Dienstag, 31. Juli 2012

Rezension "Dragon Love 2: Manche lieben's heiß" (Katie MacAlister)


Dragon Love 2: Manche lieben’s heiß von Katie MacAlister

Die ersten Worte:
"Man sollte doch meinen, dass in Ungarn das Problem des Passivrauchens bekannt ist, meinst du nicht? Ich habe auf der Fahrt vom Flughafen mindestens dreißig Prozent meiner Lungenkapazität verloren."

- Enthält Spoiler zu Band 1 „Feuer und Flamme für diesen Mann“! -

Inhalt:
Aisling Grey – Hüterin, Gefährten eines Wyvern und Dämonenfürstin – ist mit ihrem Dämonenhund Jim nach Budapest gereist, da dort die KOHTZ stattfindet, eine Konferenz für Mitglieder der Anderswelt. Sie will sich dort unbedingt eine Mentorin suchen, um als Hüterin ausgebildet zu werden.
Doch kaum dort angekommen, reiht sich eine Katastrophe an die nächste: Man versucht ihr gleich am Flughafen das Amulett zu stehlen, welches sie in Budapest übergeben soll. Und dann ist Drake, ihr – angeblicher – Gefährte und Wyvern der grünen Drachen, auch noch dort und bringt ihre komplette Gefühlswelt erneut durcheinander, obwohl sie nichts mehr mit ihm zu tun haben will.
Und genauso chaotisch geht es weiter: nicht nur fällt es ihr als Dämonenfürstin schwer, eine Mentorin zu finden; sondern auch ihre Anwesenheit bei der stattfindenden Friedenskonferenz der Drachen scheint enorm wichtig zu sein (obwohl Drake sie doch einfach nur in Ruhe lassen soll!). Und dann werden auch noch zwei Hüterinnen ermordet und man verdächtigt Aisling, damit zu tun zu haben, so dass sie erneut ermitteln muss, während sie zunehmend die Finger nicht von Drake lassen kann…

Meinung:
Da wo Katie MacAlister und Aisling im vorherigen Band aufgehört haben, machen sie hier direkt weiter. Aisling stolpert von einem Fettnäpfchen ins nächste und wird dabei gewohnt sarkastisch von ihrem Dämon Jim begleitet.

Wegen all der kleinen und großen Bedrängnisse, in die sie gerät, war auch dieser Band der Reihe wieder voll von scheinbar auswegslosen Situationen, durch die sich Aisling trotzdem irgendwie hindurchgeschlagen hat. Das macht einen großen Teil der Spannung aus, denn manchmal sind die mehr oder weniger guten Lösungsansätze doch sehr abenteuerlich.
Die Sache mit dem Mordfall, in den sie verwickelt sein soll, hatten wir allerdings schon im letzten Buch und das sollte lieber nicht zur Gewohnheit für jeden Band werden, denn ein wenig einfallslos wirkte das anfangs schon. Wieder wett mach die Autorin das dadurch, dass sie geschickt bis zum Ende den Verdacht auf alle möglichen Personen fallen lässt – nur nicht auf den, der es dann am Schluss auch war. Dadurch ergeben sich einige unerwartete Wendungen, die wirklich Spannung in die Geschichte bringen.

Aisling selbst ist und bleibt ungeschlagene Chaos-Queen, lässt sich durch nichts entmutigen, kann ihre vorwitzige Klappe einfach nicht halten und macht die Geschichte zusammen mit ihrem Neufundländer Jim wieder genauso witzig, wie man sie aus Band 1 kennt. Diesmal ist sie allerdings noch eine Spur sprunghafter, wenn man mich fragt, und das kann schon mal ein wenig nervig sein, wenn sie sich dadurch noch tiefer reinreitet…
Auch das Hin und Her mit Drake ist hier wieder allgegenwertig: nachdem sie sich am Ende des letzten Bandes von ihm trennt, sind sie nach kaum hundert Seiten schon wieder beinahe zusammen und schwören sich kurz darauf den Treueschwur. Das gab der Geschichte zusätzliche Würze, ist aber so schnell und so früh im Buch nicht zu erwarten gewesen (oder vielleicht doch, denn Aisling ist ja doch sehr unberechenbar, was eigentlich gerade Spaß macht). Jedenfalls wäre das ja auch in Ordnung gewesen, wenn sie im Laufe des Buches nicht schon wieder an ihrem Gefährten zweifeln würde…

Ein Wiedersehen gibt es hier mit René, der ja bereits im ersten Band eine recht wichtige Rolle einnahm und Aisling auch nun wieder zur Seite steht. Zusätzlich führt MacAlister einige neue Figuren ein, die sich wieder aufteilen in die Giftziegen, die Aisling feindlich gesinnt sind, und in Freunde, die uns erhalten bleiben werden. Jeder Nebencharakter trägt zur Geschichte bei und provoziert den ein oder anderen Lacher mit seiner ganz speziellen, durchgeknallten Art.

Katie MacAlisters Schreibstil bleibt locker und angenehm zu lesen, er trägt über die Seiten, wodurch die Bücher sehr unterhaltsam und kurzweilig erscheinen, so dass man seinen Spaß damit haben wird.

Fazit:
Nicht ganz so gut, wie der erste Band, aber immer noch sehr unterhaltsam und humorvoll. Aisling muss sich wieder mit vielen Widrigkeiten herumschlagen und wird dabei tatkräftig vom unvergleichlichen Jim unterstützt. Wer sich ein paar Stunden amüsieren und dabei auch noch ordentlich lachen will, dem kann ich die Bücher nur empfehlen, die definitiv nach der Reihenfolge gelesen werden sollte!

4,5 von 5 Buchwelten. 
Buchinformationen:
Broschiert: 327 Seiten
Verlag: Lyx (15. Juli 2009)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3802581504
ISBN-13: 978-3802581502
Originaltitel: Fire me up (Aisling Grey)
Preis: 9,95 €
Reihe: Teil 2 von 4 der "Dragon Love"-Reihe
Kaufen bei amazon.de oder thalia.de 

Aus der Reihe "Dragon Love":
  1. Feuer und Flamme für diesen Mann
  2. Manche lieben's heiß
  3. Rendezvous am Höllentor
  4. Höllische Hochzeitsglocken (Abschlussband)
Zur Autorin:
Katie MacAlister begann ihre Karriere als Schriftstellerin mit einem Sachbuch über Software. Da sie darin jedoch weder witzige Dialoge noch romantische Szenen unterbringen durfte, beschloss sie, von nun an nur noch Liebesromane zu schreiben. Seither sind zahlreiche Romane aus ihrer Feder erschienen, die regelmäßig die internationalen Bestsellerlisten stürmen.
Katies Webseite: www.katiemacalister.com

Sonntag, 29. Juli 2012

Regalzuwachs #56: Buchregen

Hallöchen, ihr Lieben!
Ja, ja, wie der Posttitel bereits impliziert, war ich in Berlin ordentlich shoppen. Und zwar nicht nur Klamotten, sondern auch Bücher. Bei Dussmann kann man sich ja auch nur mit neuer Lektüre eindecken - das ist ja unwiderstehlich!
Besonders bei den englischen Büchern habe ich es diesmal etwas übertrieben. Zuallererst habe ich mit meinem Schwesterchen die Friedrichstraße unsicher gemacht und somit bin ich bei Dussmann eingefallen. Dort gab es dann ausschließlich englische Romane auf dem Einkaufszettel zu verzeichnen. Zu allererst habe ich mir "The Selection" von Kiera Cass gegriffen. Es stach mit seinen hellen Farben sowohl auf Buchrücken als auch Cover sofort hervor. Außerdem hatte ich bereits auf irgendeinem englischen Blog davon gelesen und war sehr neugierig. 
"Die for me" von Amy Plum wanderte dann ein Regal weiter in meine Hand und kam erst einmal auf die Vielleicht-Liste, aber meine Schwester hat mir dann bei der späteren Kaufen-oder-nicht-kaufen-das-ist-hier-die-Frage-Diskusion auf den gemütlichen Ledersesseln befohlen, es mitzunehmen.
Nicht viel später sah ich "The Night Circus" von Erin Morgenstern. Das Buch interessiert mich schon länger und eigentlich hatte ich den Kauf des deutschen Exemplares vorgesehen, aber da die englische Ausgabe mit unter 6 € wirklich unschlagbar war, habe ich es eben so mitgenommen...



Tja, danach hieß es dann erstmal stundenlang durch die Hälfte der Klamottenläden der Hauptstadt tingeln, bevor wir dann bei Thalia im Alexa gestrandet sind. Und ich konnte mich einfach nicht zurückhalten...
Durch Zufall entdeckte ich im International Books-Regal "Seraphina" von Rachel Hartman, das mich vom Cover her sofort total angesprochen hat. Auch der Inhalt gefiel mir und nach einer Viertelstunde Probier-Schmökern wusste ich - das muss mit.
Ein deutsches Buch konnte ich mir dann aber doch nicht verkneifen, also habe ich abschließend noch "Im Bann des Drachen" von Thea Harrison auf den Stapel gelegt.
Anschließend stand ich vor den Jugendbüchern und hatte nur noch Geld für ein Exemplar... Und nach unleidlichem Hin und Her ist es "Die Mechanik des Herzens" von Mathias Malzieu geworden (was ja eigentlich gar nicht als Jugendbuch, sondern als Märchen für Erwachsene ausgewiesen ist), weil sowohl Cover als auch Inhalt eine tolle Geschichte versprechen.



Beobachtung/Erkenntnis der Woche
Rereads machen Spaß!
Eigentlich wollte ich ja vergangene Woche nur mal wieder kurz in "Feuer und Flamme für diesen Mann" (Dragon Love 1, Katie MacAlister) hineinschmökern, weil Aisling und Jim ja einfach unschlagbar sind, aber dann bin ich irgendwie daran hängen geblieben und jetzt habe ich mir vorgenommen, die ganze Reihe nochmal zu lesen - mittlerweile bin ich ja schon bei Band 2.
Eigentlich habe ich ja genug ungelesene Bücher, um die ich mich kümmern könnte/möchte/sollte. Ich habe aber festgestellt, dass ich ganz schön viel vergessen habe von der "Dragon Love"-Reihe und daher macht es nochmal genauso viel Spaß, Aisling zu begleiten, wie beim ersten Mal. Diese Reihe ist wirklich MacAlisters Glanzstück, wenn man mich fragt.
Es könnte also passieren, dass ich in nächster Zeit so manches Buch nochmal lese :).


Lieder der Woche
Foxes - Youth (Adventure Club Remix) 

Lana del Rey - Diet Mountain Dew (Demo Version)

Freitag, 27. Juli 2012

Film: John Carter - Zwischen zwei Welten

John Cater - Zwischen zwei Welten
mit Taylor Kitsch, Willem Dafoe und Lynn Collins


Inhalt:
John Carter glaubt, alles schon erlebt, alles schon gesehen zu haben. Doch auf mysteriöse Weise findet er sich plötzlich auf dem Planeten Barsoom wieder. So gerät er in einen Konflikt epischen Ausmaßes zwischen Stämmen und Kulturen, die sich bekriegen und damit ihren eigenen Untergang heraufbeschwören. Von unbekannten Gefahren bedroht und unglaublichen Eindrücken überwältigt, begegnet er auf seiner abenteuerlichen Odyssee durch eine Welt am Rande des Zusammenbruchs dem charismatischen Anführer Tars Tarkas und der schönen, kämpferischen Prinzessin Dejah, die ihn schnell in ihren Bann zieht. Das Überleben der Bewohner von Barsoom liegt in seinen Händen und er muss für den Frieden unter den Völkern kämpfen, um diese Welt vor dem Untergang zu retten.

Meinung:
Ach herjee!
Also dieser Film war einfach nur too much.
Erwartet hatte ich von diesem Film ein bisschen gute Unterhaltung mit Fantasy und Action. Bekommen habe ich das vielleicht sogar, aber einfach absolut überladen und dadurch an einigen Stellen unfreiwillig komisch.
Ich fühle mich bei der Beschreibung dieses Films dazu genötigt, das Wort "abgespaced" zu benutzen. Da wird der gute John mal fix auf den Mars (von den Bewohnern Barsoom genannt) gebeamt und springt und fliegt dort erstmal umher und auf die Nase, weil die neue Schwerkraft den Marsboden für ihn zur Hüpfburg werden lässt. Mit dieser Springerei wird er auch für den Rest des Films nicht mehr aufhören. Da hopst er scheinbar kilometerweit und pflückt mehrfach die fallende Prinzessin vom Himmel - und ich liege am Boden und kugle mich vor lachen, weil das einfach nur ... blöde aussieht ...
Und dann diese komischen - und hässlichen - "Tiere", die sie auf dem Mars haben, die sind einfach etwas zu viel des Guten. Die Idee von den grünen "Ausserirdischen", einem neutralen Stamm auf Barsoom, fand ich derweil ja noch ganz akzeptabel, aber was die beiden gegnerischen Parteien anging, beschränkte man sich wieder ganz langweilig auf die menschliche Spezies mit ein bisschen hübscher Schnörkel-Kriegsbemalung und - was für eine neuartige Idee! - blauem Blut.
Auch sonst war die Welt reichlich pompös mit seltsamen Himmelsgefährten, die mich an Indianerkunst erinnerten, und alles vernichtenden Strahlenwaffen ausgestaltet, während die Landschaft meist ganz trist daherkam.
Allein die Charaktere konnten mich einigermaßen überzeugen, denn John macht da eine ganz anständige und nachvollziehbare Wandlung durch, während er sich verliebt, auch wenn das alles wieder höchst vorhersehbar ist - aber das sei dem Film verziehen.
Recht spannend haben es die Filmmacher auch gemacht, da das Ende mir doch recht gut gefiel und einige Aspekte vom Anfang erst mit der Zeit aufgeklärt werden, wodurch man am Film hängen bleibt und ihn doch bis zum Ende durchhält.
Ein zweites Mal muss ich den Film dann aber doch nicht sehen, denn alles in allem hatte ich da wirklich ein wenig mehr erwartet... Beim nächsten Mal vielleicht ein paar überdrehte Ideen weniger, dann klappt das auch wieder!



Quelle: Filmcover, Inhalt

Dienstag, 24. Juli 2012

Rezension "Dragon Love 1: Feuer und Flamme für diesen Mann" (Katie MacAlister)

Dragon Love 1: Feuer und Flamme für diesen Mann von Katie MacAlister 
 

Die ersten Worte:
„Esling.“
„Nein, Aisling.“
„Ashlee?“
„Aisling. Das ist Irisch.“
Der Mann an der Passkontrolle in Orly blickte mich über den Rand meines Passes misstrauisch an.

Inhalt:
Die Amerikanerin Aisling Grey ist nach Paris gereist, da sie als Kurierin arbeitet und dort ein wertvolles Aquamanile an seinen neuen Besitzer übergeben soll.
Doch als sie dort ankommt, findet sie die Käuferin tot auf. Alles sieht nach einem Ritualmord aus, denn unter der aufgeknüpften Leiche findet Aisling einen Kreis zur Beschwörung von Dämonen. Außerdem trifft sie in der Wohnung auf Drake Vireo, der vorgibt, Mitarbeiter von Interpol zu sein, mit dem aber eindeutig etwas nicht stimmt. Kurz bevor die Polizei auftaucht, verschwindet Drake und stiehlt auch noch das Aquamanile, während Aisling als Mordverdächtige festgenommen wird.
Danach geht es drunter und drüber, denn als sie Nachforschungen anzustellen beginnt, stolpert sie über die Anderswelt – in der Dämonen, Wiccas oder Magier keine Gestalten aus alten Schriften sondern Realität sind. In einem okkulten Laden trifft sie auf Amélie, die ihr eine kleine Einführung gibt: Aisling ist angeblich eine Hüterin und dieser Drake Vireo nicht von Interpol, sondern ein Drache. Für Aisling ist klar, sie muss dem allen auf den Grund gehen, doch leider gerät sie dabei noch in viel größere Schwierigkeiten, denn dieser Drake ist attraktiver, als die Polizei erlaubt und dann beschwört sie auch noch einen frechen Dämon in Hundegestalt, der nur dumme Kommentare abgibt, statt ihr dabei zu helfen, ihre Unschuld zu beweisen.

Meinung:
Katie MacAlister ist bekannt für ihre witzigen Heldinnen – aber in der Dragon Love-Reihe läuft sie zu Hochform auf!

MacAlisters Heldin Aisling schlittert in „Feuer und Flamme für diesen Mann“ wirklich von einer Katastrophe in die nächste und das macht den größten Charme der Geschichte aus. Zum einen hält es die Spannung konstant hoch, da man nie weiß, wie weit sie sich mit ihren Teils dummen Ideen und den blöden Zufällen wohl noch reinreitet. Spannend wird es aber auch dadurch, dass Aisling wirklich bis zum Schluss braucht, um den Mord aufzuklären, der ihr angelastet wird, denn es gibt kaum Beweise, aber keine offensichtlichen Verdächtigen. Alle Beteiligten haben lange Zeit so ihre Geheimnisse und man kann niemals so genau sagen, was als nächstes passiert, wodurch sich wirklich einige überraschende und komische Situationen ergeben.

Aisling ist als Protagonistin einfach unschlagbar. Sie hat wirklich ein Händchen für komplizierte und peinliche Situationen und trotzdem schafft sie es immer, das Gröbste zu verhindern. Klar, manchmal macht sie ausgemachten Blödsinn, aber wenigstens arrangiert sie sich mit den Konsequenzen – die wirklich oft zum schreien komisch sind. Auf ihre eigene Art ist sie wirklich tapfer und sympathisch, man begleitet sie wirklich gerne auf ihrer abenteuerlichen Reise.
Ebenso lieb gewinnt man auch die Nebencharaktere beinahe von Anfang an. Vor allem der Dämonenhund Jim kann zwar seine vorlaute Klappe oft nicht halten, steht Aisling aber auf seine Art in jeder Situation zur Seite. Drake nimmt Aisling so wie sie ist – und manchmal ist sie eben nervig, aber auch er hat seine kleinen Fehlerchen.
Alle Figuren fallen gerade deshalb positiv auf: sie haben alle Ecken und Kanten mit Widererkennungswert.

MacAlister Schreibstil passt zur Geschichte und zur Heldin, er ist locker und unterhaltsam. Mit ihrer Art von Situationskomik und Witz trifft sie in diesem Buch genau meinen Geschmack.

Fazit:
Ein komisches fantastisches Erlebnis mit einer sympathischen Heldin und insgesamt sehr liebenswerten Charaktern. „Feuer und Flamme für diesen Mann“ bietet ein witziges und kurzweiliges Lesevergnügen, dass ich jedem nur ans Herz legen kann.

 4,5 von 5 Buchwelten.
Buchinformationen:
Broschiert: 352 Seiten
Verlag: Lyx (15. Februar 2009)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3802581490
ISBN-13: 978-3802581496
Originaltitel: You slay me Preis: 9,95 €
Reihe: Band 1 von 4 der Dragon Love-Reihe
Leseprobe
Kaufen bei amazon.de oder thalia.de

Aus der Reihe "Dragon Love":
  1. Feuer und Flamme für diesen Mann
  2. Manche lieben's heiß
  3. Rendezvous am Höllentor
  4. Höllische Hochzeitsglocken (Abschlussband)
Zur Autorin:
Katie MacAlister begann ihre Karriere als Schriftstellerin mit einem Sachbuch über Software. Da sie darin jedoch weder witzige Dialoge noch romantische Szenen unterbringen durfte, beschloss sie, von nun an nur noch Liebesromane zu schreiben. Seither sind zahlreiche Romane aus ihrer Feder erschienen, die regelmäßig die internationalen Bestsellerlisten stürmen.
Katies Webseite: www.katiemacalister.com

Sonntag, 22. Juli 2012

(Kein) Regalzuwachs #55: Aus alt mach neu

Hallöchen, ihr Lieben!

Neuzugänge habe ich heute keine vorzustellen. Klar, in den letzten Monaten gab es davon auf jeden Fall ein paar, aber ich bin jetzt 1.) zu faul, die alle rauszusuchen und 2.) würde ich wahrscheinlich trotzdem ein oder zwei Exemplare vergessen.
Wenn euch interessiert, was es so Ungelesenes bei mir im Regal gibt, dann schaut bei Ungelesene Bücher vorbei, die SuB-Liste habe ich aktualisiert. Alle anderen Seiten habe ich inzwischen ebenso erneuert, damit hier endlich mal wieder ein Tick Aktualität eingekehrt ;D.

Auch sonst sind mir in den letzten Sekunden/Stunden/Tagen mal wieder ein paar Kleinigkeiten eingefallen, die anders werden sollen, wenn ich diesmal hoffentlich ohne weitere monatelange Unterbrechungen in die Bloggerwelt zurückkehre ;).
Wie ihr seht, habe ich schonmal an meinem Header rumgebastelt, denn an dem Alten hatte ich mich definitiv sattgesehen. Ganz zufrieden bin ich zwar immer noch nicht, aber so gefällt es mir schon mal viel besser. Und eine schöne Alternative für Picnik als Online-Bildbearbeitung habe ich dafür in den letzten Tagen auch aufgetrieben. Lief ja alles wie am Schnürchen :).
Außerdem wird es hier in Zukunft wohl ein paar mehr Filmreviews geben, weil ich in letzter Zeit Filme kosumiere wie Kettenraucher Zigaretten und ein paar davon möchte ich dann einfach mal hier kurz besprechen. Und in Zukunft gibt es wohl auch jeden Sonntag die Lieder der Woche, weil ich definitiv unter zwanghaftem Mitteilungs-Syndrom leide... Aber wahrscheinlich würde es diesen Blog sonst auch nicht geben ;).

Nächste Woche habe ich dann auch wieder Regalzuwachs zu zeigen, das verspreche ich euch ;). Anfang der Woche mache ich nämlich mit meiner süßen Schwester Kurzurlaub in Berlin und da wird wohl der ein oder andere Buchladen dran glauben müssen (natürlich kein Vergleich zu dem Shopping-Horror den meine Schwester dank chronisch leerem Kleiderschrank plant...).

Beobachtung/Erkenntnis der Woche (oder eher des Monats)
In den letzten Wochen beobachte ich an mir ein Phänomen, dass mir wirklich tierisch auf den Keks geht.
Kennt ihr das: man hat frei. Frei. Wie in "Freizeit". Nebenher kaum Verpflichtungen, nichts zu tun, keinen Stress, keine nervigen Termine oder Ähnliches. Also könnte man folgerichtig sagen, man hat jetzt Zeit für ganz viele tolle Dinge, wie zum Beispiel dazu, dem Hobby zu fröhnen oder pemanent bei Freunden rumzuhängen.
Pustekuchen.
Stattdessen schafft man noch weniger, als in Zeiten des größten Stresses. Statt von früh bis spät zu lesen, Filme zu schauen oder was auch immer zu tun, sitzt man da und weiß nichts mit sich anzufangen. Auf nichts hat man Lust, zu nichts kann man sich aufraffen...
Und das habe ich auch erst überwunden, seitdem ich mich wieder mit dem Weckerfluch belegt habe und somit allerspätestens gegen 10 Uhr aufstehe, statt zwischen 12 und 13 Uhr. Außerdem zwinge ich mich dazu, mehr im Haushalt zu machen (meine Mutter ergeht sich seither in Spekulationen, welche Krankheit ich mir eingefangen habe, dass ich freiwillig so viel mache *lach*) und nicht immer nur auf der faulen Haut zu liegen.
Und vor diesem Hintergrund muss ich doch fast sagen, ich freue mich darauf, ab Oktober wieder was zu tun zu haben (wenn ich dann hoffentlich mit dem Studium beginne). Da wird es dann zwangsläufig wieder einen festen Tageszeitplan und Stress geben. Familie und Freunde werden wohl doch recht haben, wenn sie mir immer weissagen, ich würde nur unter Druck effizient arbeiten... Vielleicht sollte ich auf sie hören ;).

Lieder der Woche
Florence and the Machine - Cosmic Love (Seven Lions Remix)
 

Paper Crows - Gone
 

Samstag, 21. Juli 2012

Rezension "Daughter of the Flames" (Zoe Marriott)

Daughter of the Flames von Zoe Marriott

Die ersten Worte:
The screaming woke Surya. Her eyes flicked open and she was out of bed, flinging back the furs and reaching for her robes, before her mind had even registered the noise.

Inhalt:
Die 15-jährige Zira wird in einem Tempel hoch oben im Gebirge von Ruan als Kämpferin ausgebildet. Sie ist ein Waisenkind; an ihre Familie, die in einem Feuer starb, kann sie sich nicht erinnern.
Eines Tages nimmt ihre Ziehmutter Surya, eine hochrangige Tempelfrau, sie mit in die Stadt Mesgao, wo Zira durch Zufall den Lord Sorin Mesgao kennen lernt. Sie rettet ihm das Leben und ist von sich selbst schockiert, denn der Lord ist ein Sedorne und gehört somit einem Volk an, dass sie eigentlich hassen sollte. Die Sedorne kamen vor Jahren wie ein Fluch über Ruan, rissen das Land an sich und herrschen nun unbarmherzig und brutal über das Land. Doch Sorin scheint anders zu sein, das spürt Zira sofort.
Zurück im Tempel greifen kurze Zeit später Leute des Königs an und die Bewohner des Tempels flüchten sich in den Schrein, der für Eindringlinge unerreichbar ist. Doch bevor auch Surya und Zira es in den Schrein schaffen können, wird Surya schwer verletzt und stirbt im Schrein in Ziras Armen.
Zira ist verzweifelt, denn nun hat sie auch das letzte Stück Familie verloren, doch ihre Göttin schenkt ihr in dieser Nacht ihre Erinnerungen zurück: Zira ist eigentlich Zahira Elfenesh und die letzte Reia Ruans – die rechtmäßige Königin des Landes. Sie weiß, sie muss nun ihre Leute in Sicherheit bringen und Ruan befreien. Doch dazu braucht sie Hilfe, die sie bei Sorin zu finden hofft…

Meinung:
Ähnlich wie „Eona“ von Alison Goodman, konnte mich auch „Daughter of the Flames“ völlig begeistern. Beide Bücher beschäftigen sich mit Fantasiewelten, die alten asiatischen Kulturen ähneln und warten mit einer starken und mutigen Heldin auf, die einen sofort in ihren Bann schlägt.

Marriott hat hier eine dichte eigene Welt geschaffen, die durch die zahlreichen Beschreibungen von Anfang an sehr echt auf mich wirkte. Schon durch die Religion und den Glauben an ihre Göttin wirken Zira und ihre Freunde sehr lebendig und natürlich und in „Daughter of the Flames“ ist diese Gottheit viel weniger abstrakt, als in anderen Büchern. Sie tritt tatsächlich in Erscheinung und das macht die Religion im Buch noch sehr viel glaubhafter. Auch sonst lässt die Autorin eine komplexe Welt entstehen, deren Struktur sie bereits in der ersten Hälfte des Buches klar herüberbringt. Dadurch fühlt man sich sofort zu Hause in Ruan und versteht auch Ziras unbändigen Wunsch, ihr Reich von König Abheron zu befreien.

Zira ist eine sehr starke und bewundernswerte Heldin, in die ich mich vom ersten Moment an sehr gut hineinversetzen konnte. Für ihr Alter doch schon sehr erwachsen, zeigt sie sich selbstbewusst und mutig, auch wenn sie damit zu kämpfen hat, dass anfangs Zira und Zahira wie getrennte Wesen wirken und sie kaum noch weiß, wer oder was sie eigentlich ist. Für ihr Land möchte sie eine Hoffnung sein und nimmt sich dafür auch selbst zurück, stellt das Wohl Anderer vor ihr eigenes. Sie findet ihren Weg und entwickelt sich weiter; es macht Spaß, sie dabei zu begleiten.

Der Spannungsbogen wird von Anfang bis Ende gehalten. Die Geschichte macht immer wieder kleinere Zeitsprünge, so dass keine Langweile aufkommt. Die Autorin beschränkt sich auf Szenen, die für den Fortgang der Story bedeutsam sind, statt das Buch durch Lückenfüller langatmig werden zu lassen. Durch einige wenige Einschübe aus der Sicht von König Abheron wird auch die Gegenseite beleuchtet und die Spannung dadurch erhöht, dass man miterlebt, wie die Gefahr für Zira und ihre Freunde immer größer wird.
Auch die Liebesgeschichte kommt nicht zu kurz, denn was Anfangs noch wie eine Zweckallianz zwischen Zira und Sorin erscheinen mag, wird schon bald zu gegenseitiger Freundschaft und Liebe, die den beiden schließlich zu einem Sieg verhilft, auch wenn auf dem Weg dorthin viele Verluste und Niederlagen auf das Paar warten.

Der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen, Marriott gibt dadurch sowohl Einblicke in Ziras Inneres als auch detailreiche Beschreibungen ihrer Umgebung zum besten und konnte mich überzeugen. Trotzdem ist das Englisch an einigen Stellen nicht das Einfachste, da man mit vielen Eigennamen jonglieren muss. Hat man sich aber erst einmal eingelesen, dann fällt das nicht mehr schwer.

Fazit:
Die schillernde Geschichte einer starken und mutigen Heldin, die plötzlich zur Königin über ein ganzes Land wird und sich bewusst werden muss, wer und was sie sein will. Mit bunten Beschreibungen und einem spannenden Verlauf erzählt Marriott von Intrigen, Freundschaft, Liebe und dem Wunsch nach Frieden und Gleichheit.
Absolut empfehlenswert!

 5 von 5 Buchwelten.
Buchinformationen:
Taschenbuch: 364 Seiten
Verlag: Walker Books 
Sprache: Englisch
ISBN: 978-1406308617
Preis: 11,41 €
Reihe: Einzelband
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Zur Autorin:
Zoe Marriott is the author of the fantasy novel The Swan Kingdom; Daughter of the Flames is her second published book. She works as a civil servant and in her spare time likes to paint, hike and read. She lives in north-east Lincolnshire and has two cats named Echo and Hero. 

Quelle: Autorin, Cover

Donnerstag, 19. Juli 2012

Da war ja noch was...

Hallöchen, ihr Lieben!
Ja, so sieht ein Blog aus, der stark vernachlässigt wird. Meine Herren...

In den letzten Tagen/Wochen/Monaten war aber auch wirklich nichts los bei mir in Sachen lesen oder Internet.
Zuerst das Abi (übrigens bestanden mit einem endgültigen Schnitt von 1,5), dann so viel Freizeit, dass ich nichts gemacht habe, außer schlafen, dann war ich im Urlaub, wurde 18 Jahre alt, wurde aus der Schule entlassen, schrieb Unibewerbungen und bin hier und dort in der Welt herumgetingelt, aber gelesen hab ich nichts. Erst gestern hab ich das erste Buch seit Wochen beendet und hoffe, somit hier endlich wieder ordentlich einsteigen zu können und wenn es erstmal nur ein oder zwei Posts pro Woche sind.
Es gibt in nächster Zeit immer noch viel zu tun, denn die Familie will besucht werden, es muss ein Zimmer in WG oder Wohnheim gefunden werden, wenn ich meine Unizulassung habe, Bafög will beantragt werden (Wenn ich dran denke, wird mir richtig schlecht) und schließlich geht dann die Umzieherei los und das Studium hinterher auch noch.
Insgesamt vermisse ich das Bloggerleben aber schon sehr, ich bin gar nicht mehr auf dem neusten Stand, hab keine Ahnung von den neuesten Neuigkeiten oder Novitäten und habe überhaupt keinen Plan von nichts mehr, weil ich schon ewig keine Blogrunde mehr gemacht habe *lach*.

Derweil hat Blogger schon wieder neue Elemente eingebaut, mit denen ich mich wieder anfreunden muss (Warum wird die Anzahl der Kommentare unter den Posts nicht mehr angezeigt?) und ich bin völlig aus der Übung, was das Schreiben angeht (War das Rezension schreiben schon immer so umständlich?).

Jetzt jedenfalls werde ich erstmal eine schöne Runde durch meinen Blogreader drehen und dann schauen wir mal, was in nächster Zeit so auf uns zukommt, wenn ich dann so langsam mal den Blog aktualisiere usw. ;).