt. Insgesamt habe ich heute 8 Sekundärliteraturen durchgearbeitet und dürfte jetzt genug Material haben, damit ich morgen mit der Ausarbeitung des Fließtextes beginnen kann. Jetzt habe ich viereckige Augen, leichte Rückenschmerzen und bin kaputt. Jetzt gehe ich bei dem schönen Wetter erstmal ein halbes Stündchen spazieren und dann ruft mein Sofa ganz laut nach mir. Und auf diesem himmlischen Möbelstück werde ich dann noch im Primärtext ein bisschen rummarkieren und mein zweite Aufgabe der To-Do-Liste erledigen.


Was mich am meisten von meinen Aufgaben abhält? Eindeutig meine Faulheit und mein innerer Schweinehund.
Wenn ich es schaffe, diese beiden zu überwinden, dann kann ich mich in der Regel gut selbst regulieren und kann mich dann - wenn auch mit viel Zähneknirschen - meinen Aufgaben widmen und mich danach mit all den wundervollen Sachen wie Handy, Fernsehen, Freunden und Büchern für meinen Fleiß belohnen!

Update 18.30 Uhr:
Ach ja. Ich war spazieren. Dann habe ich keine halbe Stunde gebraucht, um den Primärtext nochmal durchzugrasen. Und dann viel mir ein, dass ich vergessen habe, die beiden Lexikonartikel durchzuarbeiten, die ich für die Hausarbeit brauche. Also habe ich mich doch noch einmal an den PC gesetzt. Jetzt habe ich leichte Kopfschmerzen von dem Arbeitspensum *lach*. Ich mache jetzt eine letzte Runde bei all den anderen arbeitswilligen Mitstreitern, dann pfeife ich den Laptop für heute aber wirklich in die Ecke!



Tag 3: Sonntag

Heute früh habe ich mit meinen WG-Mädels am Frühstückstisch total verquatscht und daher erst kurz vor halb 10 angefangen, obwohl ich extra schon um 8 aufgestanden bin. Naja, die kleinen Freuden... Daher habe ich jedenfalls nicht erst noch im Internet Zeit verplempert, sondern gleich angefangen.


Daher ist diese Tagesaufgabe für mich ein Klacks. Die erste Aufgabe wurde überflüssig, weil ich gestern alle Sekundärtexte bewältigt habe. Und die nächsten zwei Aufgaben habe ich auch schon geschafft und sogar schon mit Nr. 3 angefangen und es ist noch nicht mal 13 Uhr! Ich bin also guten Mutes, dass ich meine Liste auch heute schaffe und vielleicht tatsächlich morgen die Rohfassung fertig kriege. Das wäre natürlich traumhaft! :)

Die To-Do-Liste
Sonntag:
[x] Die Texte nacharbeiten, die ich Samstag nicht geschafft habe.
[x] Word-Dokument für die Hausarbeit vorbereiten und vorformatieren.
[x] Einleitung schreiben.
[x] Kapitel 2 beenden.

Update 16.15 Uhr:
Für heute ist bei mir Feierabend. Die To-Do-Liste ist übererfüllt, da ich bis auf mein Resümee und den letzten Rest des letzten Kapitels alles runtergeschrieben habe. Das letzte Kapitel wird morgen aber noch einmal viel Zeit in Anspruch nehmen, da ich hier noch stark an der Argumentation arbeiten muss. Kommt mir alles noch etwas ungeordnet und substanzlos vor. Da muss ich mich morgen mit einem frischen Blick ransetzen, denn jetzt habe ich mein Gehirn erstmal mehr oder weniger leer geschrieben. Aber die Rohfassung dürfte ich morgen tatsächlich zu Ende bringen können. Insofern war das Motivationswochenende ein voller Erfolg! 
In diesem Sinne vielen Dank an unsere liebe Jenny für's Ausdenken und Veranstalten dieser tollen Aktion. Wenn es mal wieder passt, bin ich gerne erneut dabei!
Jetzt entspanne ich noch eine Runde, ehe ich nachher zum Abendessen bei Freunden eingeladen bin.

Tag 4: Montag

Die To-Do-Liste
Montag:
[x] So viel wie möglich weiterschreiben. 
[x] Idealfall: Rohfassung beenden.

16.15 Uhr:
Für alle die es interessiert, auch wenn das Wochenende streng genommen rum ist: ich habe es tatsächlich geschafft, die Hausarbeit steht! Jetzt kann ich mich für den Rest der Woche zwar wegschmeißen, aber ich bin mega stolz auf mich! So schnell habe ich noch nie eine Hausarbeit geschrieben. Großteil der Recherche und Schreibprozess in 4 Tagen ist schon ziemlich flott (auch wenn ich die Primärquelle bereits vorher ausgearbeitet hatte und die Sichtung der Sekundärliteratur auch schon geschehen war). Das Wochenende hat mir dahingehend ganz enorm geholfen.
Hat mich gefreut, mit euch allen "zusammenzuarbeiten"! Over und Out.

Kommentare:

  1. Das freut mich aber sehr, dass du noch so spontan dazugestoßen bist! :)
    Uni scheint dieses Wochenende bei einigen das Thema schlechthin zu sein - das bietet sich aber auch fast mit am besten an.
    Deine To-Do-Liste hält einiges an Aufgaben bereit und ich wünsche dir, dass du gut vorankommst! So eine Hausarbeit kann einem auch wirklich den letzten Nerv rauben. Ist das Thema denn wenigstens spannend? ;)

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    1. Ja, Aufgaben für die Uni bieten sich hier tatsächlich total an. Für's Hausarbeit schreiben habe ich über die Woche neben der Uni und allen "Alltagsaufgaben" eher selten Zeit und Muse (obwohl sich darüber streiten lässt, wann ich jemals Muse dazu habe :D).
      Grundsätzlich habe ich aber kein so krasses Problem mit Hausarbeiten. Das kennst du ja: bei Germanistik und Geschichte im Doppelpack muss man damit einfach leben *lach*. Was mich ferig macht ist, dass ich die letzten Semester immer so wahnsinnig viele davon in ein Semester stopfen musste...
      Ich selbst finde das Thema sehr interessant: ich schreibe über Arthur Schnitzlers "Leutnant Gustl" und den Antisemitismus bzw. das Weltbild des Protagonisten. Meine Mitbewohnerinnen zum Beispiel finden das Thema ganz schlimm *lach*.

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    2. Nachvollziehbar, mir fehlt unter der Woche auch die Zeit. Wenn ich nicht gerade in der Uni bin, arbeite ich. Und wenn ich dann einmal einen Nachmittag frei habe, brauche ich mich nur einmal hinzulegen - dann stehe ich nicht mehr auf! :D

      Ja, muss man. Aber ich muss noch meinen Groove finden. :D
      Ah, okay. Zugegeben, Antisemitismus wäre nicht mein Lieblingsthema. Aber generell finde ich, dass man gerade bei Geschichte/Germanistik eigentlich immer ein Thema hat, dass auf seine Art und Weise interessant ist.
      Ich würde dein Thema jedem wirtschaftswissenschaftlichen vorziehen. :D
      Mit meinen Themen hatte ich letztes Semester auch sehr viel Glück: Einmal Caligula und einmal Goethe. <3

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    3. Die Mittagsschläfchen habe ich mir abgewöhnt, weil es mir genauso geht - da schlafe ich dann stundenlang. 20 min Power-Nap hatte ich noch nie drauf *lach*.

      Das klingt jetzt sehr unpassend, aber ich finde Antisemitismus extrem interessant. Habe meine Hausarbeit letztes Semester schon über Antisemitismus und Holocaust in Rumänien geschrieben.
      Goethe ist als Hausarbeitsthema immer super, aber ich habe das Gefühl, die Dozenten haben davon die Nase voll, denn dazu gibt es ja schon mindestens 1 Mio. Hausarbeiten *lach*.

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    4. Als Power-Nap würde ich meine Mittagsschläfchen auch nicht bezeichnen. Ich bin hinterher meist (immer noch) fix und fertig, aber ich brauche meine Pausen. Ich mag halt keinen Stress. :D

      Ich weiß ja, wie du das meinst, unpassend klingt das also nicht. :)
      Theoretisch schon, aber ich glaube, meine Dozentin fand es erfrischend, dass ich mal den Homer mit reingebracht habe. An sich nichts Spektakuläres, wenn man in dem Thema drin ist, aber kein Thema, das sofort von Erstsemester selbstständig vorgeschlagen wird. ;)

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    5. Ja, genauso geht es mir auch: ich stehe auf und bin noch müder als vorher (kann man müde komparieren? Klingt irgendwie nicht gut!).

      Oh, das klingt tatsächlich interessant! Was wirklich spektakuläres passiert in einer 15 Seiten Hausarbeit auch nicht - da kann man ja nicht die Welt neu erfinden (und dafür hab ich bei 4 pro Semester auch gar nicht die Nerven! ;))

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  2. Bisher scheine ich die einzige zu sein, die keine Uni-Arbeiten machen muss. Wenn ich es mir recht überlege, hätte ich eigentlich auch etwas von meinem Fernstudium einbauen können. Mal sehen, vielleicht erweitere ich noch, wenn ich gut vorankomme. Dir wünsche ich viel Erfolg bei deinem Vorhaben.

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    1. Ich hätte auch genug andere Sachen zu tun, aber die Uni drängt am Ende doch am meisten, weil man diese Aufgaben doch so gern vor sich herschiebt! ;) Bin gespannt, ob bei dir noch ein bisschen Fernstudium dazwischen passt - in jedem Fall auch dir gutes Gelingen!

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  3. Vier Hausarbeiten während des Semesters? Das finde ich schon ziemlich heftig. Aber gut, das ist ja von Studiengang zu Studiengang verschieden und dann nochmal von Uni zu Uni. Bei uns ist man mit drei Hausarbeiten in der vorlesungsfreien Zeit schon sehr gut bedient.

    Vielleicht sollte ich deinen Ablaufplan für mich demnächst mal übernehmen, denn anders wird diese Arbeit vermutlich niemals fertig ...

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    1. Vier Hausarbeiten sind bei uns in der zweiten Hälfte des Studiums fast schon Norm. Letztes Semester habe ich drei Hausarbeiten zwischen 15 und 20 Seiten und eine mit 27 Seiten verfasst. Dagegen ist dieses Semester mit vier Hausarbeiten zwischen 12 und 15 Seiten fast zahm. Normalerweise habe ich allerdings schon noch die Semesterferien über Zeit (außer eben, ich mache zusätzlich noch Praktikum). Aber wie schon gesagt habe ich in diesen Semesterferien leider zu viel Anderes um die Ohren. Aber ich weiß selbst noch nicht, ob ich es wirklich schaffe, das durchzuziehen...

      In der Regel muss man sich bei Hausarbeiten eben zusammenreißen und es durchziehen. Wenn man das hinkriegt, ist der Ablauf gar nicht so wichtig...

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  4. Ich hasse das auch immer, wenn ich es gar nicht schaffe, mir das Wochenende frei zu halten. Während des Studiums ist mir das auch leider fast nie gelungen - gerade Hausarbeiten haben mich da auch oft beschäftigt.
    Ich hoffe, du kommst bei deinen weiterhin gut voran!

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    1. In den ersten paar Semestern habe ich am Wochenende immer viel Faulheit ausleben können. Mittlerweile geht es mir da wie dir: das Wochenende muss da einfach fürs Studium herhalten.
      Ich wünsche dir auch gutes Gelingen bei deinen Aufgaben!

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    2. Danke! Ich war in meinen ersten beiden Semestern fast jedes Wochenende mit Musicalproben eingespannt - da musste ich mir da zwangsläufig eher von Unikram freihalten. Aber später hab ich das gar nicht mehr gut hinbekommen. Ich glaube, das Problem kennen allerdings die meisten Studenten. Das ist auch der große Vorteil, wenn man dann arbeitet, finde ich - man hat dann nicht zuhause am Abend und am Wochenende noch immer was dafür zu erledigen (zumindest meist nicht).

      Bei vier Sekundärtexten am Vormittag ist es ja kein Wunder, wenn dein Tempo mittlerweile abnimmt. Da warst du ja heute wirklich schon fleißig! Ich wünsch dir weiterhin ein gutes Schaffen!

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    3. Leider hab ich mir für freie Wochenende das falsche Studium und den falschen Beruf ausgesucht. Bei Lehramt geht man leider selten nach Hause, ohne sich Arbeit mitzunehmen *lach*.

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  5. Im Sekundärtexte-Lesen breche ich auch alle Rekorde im Langsam-Lesen. Das dauert einfach, zumal vor allem die deutsche Literatur so voller Fachwörter gespickt ist, dass man den Sinn des Ganzen teilweise erst mühsam suchen muss - zumindest habe ich so das Gefühl.
    Ich wünsche dir jedenfalls viel Motivation und Durchhaltevermögen! Heute kann ich auch mit dir mitfühlen, weil mich dasselbe erwartet. :D

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    1. Oft ist es tatsächlich so, dass die Autoren sich zu bemühen scheinen, durch sämtliche Fachtermini dieser Welt ihre Texte hochfachlich klingen zu lassen. Aber es gibt auch angenehme Gegenbeispiele :)
      Na dann quälen wir uns mal zu zweit durch all die wundervollen Sekundärtexte. Yay! *lach*

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    2. Du kommst doch super voran! 4 Sekundärtexte sind (in meinen Augen) eine ganz schöne Menge. :D Ich stapel da immer tiefer. :D
      Ich freue mich (insgeheim) auch immer, wenn in einem Buch nur wenig steht bzw. nicht ganz so viel und dass dann schnell durchgearbeitet werden kann. Allerdings nur, wenn ich schon genügend Infos habe - sonst wäre so eine Situation ein ganz schönes Eigentor.

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    3. Ja, das stimmt natürlich. Es ist der Supergau, wenn man das Gefühl hat, nicht genug Material für eine Hausarbeit zu finden und seine Seiten nicht vollkriegt. Aber das dürfte bei mir kein Problem sein, habe jetzt eine Menge Material und entwickle die Hausarbeit auch zu großen Teilen vom Primärtext her. Jetzt bin ich allerdings ernsthaft groggy :D Ich hoffe, es läuft mit deinen Sekundärtexten ähnlich erfolgreich!

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    4. Boah, ohne Flachs, ich bin richtig beeindruckt. 8 Sekundärtexte?! Und du sagst, du liest die langsam? Weißt du, wieviele ich heute gelesen habe? 2. (und ein paar Arbeitsblätter, ganz so "loserig" bin ich dann auch nicht) :D
      Jetzt wartet noch ein Sekundärtext auf mich sowie 2-3 Arbeitsblätter und dann habe ich es geschafft. Aber ich lege zwischenzeitlich trotzdem schon mal die Füße hoch. :D

      So ein Spaziergang ist eine tolle Belohnung!

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    5. Naja, die durchschnittliche Länge der Texte war auch "nur" 8-10 Seiten, da ich wirklich nur relevante Passagen genau gelesen habe und den Rest nur quergelesen habe. Und die Texte waren auch alle Gott sei Dank wenig fachbegriffslastig und einfach zu lesen und zu verstehen.
      Ich wünsche dir noch gutes Gelingen ;)

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    6. Trotzdem! Ich finde es super, wie viel du heute geschafft hast! Und dass du auch noch relativ "früh" fertig geworden bist, um noch deinen Abend zu genießen. Soetwas würde ich wohl nie schaffen - und da ärgere ich mich immer. Meinen Schweinehunde besiege ich leider immer erst recht spät am Tag - da bleibt nicht mehr viel Zeit für tolle Aktivitäten. :(

      Ich hoffe aber, du hattest noch einen schönen Abend und konntest dich gut erholen!

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    7. Bei mir ist es genau umgekehrt. Wenn ich früh anfange, geht es meistens etwas besser, weil ich mir dann versprechen kann: "Wenn du nachher fertig bist, kannst du dich mit Buch X oder Serie Y belohnen." Wenn ich früh nichts mache, obwohl ich müsste, kann ich mich auf nichts anderes konzentrieren, weil das schlechte Gewissen an mir nagt und Nachmittags denke ich dann, dass ich so "spät" am Tag auch nicht anfangen brauche *lach*. Mein bescheißt sich eigentlich nur selbst - also muss man clever sein und es vernünftig anstellen!

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  6. Mein Senf zu verschiedenen Kommentaren:
    - Ich lege mich mittags auch nicht hin, da schlafe ich dann bis 20 Uhr durch :D
    - Im Studium lese ich englische Texte fast lieger als deutsche, denn die sind häufig leichter zu verstehen. Nur bei sehr mathematiklastigen Texten komme ich da nicht so hinterher.
    - Wochenende habe ich eigentlich nie frei, dafür bin ich nach Uni und Arbeit unter der Woche viel zu erholungsbedürftig.
    - Zehn Liegestütze schaffe ich auch nicht *hust*

    Frohes Schaffen :)

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    1. Ich lege mich schon ab und zu hin, bereue es aber fast immer. Einschlafen tue ich in der Regel zwar nicht, aber hinterher bin ich auch nicht wirklich ausgeruht.

      10 Liegestütze schaffe ich nur mit Mühe und Not und einigen Pausen. Ich hasse sie. Deswegen habe ich sie auch gewählt. :D Ich hatte heute schon zwei Situationen, in denen ich am liebsten zum Handy gegriffen hätte - die drohenden Liegestütze haben mich allen Ernstes davon abgehalten. :'D

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    2. Genau man schläft dann ewig und dann kann man Nachts nicht mehr einschlafen *lach*.
      Also so einfach finde ich englische Fachtexte nun auch nicht, obwohl ich doch auch ständig englische Bücher lese.
      Ich bin froh, dass ich nicht die einzige völlig Unsportliche unter uns bin ;D.

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  7. Ach ja, der innere Schweinehund, der gehört echt niedergeknüppelt, gefesselt und geknebelt. ;-)
    Aber heute hast du ihn ja sehr erfolgreich mundtot gemacht und dir den entspannten Abend mehr als verdient!

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  8. Ich stelle mir diesen Kampf gerade bildlich vor! Herrlich!
    Liebe Grüße, Véro

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  9. Wer sehen will, wie es richtig geht, muss nur bei dir vorbeischauen. Ich komme schon das ganze Wochenende nicht aus dem Staunen heraus. Als du angefangen hast, habe ich gerade gefrühstückt. ;D Dann kannst du, wenn du schnell bist, den restlichen Tag ja total entspannt angehen. :)

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    1. Naja, mir ist letzte Woche einfach voller Grauen klar geworden, dass die kommenden Wochenenden alle voll ausgebucht sind, obwohl ich so viel zu tun habe. Das in Kombination mit der guten Gesellschaft durch die Aktion hat mich genug angetrieben, um richtig durchzupowern. Ich staune selbst ein bisschen *lach*.

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    2. Super, du bist ja richtig gut vorangekommen und hast sogar übers Ziel hinausgeschossen. Dann genieß mal deinen Feierabend und lass es dir gut gehen! :)
      Vielen Dank, dass du mit dabei gewesen bist. :)

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  10. Das ist mir früher auch oft passiert, dass ich mich mit meiner Mitbewohnerin beim Frühstück vertratscht habe. ;-)
    Aber du kommst ja trotzdem super voran - da rückt die fertige Rohfassung bestimmt schon in greifbare Nähe.

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    1. Es ist ja auch viel schöner, es sich in der Küche mit Kaffee und Sonnenschein bequem zu machen und zu labern, als allein in seinem Zimmer Uni zu machen *lach*. Wozu hat man denn die Mitbewohner, wenn nicht zum gemeinsamen Prokrastinieren!
      Jap, die Rohfassung könnte tatsächlich morgen fertig werden, wenn ich mich nochmal richtig reinhänge! :)

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  11. Ich wünsche, ich werde irgendwann auch noch so ein Mensch, der zumindest um 8 Uhr frisch ans Werk geht. An dir sieht man ja prima, dass man dann am Nachmittag sein Tagwerk geschafft hat und keine Nachtschichten einlegen muss. Jedenfalls hast du dir den Feierabend verdient. Ich empfehle ja auch immer, das fertige Werk anschließend noch paar Tage liegen zu lassen, um dann wirklich nochmal ganz frisch drüberzugehen.

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    1. Naja, "frisch" ist Ansichtssache! *lach* Ich würde lieber bis 11 ausschlafen, aber was nützt's? Ich habe im Laufe des Studiums einfach gelernt, den Arsch hochzukriegen und mich zu zwingen, meine Aufgaben zu machen, mehr ist das nicht... Wenn ich bis Nachts 23 Uhr sitzen würde, wäre ich für meine Mitmenschen ungenießbar, denn das würde meine Laune in den Keller bringen.
      Das werde ich nun auch so machen - die nächsten Tage kann ich der Hausarbeit eh erstmal keine Aufmerksamkeit widmen. Und nächstes Wochenende schaue ich dann nochmal drüber, wenn ich einige Zeit nicht über das Thema nachgedacht habe. Sehr guter Tipp! :)

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  12. Wow! Ich bin grad auch ein bisschen neidisch... ich habe noch einen Punkt abzuhaken, und das wird wohl noch dauern. Hut ab!
    LG, Véro

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  13. Unglaublich! Eine Hausarbeit an einem Wochenende? Da hast du wirklich enorm viel Leistung hineingesteckt. Glückwunsch! :)

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