Sonntag, 14. Februar 2016

Colliding Times: Die Woche in Worten #1

Hallo ihr Lieben!
Heute mache ich einmal den Anfang mit einem neuen Post-Format, auf das ich aufgrund meiner momentan eher knappen Zeit sehr viel Lust habe. Es fehlt mir ein wenig der Antrieb zum Rezensionen-Schreiben, da ich meine Zeit lieber auf das Lesen an sich verwende. Außerdem schaue ich momentan recht viele Serien oder höre Musik, über die ich mich mehr oder weniger kurz auslassen möchte. So ähnlich kennt ihr das vielleicht vom Blog Leseträume mit den Wöchentlichen Träumereien (kann ich euch nur empfehlen, schaut da mal vorbei!) und einige andere Blogger haben auch solche Formate.  Bei mir wird es dazu in Zukunft immer mal wieder die Woche in Worten geben:


Gelesen:
In den vergangenen zwei, drei, vier Wochen war es recht still hier auf dem Blog, weil ich mit den bösen Klausuren zu tun hatte. Nebenher habe ich aber doch einiges gelesen. Zum einen habe ich mir einen Reread der ersten drei Bände der Jaz Parks-Reihe plus der Prequel-Kurzgeschichte gegönnt. Es ist inzwischen unglaubliche sechs Jahre her, dass ich die Reihe entdeckt und lieben gelernt habe. Da war es wohl höchste Eisenbahn, hier noch einmal einzusteigen. In nächster Zeit will ich auch die anderen Bände der Reihe rereaden, um dann im Stoff zu stehen und mit dem achten Band die Reihe endlich einmal fertigzulesen.

Außerdem hat mich mal wieder die Lust auf einen Klassiker gepackt und ich habe Ein Sommernachtstraum von Shakespeare gelesen. Bisher habe ich mit Romeo und Julia, Hamlet und Othello nur Tragödien gelesen und war daher überrascht, wie erquicklich ich meine erste shakespearische Komödie fand. Eigentlich steht ja MacBeth schon in der Warteschleife als nächstes Projekt bei der nächsten Anwandlung von Klassikerleselust, aber bei Gelegenheit werde ich mir Was ihr wollt zulegen und dann mal sehen, ob ich in Tragödien- oder Komödienstimmung bin.

Das aktuelle Projekt ist Bloodbound: Die Garde des Königs von Erin Lindsey. Momentan stehe ich bei etwas über 150 von 511 Seiten und es gefällt mir ziemlich gut. Es ist eindeutig epische Fantasy, allerdings ein wenig heruntergebrochen für diejenigen Leser unter uns (wie mich), die keine 1000 Seiten mit gefühlten eine Millionen Namen und noch mehr Erzählsträngen lesen wollen. Stattdessen bahnt sich da eine Romanze an, die dem Buch für mich natürlich einen Pluspunkt verschafft. Bisher habe ich allerdings noch meine kleineren Probleme mit der Protagonistin: irgendwie habe ich das Gefühl, dass ich keinen vollen Zugang zu ihr habe... aber noch bin ich guten Mutes, dass das noch kommt. Und selbst wenn nicht, glaube ich doch, dass das Buch mich trotzdem gut unterhalten wird.

Gesehen:
Man kommt dieser Tage nicht drum herum, und wo ich schon A. Prime habe, tut es ja nicht weh, auch mal reinzuschauen. Der ein oder andere mag es erraten haben: ich habe mir die ersten sechs Folgen von The Shannara Chronicles reingezogen.
Mein Begeisterungslevel ist nicht so recht über semi gestiegen. Ich mag die Bilder und im Gegensatz zu manch anderem finde ich sie auch nicht schlecht animiert. Natürlich hat die Welt ihre Klischees, trotzdem sehe ich den Elcryss und all die anderen Settings sehr gerne. Die Grundidee finde ich ebenfalls klasse, aber an der Umsetzung hapert es tatsächlich etwas... Die Dialoge sind sehr flach und die Spannung fehlt, weil der Zuschauer nie seiner Spekulation überlassen wird, sondern alles noch in derselben oder spätestens in der kommenden Folge explizit erklärt bekommt, was an Fragen aufkommt. Ganz zu Schweigen von der Naivität, die anscheinend alle Charaktere befallen hat wie die Pest. Wirklich alle. Die spazieren gutgläubig überall hin und rein und wundern sich dann, wenn sie überfallen oder übertöpelt werden. Trotzdem weckt die Serie zumindest bei mir genug Neugier, dass ich sie weiter verfolgen werde. Außerdem mag ich Will - auch wenn er manchmal einer der allernaivsten Charaktere der Serie ist (und anscheinend einfach nicht lernt, dass er auf seine ollen Zaubersteinchen verdammt nochmal aufpassen sollte).

Gehört:
Das Album von Sia This is Acting. Auf der Platte sind soweit ich weiß bis auf One Million Bullets nur Songs, die Sia eigentlich für andere Künstler geschrieben hat. Allerdings haben diese Künstler sie abgelehnt, sodass Sia sie selbst eingesungen hat. Und ich muss sagen: Gott sei Dank! Sie gefallen mir allesamt sehr gut und ich kann mir gar nicht vorstellen, ob Adele Alive oder Rihanna Reaper so gut umgesetzt hätten. Das Album hat für mich eine gute Mischung aus Gute Laune-Songs und Großen Gefühlen. Zu Anfang mochte ich Reaper am liebsten, inzwischen haben sich Footprints und House on Fire zu meinen Favoriten gemausert. Am wenigsten sagt mir Space Between zu, aber selbst dieses Lied höre ich ab und zu gerne. Mag man Sia - die wirklich eine wahnsinnige Spanne an Tönen in ein Lied packen kann -, dann sollte man This is Acting eine Chance geben. Bei den gängigen Streaming-Diensten inklusive Deezer und Amazon Prime Music könnt ihr auch selbst einen Eindruck verschaffen!

Was habt ihr in der letzten Woche/in den letzten Wochen so gelesen, gesehen und gehört?
Liebe Grüße, Jasmin.

Kommentare:

  1. Diese elenden Klausuren. Ich weiß, wovon du sprichst. :D Aber trotzdem hast du es geschafft, viel zu lesen. :)
    Von Shakespeare habe ich wirklich noch GAR NICHTS gelesen! Nicht mal die bekannten Werke! Schlimm, oder? Sollte ich dringend nachholen!

    Ich habe in den letzten Wochen klausurenbedingt echt wenig gelesen. Dafür habe ich gestern in einem Rutsch „Ein Liebesabenteuer" von Alexandre Dumas angefangen und beendet. :) Tolles Buch!

    Ich bin ja keine Serienguckerin, deswegen weiß ich da auch nicht, was momentan so angesagt sind. Den Titel der Serie, die du genannt hast, ist mir auf Blogs aber schon öfter untergekommen. :)

    Was Hören angeht, bin ich ein echter Mainstream-Junkie. Ich mache höchstens mal Ausflüge in die Welt der Musicals. Momentan bin ich voll im „Rebecca"-Fieber. :D

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    1. Ich bin keiner dieser Studenten, die sich von früh bis spät zum Lernen hinsetzen können. Wenn ich rechtzeitig anfange (was ich diesmal getan habe, weil ich "nur" zwei Klausuren hatte), dann lerne ich bis maximal 4 und habe dann Zeit für die schönen Sachen des Lebens :).

      Du Klassikliebhaber hast noch kein Shakespeare gelesen? Nicht mal in der Schule? Na das haut mich ja jetzt um! Ich kann es dir nur empfehlen, seine sprachlichen Bilder sind klasse und seine Geschichten haben wirklich Unterhaltungswert. Die Muster der Stories sind heute genauso aktuell wie schon damals :).

      Ja, ich habe auch schon auf einigen Blogs Besprechungen zu der Serie gelesen, die mich z.T. erst so neugierig auf die Serie gemacht haben. Die Vergleiche zu Game of Thrones (denen Shannara allerdings so gar nicht gerecht wird) haben ihr übriges getan.

      Ich höre auch gerne Charts und Mainstream, allerdings habe ich auch so meine Lieblingskünstler und höre auch viel Electro mit Vocals. :)

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  2. Poah, nee, das kann ich auch nicht. Allerdings setze ich mir auch keine festen Zeiten, sodass ich über den Tag verteilt lerne, was dann auch gut bis 22 Uhr dauern kann. Nur in den ganzen Zwischenpausen traue ich mich irgendwie nicht, ein Buch in die Hand zu nehmen, weil ich mir denke: du müsstest jetzt eigentlich lernen (mache ich dann aber trotzdem nicht). :D Naja, bin da irgendwie komisch.

    Unglaublich, aber wahr. Ich glaube, selbst in der Schule hatten wir kein Shakespeare, zumindest kann ich mich nicht daran erinnnern. Da habe ich wirklich eine große Bildungslücke! :D

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