Montag, 30. Januar 2012

Kurzmeinung "Harry Potter und der Halbblutprinz" (Joanne K. Rowling)

Harry Potter und der Halbblutprinz von Joanne K. Rowling


Anfangs vielleicht nicht ganz so spannend wie "Der Feuerkelch" oder "Der Orden des Phönix", ist dieser Band aber nach hinten hinaus genauso klasse wie seine Vorgänger auch. 
Ich war wirklich heilfroh, dass Hogwarts endlich Dolores Umbrige los hatte, diese Frau war ja wirklich der nervliche Tod. Ansonsten begann das Schuljahr aber eher ruhig. Zwar hat es Harry mit Snape nicht ganz einfach, da dieser jetzt Verteidigung gegen die dunklen Künste unterrichtet, aber immerhin kann er so weiter an seinem Berufswunsch festhalten, denn der neue Zaubertrank-Lehrer Prof. Slughorn verlangt wenigstens kein "Ohnegleichen" von seinen Schülern und hindert Harry so nicht daran, weiter Auror werden zu wollen.
Spannung kommt in diesem Buch vor allem durch den Privatunterricht von Dumbledore auf. Stück für Stück erfährt man hier mehr über Voldemort und dessen Vergangenheit. Als Dumbledore Harry dann beauftragt, Prof. Slughorn eine Erinnerung abzuschwatzen, die wichtig für den Sieg gegen Voldemort sein wird, beginnt die Sache spannend zu werden.
Aber auch in der persönlichen Ebene tut sich diesmal einiges. Denn Cho Chand ist (Gott sei Dank!) überwunden und Harry beginnt sich doch ernsthaft für die süße Ginny zu interessieren. Es ist wirklich süß, wie eifersüchtig Harry auf deren aktuellen Freund Dean ist. Und Ron findet in Lavender Brown plötzlich auch sein Liebesglück. Lavender allerdings ist ein wenig anstrengend in ihrer Art und geht daher nicht mir, sondern auch Ron, nach einer Weile auf die Nerven. Gut so, denn das Hermine und Ron füreinander bestimmt sind, dass weiß man ja schon seit einigen Bänden.
Zum Ende hin steigt die Spannung natürlich wieder ins unerträgliche, als Harry und Dumbledore einen der Horkruxe suchen gehen und Dumbledore dann schließlich stirbt. Solche Momente kann Rowling so emotional schildern, dass man ganz ergriffen ist und mit Harry mitweint.Die Wendungen der Geschichte bleiben natürlich auch in diesem Buch wieder unvorhersehbar, denn das ausgerechnet Snape Dumbledore verrät, wagte man ja nun nicht zu hoffen, wenn einen der Verdacht (wie Harry) auch beschlichten hat...
Jetzt steht Harry natürlich vor einer schwierigen Aufgabe, die er im nächsten und (leider) letzten Band zu bewältigen hat... mal sehen, wie er sich schlägt!

Quelle: Cover

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