Samstag, 30. April 2011

Lesestatistik April und Neuerscheinungen Mai 2011

Hallöchen, ihr Lieben!
Die nächste Monatswende steht bevor - Zeit für die Lesestatistik und die Neuerscheinungen.

Gelesen: 6
Cashore, Kristin - Die Flammende (5/5 Sterne)
Grant, Sara - Neva (4/5 Sterne)
Gref, Christiane - Im Bann der Engel (3/5 Sterne)
Saintcrow, Lilith - Dante Valentine 3: Feuertaufe (4,5/5 Sterne)
Singh, Nalini - Ruf der Vergangenheit (5/5 Sterne)
Tiernan, Cate - Das Buch der Schatten 1: Verwandlung (3,5/5 Sterne)

Gelesene Seiten: 2124

Begonnen: 1
Cole, Kresley - Zauber der Leidenschaft (275 von 463 Seiten gelesen)
 
Abgebrochen: 0 

Gekauft: 4
Aiken, G. A. - Dragon Dream
Cole, Kresley - Zauber der Leidenschaft
Rauchhaus, Susanne - Die Messertänzerin
Tiernan, Cate - Das Buch der Schatten 1: Verwandlung

Gewonnen: 0

Geschenkt: 2
O'Brien, Caragh - Die Stadt der verschwundenen Kinder
Tiernan, Cate - Das Buch der Schatten 2: Magische Glut

Challenges:
Saintcrow, Lilith - Dante Valentine 3: Feuertaufe (4,5/5 Sterne, Der Serie hinterher)
Singh, Nalini - Ruf der Vergangenheit (5/5 Sterne, Der Serie hinterher)
Gelesene Seiten: 2124
Insgesamt: 9751/18.000 (Seiten zähl-Challenge)

SuB: 48

Im Mai:
Klausurenmonat! Oh Freude, Freude!
Nebenbei bin ich mir relativ sicher, dass ich Dante Valentine, Band 4 und 5 lesen werde, da ich nach Band 3 sehr, sehr, sehr kribbelig auf die Folgebände und das Ende von Dantes Abenteuer bin.
Außerdem werde ich defintiv meine Geldressourcen wieder aufs Äußerste strapazieren, da der Mai vollgepackt ist mit lauter tollen Neuerscheinungen:


Andre, Bella – Hotshots Firefighters Band 2: Schatten der Vergangenheit
Angelini, Josephine - Göttlich verdammt 
Carriger, Gail - Glühende Dunkelheit
Cramer, Andrea - Nighshade
Handeland, Lori – Wolfsdunkel
Klassen, Lena - Magyria: Die Seele des Schattens
MacAlister, Katie – Silver Dragons Band 2: Viel Rauch um Nichts
McDonald, L. J. - Die Krieger der Königin
Raven, Michelle – Ghostwalker Band 4: Fluch der Wahrheit
St. Claire, Roxanne – Bullet Catcher Band 2 – Max
Whitcomb, Laura - Seelenhüter
Winter, Cay - Babel 2: Dämonenfieber

Donnerstag, 28. April 2011

Rezension "Dante Valentine 3: Feuertaufe" (Lilith Saintcrow)


Dante Valentine 3: Feuertaufe von Lilith Saintcrow

Die ersten Worte:
„Es ist für dich“, sagte Japhrimel bescheiden. Ganz kurz flackerten feurig-grüne, eckige Runenmuster in seinen Augen, ehe sie wieder ihre fast-menschliche dunkle Farbe annahmen.

Inhalt:
Dante genießt die Zeit, weit weg von Saint City zusammen mit ihrem Dämonengeliebten, und beginnt langsam, sich vom jüngsten Angriff zu erholen, vor dem Japhrimel sie nur knapp retten konnte. Doch sie merkt schon bald, dass ihr Dämon ihr etwas verschweigt. Erst als er keine andere Wahl mehr hat, offenbart er Dante, dass der Teufel eine Audienz mit ihr wünscht.
Eigentlich hatte Dante für den Rest ihres Lebens genug von den Hinterhältigkeiten des Höllenfürsten, aber leider kann sie sich dem Teufel auch nicht einfach widersetzen.
Der Teufel verpflichtet sie als seine neue rechte Hand und verlangt von ihr, vier Dämonen aufzuspüren, die aus der Hölle entkommen sind. Notgedrungen akzeptiert Dante, doch Japhrimel trifft erneut eine geheime Abmachung mit Luzifer und macht es Dante schwer, ihm weiterhin zu vertrauen. Immer wieder hat er Geheimnisse vor ihr und behindert die Suche nach den Dämonen, außerdem verrät er ihr einfach nicht, was sie nun als Hedaira genau ist und welche Auswirkungen das hat.
Die Beziehung der beiden wird auf eine harte Probe gestellt, während Dante von einer Gefahr in die Nächste gerät.

Meinung:
Dante ist zurück, und das mit voller Action! Zwar konnte mich Band 3 der „Dante Valentine“-Reihe nicht so vollkommen vom Hocker hauen, wie die zwei Vorgänger es geschafft haben, ich war aber trotzdem wieder vollkommen gebannt von ihr und ihrer Welt.
Am Spannungsbogen gibt es – wie von Lilith Saintcrow gewohnt – nichts zu meckern, von vorne bis hinten geht es rasant zu und der Ausgang bleibt bis zum Schluss ungewiss und einem fallen erst die Schuppen von den Augen, wenn Dante selbst merkt, was sie übersehen hat.
Trotzdem war der Krimianteil diesmal etwas schlechter strukturiert, als in den letzten Bänden. In „Teufelsbraut“ und „Höllenritt“ griffen die Puzzleteile, die Dante entdeckt, einfach ein wenig besser ineinander, in „Feuertaufe“ geht es manchmal zu schnell und es wird zu wenig Information zwischendurch eingestreut, um dem Ende ein lückenloses Gesamtbild entstehen zu lassen.
Die Zukunftswelt bleibt aber sehr dicht und überzeugt weiterhin durch Detailreichtum.
Nach wie vor hat Dante keine Ahnung, was es zu bedeuten hat, dass sie eine Hedaira ist und auch in diesem Band kommen wieder keine großartigen Neuigkeiten diesbezüglich ans Licht, was natürlich für Spannung jede Menge Konfliktsituationen sorgt – ich hoffe aber, dass sich da bis Band 5 noch was tut…
Dante ist wie gewohnt sarkastisch, dickköpfig und mutig, genauso wie man sie gewohnt ist und wie man sie liebt. Ihre Streitereien mit Japhrimel wären allerdings zum Teil vermeidbar gewesen und manchmal hätte ich ihr schon gern ein imaginäres Pflaster auf den Mund kleben wollen, um sie ruhig zu stellen. Japhrimel bleibt der charmante, beschützerische Dämon, der mir aber mit seiner Geheimniskrämerei und seinem Befehlsgehabe auch manchmal leicht auf die Nerven fiel, obwohl gerade diese Gegensätzlichkeit ihn sehr interessant macht. Trotzdem behalten beide Figuren ihre typischen Charakterzüge und bleiben schon deshalb sympathisch (schließlich sind Buchcharaktere auch nur Menschen).
Am Ende gibt es wieder einen tollen Showdown und eine entscheidende Neuigkeit, die mich wirklich überrascht hat.
Saintcrows Schreibstil liest sich nach wie vor flüssig und die vielen (teils blutigen) Details werden sehr lebhaft geschildert.

Fazit:
Zwar minimal schlechter, trotzdem immer noch absolut zu empfehlen. Wer Dante kennt und mag, der wird auch hier nicht enttäuscht werden.
Allen Nichtkennern lege ich diese spannende, blutige, actiongeladene Geschichte und damit Band 1 „Teufelsbraut“ wärmstens ans Herz!

 4,5 von 5 Buchwelten.
Buchinformationen:
Broschiert: 400 Seiten
Verlag: Lyx (15. November 2009)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 9783802581960
ISBN-13: 978-3802581960
Originaltitel: The Devil's Right Hand
Preis: 9,95 €
Leseprobe
Kaufen bei amazon.de oder thalia.de

Aus der Reihe "Dante Valentine - Dämonenjägerin":
  1. Teufelsbraut
  2. Höllenritt
  3. Feuertaufe
  4. Sündenpfuhl
  5. Höllenschlund (Abschlussband)
Zur Autorin:
Lilith Saintcrow wurde in New Mexico geboren. Mit ihrer Serie um die Dämonenjägerin Dante Valentine gelang ihr der internationale Durchbruch. Saintcrow lebt in Vancouver, Washington.
Mehr Infos zur Autorin auf ihrer offiziellen Homepage: www.lilithsaintcrow.com

Mittwoch, 27. April 2011

Tag: Freundschaftsbuch

Hallöchen, ihr Lieben!
Viele haben den Tag ja bereits gepostet und die liebe Melanie hat ihn nun auch mir zukommen lassen. Da ich ihn ziemlich interessant finde, mache ich auch mit: 
Geburtstag: 20. Juni

Sternzeichen: Zwilling mit Aszendent Waage, und da ich Astrologie für durchaus wahr halte, muss ich sagen, ich habe viele der Eigenschaften, die mir laut der Sternzeichen zukommen, wie zum Beispiel ein verstärktes Kommunikationsbedürfnis. Im chinesischen Tierkreis bin ich Hund.

Augenfarbe: Blaugrau

Haarfarbe: Mittelbraun, meine Naturhaarfarbe.

Besondere Kennzeichen: meine Brille - ohne gehe ich nicht aus dem Haus, weil ich sonst nichts sehe.

Lieblingsfarbe: Schwarz, Rot, Grün, Violett

Lieblingstier: Katze. Ich werde wohl niemals glücklich leben können, ohne eine Mitze um mich zu haben.

Lieblingsgericht: Nudelauflauf, Kartoffelsalat

Lieblingssong: ständig wechselnd. Momentan höre ich für mein Leben gern "Wonderful Life" und "Stay" von Hurts.


Hobbys: Lesen, Schreiben, mit Freunden ausgehen, Filme sehen (am liebsten mit meiner Sarah - ob Kino oder DVD spielt keine Rolle), quatschen ohne Ende.

Das kann ich besonders gut: gilt nerven als Antwort? Nein, hm... was kann ich denn noch... hilfsbereit sein und zuhören.

Was ich nicht mag: Unpünktlichkeit, Lästerei, Knoblauch und mich gleich morgens bekleckern, wenn ich mich aber schon nicht mehr umziehen kann

Bestes Erlebnis: da gibt es so vieles. Das reicht von kleinen Glücksmomenten im Kreise von Familie und Freunden bis hin zu tollen Reisen nach England, Spanien oder quer durch halb Europa...

So, jetzt wisst ihr lauter sinnlosevolle Sachen über mich :)

Dienstag, 26. April 2011

Rezension "Das Buch der Schatten 1: Verwandlung" (Cate Tiernan)

Das Buch der Schatten 1: Verwandlung von Cate Tiernan

Die ersten Worte:
Irgendwann in vielen Jahren werde ich zurückblicken und mich an den heutigen Tag als den Tag erinnern, an dem ich ihm zum ersten Mal begegnet bin. Ich werde zurückblicken und mich exakt an den Augenblick erinnern, an dem er in mein Leben trat. Daran werde ich mich immer erinnern.

Inhalt:
Morgan führt ein ganz normales Teenagerleben mit seinen Sorgen und Nöten, bis an ihrer Schule der gutaussehende Cal auftaucht. Alle sind von ihm fasziniert und auch Morgan erliegt schnell seinem Charme und beginnt sich in ihn zu verlieben. Doch auch ihre beste Freundin Bree interessiert sich für Cal und Morgan muss wie immer hinter ihrer Freundin zurückzustehen.
Als Cal Morgan, Bree und einige andere Leute zu einer Party einlädt, will Cal dort ein Wicca-Kreisritual durchführen und Morgan erfährt, dass Cal eine Hexe ist. Aus Neugier bleibt sie und nimmt am Kreisritual teil. Kurz danach geht es ihr schlecht und in den nächsten Tagen weiß sie plötzlich instinktiv, wer in wenigen Minuten bei ihr zu Hause anrufen wird.
Morgan beginnt sich schon für verrückt zu halten, doch vielleicht hat all das auch mit der Magie zu tun, die im Kreisritual gewirkt wurde? Sie lernt immer mehr über die Wicca-Kultur und ist fasziniert von dem Gedanken, eine Hexe sein zu können.
Doch nicht alle sind damit einverstanden, allen voran ist Bree rasend eifersüchtig, da Cal sich für Morgan mehr zu interessieren scheint, als für sie…

Meinung:
„Das Buch der Schatten 1: Verwandlung“ entführt den Leser in die Wicca-Kultur, die ganz natürlich in unserer Welt existiert. Sie ist einer der interessantesten Aspekte des Buches, da man sehr viel über Wicca erfährt und mit Morgan ein Interesse daran zu entwickeln beginnt. Natürlich kann ich nicht nachprüfen, ob die Fakten über Wicca der Wahrheit entsprechen, aber sie wirken gut recherchiert und logisch.
Am Anfang des Buches war ich von den vielen Namen von Morgans Freunden ein wenig sehr erschlagen. Auf den ersten 10 Seiten lernt man schon die Hälfte ihrer Schulkameraden kennen. Einige davon bleiben zwar weiterhin relevant, man hätte sie allerdings auch nacheinander einführen können.
Die Spannung baut sich im Buch langsam, aber kontinuierlich auf, während Morgan ihre magischen Anlagen zu entdecken beginnt. Leider gibt es aber keine wirkliche Bedrohung, die den Leser vollkommen an das Buch fesselt. Spannend wird die ganze Sache auch wegen Morgans Vorahnungen, leider sind die aber vorhersehbar.
Morgan hat mir als Hauptcharakter sehr gut gefallen, zu Anfang war sie mir ein wenig zu zurückhaltend, aber sie entwickelt sich im Laufe des Buches und wird um einiges selbstbewusster, was ihre Gefühle und Handlungen nachvollziehbar macht. Die Liebesgeschichte zwischen ihr und Cal bahnt sich langsam an, die Anziehung der beiden ist jedoch schon früh zu spüren.
Die Nebencharaktere blieben allerdings flach, da schon allein der in den Anfängen begriffene Hexenzirkel neben Cal und Morgan 8 weitere Leute fasst. Vor allem Brees Verhalten spottet der Bezeichnung „beste Freundin“ doch sehr, so eifersüchtig handelt sie gegenüber Morgan. Ihr Verhalten war kaum nachvollziehbar, egal wie sehr ich versuchte, mich in sie hineinzuversetzen.
Der Schreibstil hat mir gut gefallen und ist sehr „jugendlich“ gehalten, wodurch er gut zur 16-jährigen Erzählerin Morgan passt.

Fazit:
„Verwandlung“ ist ein unterhaltsames Jugendbuch mit einer sympathischen Hauptfigur, das vor allem durch die interessante Wicca- und Hexenkultur begeistert. Flache Nebencharaktere und wenig Spannung halten jedoch dagegen.
Alles in allem eine nette Geschichte, von der ich aber mehr erwartet hatte. Man sollte lieber keine hohen Erwartungen an dieses Buch stellen, sonst wird man womöglich enttäuscht sein.

 3,5 von 5 Buchwelten.
Buchinformationen:
Taschenbuch: 256 Seiten
Verlag: cbt
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3570380033
ISBN-13: 978-3570380031
Originaltitel: Sweep 01 - Book of Shadows
Preis: 7,99 €
Kaufen bei amazon.de oder thalia.de

Aus der Reihe "Das Buch der Schatten/Sweep":
  1. Verwandlung
  2. Magische Glut
  3. Bluthexe (erscheint am 13. Februar 2012)
Im Englischen sind bereits 15 Teile der Reihe erschienen, es gibt ebenfalls Sammelbände mit jeweils 3 zusammengefassten Teilen der Reihe.

Montag, 25. April 2011

Regalzuwachs #30

Hallöchen, ihr Lieben!
Wie waren eure Osterfeiertage bisher? Ist es bei euch genauso sonnig, wie bei mir? Ich liebe dieses Wetter!

Auch der Osterhase hat sich nicht lumpen lassen und mir zwei Bücher im Blumenbeet versteckt. Zum einen war das "Das Buch der Schatten 2: Magische Glut" von Cate Tiernan. Meine Schwester hat mal wieder schnell geschaltet und ihr Last-Minute-Geschenk danach ausgewählt, was ich momentan (gerne) lese. Und dann gab es noch "Die Stadt der verschwundenen Kinder" von Caragh O'Brien, auf das ich schon recht lange neugierig bin. Mal sehen, was mich da so erwartet.


Das Buch der Schatten 2: Magische Glut von Cate Tiernan:
Nichts ist mehr, wie es war in Morgan Rowlands Leben: Morgan ist eine Hexe – mächtiger als selbst Cal es je geglaubt hätte. Doch ein dunkles Geheimnis liegt über ihrer Herkunft – Morgan stößt auf Mauern des Schweigens, als sie in ihrer Vergangenheit forscht. Einziger Trost ist Cals Liebe zu Morgan. Kein Preis ist zu hoch dafür, nicht einmal der Hass ihrer besten Freundin Bree. Da macht Morgan eine folgenschwere Entdeckung: Sie findet eine Spur zu ihrer leiblichen Mutter, der mächtigen Hexe Maeve Riordan …


Die Stadt der verschwundenen Kinder von Caragh O'Brien:
Es ist eine unbarmherzige Welt, in der die sechzehnjährige Gaia aufwächst. Alles ist streng rationiert und jeder träumt von einem besseren Leben. Das ist jedoch nur wenigen Auserwählten vorbehalten, die in einer geheimnisvollen Stadt leben, der Enklave, hinter einer unüberwindlichen Mauer. Alle anderen müssen sich mit dem zufriedengeben, was die Enklave ihnen zuteilt. Der Preis dafür ist hoch: Jeden Monat müssen die ersten drei Neugeborenen an der Mauer abgegeben werden. Wer sich weigert, wird mit dem Tod bestraft, besonders Hebammen wie Gaia und ihre Mutter. Doch dann werden eines Tages Gaias Eltern verhaftet. Für das junge Mädchen zerbricht eine Welt, und sie beginnt Fragen zu stellen: Was geschieht mit den verlorenen Kindern? Als Gaia auf der Suche nach Antworten heimlich die verbotene Stadt betritt, beginnt für sie ein Abenteuer voller Gefahren, und sie macht eine Entdeckung, die das Schicksal der Kinder und die Zukunft der Menschen für immer verändern wird …

Donnerstag, 21. April 2011

Die ungelesenen Schätze...

Hallöchen, ihr Lieben!
Ostern naht, also ist das heute der letzte persönlich getätigte Post bis Montag. Bis dahin bin ich nämlich im Kurzurlaub. Ich hoffe stark, dort "Verwandlung" von Cate Tiernan fertig zu lesen, damit ich euch dann auch was zu erzählen habe :)

Das kleine Osterhäschen bringt dazu heute ein paar Bilder zu meinem SuB. Und ich bin beim fotografieren doch sehr geschockt gewesen, wie riesig er aussieht. Seht selbst:

Im Regal stehen die Bücher alle so schön verteilt, da merkt man gar nicht, wie viele es eigentlich sind. Eieiei, ich muss echt mal ein bisschen abbauen (denkste). Da ich das aber sowieso in den nächsten Jahren nicht schaffen werde - bei den tollen Neuerscheinungen - finde ich mich einfach damit ab.
Hier nochmal alle 3 Stapel als Einzelfotos, darauf erkennt man teilweise mehr, als auf dem Foto oben. Per Klick vergrößern sich die Fotos, wie immer.
An Auswahl wird es mir da in nächster Zeit jedenfalls nicht mangeln :).

Sodele.
Ich wünsche euch allen schöne, sonnige Osterfeiertage mit eurer Familie und euren Freunden.
Genießt die freien Tage, schlemmt fein und lest fleißig.
Bis Montag :)

Montag, 18. April 2011

Rezension "Neva" (Sara Grant)


Neva von Sara Grant

Die ersten Worte:
Ich stehe im Dunkeln. Nicht im weichen Dunkelgrau der Dämmerung oder im samtigen Schwarz einer Mondnacht, sondern in pechschwarzer Finsternis. Mein Herz flattert gegen meine Rippen wie ein aufgeregter Vogel in einem gläsernen Käfig.

Inhalt:
Neva lebt in einem Land, das sich selbst vom Rest der Welt isoliert hat: in Heimatland, welches von der Protektosphäre umgeben wird, die kein Mensch überwinden kann.
Seit 16 Jahren lebt Neva nun in diesem Land und hat es langsam satt, mit ansehen zu müssen, wie ähnlich sich die Menschen durch die Inzucht sehen und wie die Menschen von der Regierung kontrolliert werden und einfach Personen verschwinden, ohne jemals wieder aufzutauchen – so wie Nevas Großmutter.
Gemeinsam mit ihrer Freundin Sanna will Neva rebellieren, doch sie muss erkennen, dass sie dies in große Gefahr bringt. Bereits nach ihrer ersten Protestaktion vernimmt man sie im Polizeipräsidium und macht ihr unglaubliche Angst.
Als Sanna sich in Braydon verliebt und die beiden zusammen kommen, gibt auch Sanna den Aufstand auf, da Braydon sie darum bittet. Doch Neva denkt gar nicht daran, sich geschlagen zu geben und bald bietet sich ihr eine Möglichkeit, mehr darüber herauszufinden, warum immer wieder Menschen verschwinden und mehr über die Regierung herauszufinden, auch wenn sie sich und ihr Umfeld so immer mehr in Gefahr bringt… Und dann sind da auch noch ihre widersprüchlichen Gefühle für Braydon, die sie gar nicht zulassen darf, um Sanna nicht auch noch als Freundin zu verlieren.

Meinung:
Was „Neva“ betraf, hatte ich sehr hohe Erwartungen, weil das Buch von vielen Rezensenten sehr positiv bewertet wurde. In dieser Hinsicht wurde ich zwar nicht enttäuscht, war aber auch nicht restlos begeistert.
Zu Beginn des Buches gerät man mitten in eine „Dunkelparty“ hinein und weiß die ersten paar Seiten nicht so ganz, was eigentlich Sache ist. Hat man sich dann allerdings ein wenig eingelesen, erfährt man immer mehr über Heimatland. Die Situation des Landes stimmte mich sehr nachdenklich, schließlich sind derlei Zustände nie vollkommen undenkbar.
Die Welt wirkte sehr real, auch wenn die Autorin noch intensiver auf die Zustände im Land hätte eingehen können. Immer wieder mal liest man von kaputten Gegenständen, die recycelt und auch kaputt weiterbenutzt werden, aber es hat sich für mich einfach kein komplettes Gesamtbild ergeben. Auch die Protektosphäre konnte ich mir nur schwer vorstellen.
Was die Spannung betraf, war ich nicht ganz zufrieden. Die erste Hälfte des Buches bleibt matt, die Ereignisse plätscherten eher so dahin. Als Neva dann aber endlich mehr erfährt, nimmt die Geschichte an Tempo zu und konnte mich endlich mitreißen.
Mit Neva konnte ich mich von Beginn an recht gut identifizieren.
Die Anziehung zwischen Neva und Braydon wird schnell sichtbar, aber es dauert auch hier, bis sie sich näher kommen, wobei ich mit Braydon allgemein nur langsam warm wurde, da er nur sehr spärlich beleuchtet wird.
Das Ende der Geschichte ist zwar ein ziemlicher Cliffhanger, lässt aber auf mehr spekulieren. Ich hege meine Hoffnungen darauf, dass es in einem zweiten Band genauso rasant weitergeht, wie „Neva“ geendet hat.
Sara Grants Schreibstil hat mir sehr gut gefallen und war flüssig und angenehm zu lesen.

Fazit:
Eine interessante Dystopie, die mich unterhalten hat, der aber zu Beginn eindeutig die Spannung fehlte. Trotzdem ist das Buch jedem Freund von Dystopien zu empfehlen und beschäftigt den Leser auch nach dem Ende der Geschichte noch.

4 von 5 Buchwelten.
Buchinformationen:
Gebundene Ausgabe: 352 Seiten
Verlag: PAN
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 9783426283486
ISBN-13: 978-3426283486
Originaltitel: Dark Parties
Preis: 16,99 €
Leseprobe
Kaufen bei amazon.de oder thalia.de

Über die Autorin:
Sara Grant wurde 1968 in Washington geboren und lebt heute mit ihrem Mann und ihren beiden erwachsenen Stiefkindern in London. Sara Grant studierte Journalistik und Psychologie an der Bloomington Universität in Indiana und machte später den Master in Creative and Life Writing am Goldsmiths College der Universität von London. Neben ihrer schriftstellerischen Tätigkeit arbeitet Sara Grant auch für Working Partners, die erfolgreiche Buchreihen für Kinder produzieren.

Sonntag, 17. April 2011

Regalzuwachs #29

Hallöchen, ihr Lieben!
Nach 2 Wochen Buchkaufabstinenz habe ich es diese Woche gleich wieder übertrieben. Ganze 4 Bücher sind neu in mein Regal gewandert.

"Die Messertänzerin" von Susanne Rauchhaus interessiert mich ja schon seit der Buchmesse sehr. In letzter Zeit habe ich immer mal wieder Rezensionen zum Buch durchgeschmökert und mich für den Kauf entschieden.
"Dragon Dream" von G. A. Aiken war auch schon lange mal fällig, nachdem mir Band 1 so gut gefallen hat. Also konnte ich im Buchladen einfach nicht daran vorbeigehen.
Der langersehnte nächste Teil der Immortal-after-Dark Serie "Zauber der Leidenschaft" von Kresley Cole ist außerdem auch endlich meiner! Der steht weit oben auf meiner Leseliste!
Und schlussendlich hat mich im Buchladen die Neugier gepackt, als ich mir "Das Buch der Schatten 1: Verwandlung" von Cate Tiernan angesehen habe. War ein reiner Bauchgefühl-Kauf. Hoffentlich war das eine gute Wahl...




Die Messertänzerin von Susanne Rauchhaus:
In Pandrea, dem Reich von Fürst Warkan, hat jeder seinen fest bestimmten gesellschaftlichen Platz. Divya gehört als Dienerin an einer Mädchenschule zur untersten Kaste; anders als Jolissa, die Schülerin aus gutem Hause. Während Jolissa von einer Hochzeit träumt, beneidet Divya die Männer um ihre Freiheit und freundet sich mit einem Wächter an. Sie lernt zu kämpfen wie ein Mann - und zu tanzen wie eine Frau. Als sie einen Mordauftrag bekommt, muss sie eine Entscheidung treffen. Und damit macht sie sich den Mann, den sie liebt, zu ihrem erbittertsten Feind.

Dragon Dream von G. A. Aiken:
Als der Drache Briec die schöne Talaith vor einem tobenden Mob rettet, erwartet er zur Belohnung so einiges. Talaith wehrt sich jedoch mit allen Mitteln gegen die dreisten Avancen ihres arroganten Retters, der per Drachenrecht nun nach Belieben über sie verfügen kann. Doch dann findet Talaith heraus, dass Briec ein Gestaltwandler ist – und sein menschlicher Körper ist jede Sünde wert …

Zauber der Leidenschaft von Kresley Cole:
Der Dämonenkönig Rydstrom wird von seiner Erzfeindin, der mächtigen Zauberin Sabine, entführt. Sabine will den Dämon dazu zwingen, einen Erben mit ihr zu zeugen. Doch noch während Rydstrom seine Flucht plant, muss er feststellen, dass er unerwartet tiefe Gefühle für Sabine entwickelt. Schon bald finden sich die Zauberin und der Dämon in einem Sturm der Leidenschaft wieder, der sie ihre alte Feindschaft beinahe vergessen lässt ...

Das Buch der Schatten 1: Verwandlung von Cate Tiernan:
Ich bin Morgan. Ich bin kein normales sechzehnjähriges Mädchen. Ich bin eine Hexe. Die sechzehnjährige Morgan Rowlands ist ein ganz normaler Teenager – bis Cal in ihr Leben tritt. Der atemberaubend attraktive Junge scheint sich ausgerechnet für Morgan zu interessieren, die bisher im Schatten ihrer schönen Freundin Bree stand. Morgan ist sofort fasziniert, denn ein dunkles Geheimnis umgibt Cal: Er ist Gründer eines Hexenzirkels. Bald ist Morgan regelmäßig mit Cal zusammen, entdeckt ihre magischen Kräfte, verliebt sich rettungslos. Doch ihre beste Freundin Bree will Cal für sich – um jeden Preis ...

Und zum Ende des Tages: Wie Kai Meyer auf seinem Blog verlauten lässt, wird der 3. Band der Arkadien-Reihe "Arkadien fällt" heißen. Ich freu mich schon wahnsinnig auf den Teil und was Meyer dazu schreibt, hört sich auch toll an:
In ARKADIEN FÄLLT wendet sich für Rosa und Alessandro einiges zum Schlechteren. Ihre Familien erheben sich gegen die beiden ungeliebten Clanoberhäupter. Die Polizei sucht sie wegen Mordes. Und aus der Vergangenheit greift der Hungrige Mann erneut nach der Macht über die Arkadischen Dynastien. Eine gnadenlose Jagd entbrennt, Geheimnisse werden enthüllt, neue tauchen auf, darunter die Frage: Wer geht in den Löchern in der Menge?
 Nicht schlecht, oder? :)

Wo meine Bücher wohnen...

Hallöchen, ihr Lieben!
Wie versprochen, habe ich heute (bzw. gestern, da es nach Mitternacht ist - wo ist die Zeit hin?), mal mein Bücherregal aufgeräumt und fotografiert.
Dabei ist mir erst mal aufgefallen, dass man meine Regale nicht alle zusammen auf ein Bild bekommt, obwohl sie sich alle über meinem Bettchen befinden.
Also musste ich sie trotz allem zerstückeln. Und hier sind sie:

Das ist der Großteil meines Bücherregals, irgendwie geradeso auf ein Bild gequetscht.
In der rechten oberen Ecke hängen ganz eindrucksvoll die Federn meines Traunfängers ins Bild.
Links oben hinter den Mangas außerdem mein altes Keyboard, dass ich nur noch alle Jubeljahre mal vorhole, um festzustellen, dass ich nicht mehr spielen kann...
An das obige Regal schließt sich unten noch dieses hier an, dass sich direkt neben dem Kopfteil meines Bettes befindet.



Und wenn euch jetzt noch nicht vor Langeweile die Augen zufallen, gibt's die ganze Sache noch etwas detaillierter:


Die Schildkröte heißt übrigens Herbert. Wurde von meiner kleinen Nichte auf diesen Namen getauft. Nur dass sie ihn immer "Häärbard" nennt.
Ansonsten stelle ich immer wieder fest, dass ich das halbe Verlagsprogramm von Egmont LYX im Regal stehen habe. Wo nehme ich das Geld her? Gute Frage, nächste Frage.
Die Bilder lassen sich mit einem Klick natürlich vergrößern.

Und das innere der Vitrine/des Glasschrankes:
So, das sind also jetzt die Regale der Vitrine, von oben nach unten.
Besonders stolz bin ich natürlich auf meine Sailor Moon Bände.
Mein Mangabestand ist schon stark dezimiert, da ich vor einiger Zeit ziemlich radikal Reihen aussortiert habe, die ich nicht weiterführen will, da sie mich nicht mehr so stark interessieren.
Ich muss mein Geld schließlich zwischen Büchern und Mangas aufteilen...

Kleinkram und Fotos gehören natürlich auch dazu. Meine zwei kleinen Nichten und mein Neffe schauen mir also aus meinem Regal entgegen, genauso wie der (schwarzhaarige) Hinterkopf meines Bruders.
Daneben ein Tonfigurengel, den meine Schwester für mich gebastelt hat, und ein Bild meiner alten Klasse, die ich vermisse, trotzdem ich sie ja immernoch regelmäßig sehe...

Ganz rechts seht ihr hier meine geliebten Schullektüren (Hamburger Lesehefte sind definitiv eine tolle Erfindung). Es fehlt aber "Der Steppenwolf" von Hesse, den habe ich im Schließfach, da wir den momentan durchnehmen.

Darunter stehen einige meiner Lieblingshardcover und meine allerliebsten Engelsbuchstützen, die mir meine Schwester vorletztes Weihnachten geschenkt hat. (Merkt ihr was? Meine Schwester schenkt mir immer Engel.)

Ja, mehr fällt mir zu meinen Schätzchen jetzt auch nicht ein. Das ist es also, mein Bücherregal. Hat übrigens meine Mama komplett allein gebaut. Sie ist wirklich ein Genie!

Irgendwelche Fragen zum Buchbestand? Nur raus damit ;)
Heute (ja, es ist schon nach Mitternacht) wird es auch noch einen Regalzuwachs-Post geben. Die neuen Bücher stehen hier auf den Fotos auch schon mit im Regal. Wer findet sie? :)

Donnerstag, 14. April 2011

Rezension "Die Flammende" (Kristin Cashore)


Die Flammende von Kristin Cashore

Die ersten Worte:
Larch dachte oft, dass er den Tod seiner Frau Mikra niemals verwunden hätte, wenn sein neugeborener Sohn nicht gewesen wäre. Zum einen, weil der Säugling einen atmenden, funktionierenden Vater brauchte, der morgens aufstand und den Tag über arbeitete; zum anderen wegen des Kindes selbst – so ein gutmütiges Baby, so ruhig.

Inhalt:
Fire schwebt in ständiger Gefahr, weil sie ein dellianisches Monster ist. Ihre Haare schimmern in allen möglichen Rot-, Rosa- und Orangetönen, mit Hilfe ihrer Schönheit und ihrem Verstand kann sie in die Köpfe anderer Menschen eindringen und sie manipulieren.
Ihr Vater war ebenfalls ein solches Monster und nutzte seine Fähigkeiten vor seinem Tod, um alles zu bekommen was er wollte und stürzte so als Berater des alten Königs das Reich ins Chaos.
Fire hat sich geschworen, niemals so zu werden wie er und nutzt ihre Gabe deshalb nur in Notfällen. Trotzdem sind ihr viele Menschen feindlich gesinnt und immer wieder machen gefährliche Monster Jagd auf sie, da sie ihr Blut riechen und von ihren Haaren angezogen werden.
Das Königreich steht kurz vor einem Krieg und auf Fires Anwesen werden immer wieder Spione aufgegriffen. Mit ihrem Freund Lord Archer reist sie deshalb zu Königin Roen, um sich mit deren Spionen auszutauschen. Dort trifft sie auf den jungen Prinzen Brigan, der ihr bei jeder sich bietenden Gelegenheit seine Feinseligkeit entgegenschleudert.
Einige Zeit später treffen sie jedoch erneut aufeinander und Brigan beginnt zu erkennen, das Fire nicht die Art von Monster ist, für die er sie hält…

Meinung:
Mit „Die Flammende“ entführt Kristin Cashore erneut in ihre Welt der 7 Königreiche, konzentriert sich diesmal jedoch auf ein noch unbekanntes Königreich: Die Dells. Hier leben fantastische Kreaturen, die Monster, welche Menschen und Tieren ähneln, sich aber durch Merkmale wie eine besondere Färbung von Haaren oder Fell unterscheiden.
Mit den Monstern hat Cashore sich nach den Beschenkten erneut etwas Neues ausgedacht, dass mir so noch in keinem Fantasyroman begegnet ist. Gerade deshalb schätze ich die Bücher der Autoren so sehr – es kommt in der momentanen Fantasylandschaft nicht mehr oft vor, auf eine neue fantastische Gestalt zu stoßen.
Bereits auf den ersten Seiten wird die Geschichte spannend, als Fire von einem Wilderer angeschossen wird. Danach schließen sich zwar einige Seiten an, auf denen in die Geschichte eingeführt wird, dadurch wird die Handlung jedoch nicht langweilig. Die Spannung steigt danach kontinuierlich an und wird zum echten Pageturner.
Es kommt immer wieder zu Kämpfen, die eine ordentliche Portion Action in das Geschehen einbringen.
Fire und Brigan sind sehr sympathische Hauptfiguren. Vor allem die Weiterentwicklung, die Fire durchläuft, während sie sich selbst und ihre Fähigkeiten zu akzeptieren lernt, machen sie zu einer starken Hauptfigur. Auch der Wandel in Brigans Ansicht von Fire ist nachvollziehbar und sensibel geschildert und die Liebe zwischen den beiden wächst langsam an.
Neben den beiden lernt man zahlreiche Nebencharaktere kennen, die zu Fires Freunden und Verbündeten werden. Jeder von ihnen hat seine ganz eigenen Seiten und erhält trotz der Fülle an Nebenfiguren Tiefe.
Eingebunden ist die Liebesgeschichte um Fire und Brigan in das Kriegsgeschehen in den Dells. Fire wird durch ihre Fähigkeiten schnell Teil dieses Krieges und hilft Brigan und dessen Bruder, König Nash, seine Feinde zu besiegen.
Die Intrigen, die im Königreich gesponnen werden, machen die Geschichte noch interessanter und im Laufe der Handlung werden immer wieder Geheimnisse aufgedeckt, die die Spannung zusätzlich erhöhen.
Kristin Cashores Schreibstil ist flüssig, ihre Beschreibungen sehr bildhaft, so dass man sich das Königreich mit seinen Monstern sehr gut vorstellen kann.

Fazit:
Kristin Cashore entführt in eine fremde Welt und erzählt spannend, actiongeladen und sensibel die Geschichte von Fire, die ihre eigenen Ängste überwindet und dadurch ihre Liebe finden und ein Königreich retten kann.
Absolut lesenswert, nicht nur für jene, die „Die Beschenkte“ gelesen und geliebt haben.

 5 von 5 Buchwelten.
Buchinformationen:
Gebundene Ausgabe: 510 Seiten
Verlag: Carlsen Verlag GmbH
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 9783551582119
ISBN-13: 978-3551582119
Preis: 19,90 €
Leseprobe

Aus der Reihe "Die 7 Königreiche":
  1. Die Beschenkte
  2. Die Flammende

Mittwoch, 13. April 2011

Kurzmeinung "Die Beschenkte" (Kristin Cashore)

Und los geht es mit der Premiere meiner Kurzmeinungen, heute zu "Die Beschenkte", da ich momentan über der Rezension zum Folgeroman "Die Flammende" sitze:

 Die Beschenkte von Kristin Cashore

Inhalt: Als Katsa dem geheimnisvollen Prinzen von Lienid begegnet, weiß sie sofort, dass auch er beschenkt ist - sie ist sich nur nicht sicher, mit welcher Gabe. Katsa dagegen ist in allen sieben Königreichen bekannt und gefürchtet: Sie hat die Gabe des Tötens. Nur Bo, der fremde Prinz, scheint keine Angst vor ihr zu haben und ringt beharrlich und mit viel Geduld um ihr Vertrauen. Im Kampf gegen einen König mit einer teuflischen Gabe werden sie auf ihrem gemeinsamen Weg durch Schnee und Eis, über Meere und Gebirgsketten zu Verbündeten - und zu einem leidenschaftlichen, unabhängigen, innigen, streitenden, liebenden Paar.

Meinung: „Die Beschenkte“ besticht allgemein durch eine unbekannte Art von Fantasiegestalten, eine von Anfang bis Ende spannende und romantische Geschichte, die in einer gut ausgearbeiteten fremden Welt spielt, sowie durch starke Charaktere überzeugt.
Die Beschenkten stellen eine sehr schöne neue Idee von Fantasiewesen dar, die mich mit gut ausgearbeiteten Facetten wie den immer unterschiedlich farbigen Augen beeindruckt haben.
Die Hauptperson Katsa ist sehr charakterstark und sowohl positive als negative Charaktereigenschaften lassen sie lebendig erscheinen, so dass man sich leicht mit ihr identifizieren kann.
Das Ende fiel mir zwar etwas zu melancholisch aus, durch den Happy End-Charakter bildet es jedoch trotzdem einen schönen Abschluss für die (Liebes-)Geschichte.
Cashores Schreibstil ist flüssig, besonders Gefühlsbeschreibungen gelingen ihr sehr gut.

Kurzmeinungen sind kurze subjektive Leseeindrücke ohne Punktebewertungen, die keinesfalls eine vollständige Rezension darstellen sollen.
Quellen: Inhalt, Cover

Montag, 11. April 2011

Kommt Zeit, kommt Veränderung.

Hallöchen, ihr Lieben!
Am Ende diesen Monats wird mein Blog bereits 9 Monate alt. Immer wieder erstaunlich, wie viele interessante Kontakte ich durch ihn knüpfen konnte und wie mein SuB durch all die tollen Bloggerempfehlungen angewachsen ist.
Ich danke allen meinen alten und neuen Lesern für ihre Unterstützung. Niemals hätte ich damit gerechnet, schon nach dieser kurzen Zeit von einem 3/4 Jahr die 100er-Marke zu brechen!

In letzter Zeit lassen einzelne Blogger immer wieder verlauten, dass ihnen die Buchbloggerlandschaft eintönig vorkommt. Und ich muss doch sagen, dass es mir manchmal ähnlich ergeht. Gerade wenn die Hälfte meiner verfolgen Blogs über ein und dasselbe Gewinnspiel berichtet, kann ich dem nur beipflichten. Genau deswegen halte ich mich seit einiger Zeit zurück, was Gewinnspielberichte angeht.
Seit ich diesen Blog begonnen habe, habe ich versucht, meinen eigenen Stil zu finden und zu bewahren und das wird auch so bleiben.
Nur damit ich nicht falsch verstanden werde: ich bin weit vom "perfekten", "einzigartigen" Blog entfernt, aber wer führt den schon? Ich möchte einfach nur interessant für meine Leser bleiben.

Auch deshalb habe ich mich zu einigen kleineren Änderungen entschieden:

#1: Ich werde am Ende des Monats die Posts der Neuerscheinungen und der Monatsstatistik zusammenlegen.
Ganz weglassen möchte ich sie einfach deshalb nicht, da sie für mich selbst ein Überblick sind, an dem ich mich immer mal wieder orientiere oder das Leseverhalten der einzelenen Monate vergleiche.

#2: Wenn ich meine Meinung zu einem Buch poste, dass bereits der sonstwievielte Band einer Reihe ist, gibt es auch immer mal wieder einen Leser, der gerne wüsste, wie mir die ersten Bände der Reihe gefallen haben.
Ich habe mich entschieden, in dieser Richtung auf meinem Blog anzusetzen und Kurzmeinungen zu solchen Büchern zu schreiben. Vorgemacht hat das StefanieEmmy von Daydreaming and Dreaming, durch deren 1MinuteReviews sie mir eine etwas konkretere Idee vor Augen geführt hat, wie man seine Meinung auch kurz und prägnant kund tun kann.
An dieser Stelle nochmal ein Dankeschön an sie daür, dass ich ihre Idee für meine Zwecke ein wenig umwandeln und nutzen darf!
Ich mache hier also nichts Neues und völlig Unbekanntes, erhalte so aber eine neue Möglichkeit, meine Meinung zu noch mehr Büchern sagen zu können. Bücher, welche ich vor Monaten/Jahren gelesen habe, kann ich einfach nicht aus dem Gedächtnis heraus ausführlich rezensieren und hier bildet eine Kurzmeinung eine (für mich) schöne Alternative.

In diesen Kurzmeinungen werde ich den Inhalt nicht selbst zusammenfassen und oftmals gleich Meinungen zu allen Büchern einer Reihe posten. Beginnen werde ich eventuell mit Band 1 bis 5 der Gestaltwanlder-Reihe von Nalini Singh, da gerade hierzu Nachfragen kamen.

Inwieweit ich diese Idee auch auf weitere einzelne gelesene Bücher ausweite, die ich vor meiner Bloggerzeit gelesen habe, weiß ich noch nicht. Kommt wohl ganz darauf an, was die Leserschaft zu der Idee sagt - ohne euch geht schließlich eh nicht viel ;)!

#3: Neben Buchrezensionen wird es in nächster Zeit auch immer wieder etwas ausführlichere Meinungen zu verschiedenen Filmen geben, wie ich es vor einigen Tagen zu "Step Up 3D" und "Ich bin Nummer 4" gemacht habe.

#4: Ich bin mir unsicher, was ich mit dem Freitagsfüller mache. Weiterführen? Schluss damit? Am Überlegen bin ich in dieser Hinsicht schon länger, Anstoß zu einer Entscheidung hat mir hier auch Lucina gegeben, die ganz ähnliche Gedanken hatte. Mal ehrlich: im Prinzip stellt er keine besondere Bereicherung für den Blog dar, bis auf die Tatsache, dass ich ihn jeden Freitag sehr gerne ausfülle. Momentan tendiere ich dazu, ihn einfach als Kommentar direkt bei Barbara weiterzuführen, wenn ich Lust habe, ihn aber als separaten Post hier auf Colliding Worlds wegzulassen.

Und nun die Entscheidungsfrage: Was haltet ihr davon? Stoßen meine Änderungen auf Zustimmung? Irgendwelche Schwächen, um die ich mich außerdem kümmern sollte?
Ihr habt schließlich eine weit objetivere Sicht auf meinen Blog und euch fällt womöglich etwas auf, dass ich noch gar nicht betrachtet habe.
Ich bin offen für jedwede Kritik, ob per Kommentar oder Mail.

P.S.: Nein, ich habe den Regalzuwachs nicht vergessen. Da es aber, wie schon letzte Woche, keinen gab, habe ich mir den Post gestern gespart. Bin mal gespannt, ob die Zuwachsflaute anhält. Da aber demnächst zumindest Kresley Coles neuer Roman ran muss, halte ich es eher für unwahrscheinlich.

Samstag, 9. April 2011

Rezension "Im Bann der Engel" (Christiane Gref)

Im Bann der Engel von Christiane Gref

Die ersten Worte:
Missbilligend sah Jeremias Redcliff auf die Fingerabdrücke, die sich ölig vom Ebenholzrahmen des Spieltisches abhoben. Sein Blick wanderte zum Verursacher. Es war ein Schönling mit einer Entourage von, zugegebenermaßen, sehr attraktiven Frauen.

Inhalt:
Elena Winterstone ist Wissenschaftlerin mit Leib und Seele. Mit ihrem Team erschafft sie mechanische Engel: Männer, denen metallene Flügel implantiert werden und die unsterblich sind.
Diese Engel waren früher Verbrecher und nach ihrer Erschaffung hat Madame Hazard, Elenas Auftraggeberin, die Befehlsgewalt über sie.
Als schließlich auch unschuldige Männer verwandelt werden sollen, die sich gegen die Verwandlung weigern, erkennt Elena, dass es falsch ist, was sie tut.
Dieser Meinung sind auch die Bewohner der Stadt Cravesbury, die die Erschaffung der Engel verbieten wollen.
Davon lässt sich Madame Hazard allerdings nicht beeindrucken und beginnt mit dem Aufbau einer Truppe aus Engeln, die sie beschützen und ihr helfen sollen, die Stadt zu übernehmen.
Elena weiß, sie muss dagegen angehen und Madame Hazard Schachmatt setzen. Gemeinsam mit ihrem Verbündeten, dem Engel Amenatos, beginnt sie, gegen ihre Chefin vorzugehen.

Doch auch Madame Hazard hat Unterstützung. Die meisten Engel sind ihr treu ergeben und in ihrer Zofe Sophia hat sie eine Gefährtin gefunden. Neben der Verteidigung gegen die Stadt bedeuten Sophia und der Engel Marcellus für Hazard außerdem sexuelle Zerstreuung, die sie immer wieder gern in Anspruch nimmt.

Meinung:
Bereits das Cover und die Titelunterschrift „Steampunkroman“ weisen auf den Grundrahmen der Geschichte hin. In diesem Zusammenhang passt vor allem das Cover sehr gut zur Geschichte, die Zahnräder, wie auch der Flügel präsentieren wesentliche Bestandteile der Handlung.
Zu Anfang dauert es ein wenig, bis man sich an den Erzählstil der Autorin gewöhnt, da sie in 2 Perspektiven erzählt, zwischen denen sie sehr schnell und oft hin und herwechselt: abwechselnd schreibt sie aus Elenas und Sophias Sicht, ab und zu erhalten auch andere Figuren einen kurzen Erzählpart.
Der Spannungsbogen der Geschichte ist sehr gut aufgebaut, bis zum Ende der Geschichte lässt sie den Leser nicht mehr los und gipfelt und einem dramatischen Showdown, in den alle Charaktere eingebunden sind.
So richtig spannend wird es, als Elena zu begreifen beginnt, dass ihr Handeln falsch ist und sich gegen ihre Arbeitgeberin stellt. Elenas moralischer Standpunkt war mir dabei allerdings nicht ganz klar. Die Männer, die sie vor dieser Einsicht zum Engel machte, mögen zwar Verbrecher gewesen sein, sie aber deswegen einfach in Engel zu verwandeln oder bei dem Versuch sterben zu lassen, ohne Gewissensbisse zu haben? Wo Elena sonst doch eine so sympathische und rechtschaffene Frau ist? Das erschien mir doch ein wenig widersprüchlich. Sieht man von diesem Gegensatz einmal ab, ist Elena ein starker Charakter, mit dem man sich gut identifizieren kann. Ihre Entschlossenheit und Liebe zu Amenatos machen ihre Handlungen nachvollziehbar.
Durch Sophia wurde auch Madame Hazard gut beleuchtet, doch auch hier bleiben für mich Fragen offen. So hat sich mir bis zum Ende nicht ganz erschlossen, wo die Intention der Madame lag, Engel zu erschaffen und die Stadt in ihre Gewalt zu bringen.
Allgemein blieben alle Charaktere bis auf Elena eher flach, vor allem Sophia und Marcellus schienen in der ersten Hälfte für die Geschichte nur nützlich, um erotische Szenen einbauen zu können. Derlei Passagen waren recht zahlreich, fügten sich jedoch gut in die Gesamtgeschichte ein.
Das Setting und die Idee haben mir generell gut gefallen. Trotzdem schade, dass nie genau erwähnt wird, wann die Geschichte spielt und auch mechanische Elemente und Zusammenhänge, wie für den Steampunk typisch, eher weniger Beachtung fanden. So wird nie wirklich erklärt, wie die Schaffung der Engel überhaupt möglich ist. Man erfährt, dass die Flügel eingesetzt und die Männer vorbereitet werden, um dann in einem okkulten Ritus zu wahren Engeln zu werden, genauer wird darauf aber nicht eingegangen.
Grefs Schreibstil allgemein war sehr angenehm und flüssig zu lesen.

Fazit:
Der Roman wusste durch Spannung zu begeistern, der Idee überzeugt, doch mir fehlten die Atmosphäre einer steampunktypischen viktorianischen Zeit und eine gewisse Tiefgründigkeit der Nebencharaktere.
 3 von 5 Buchwelten.
Buchinformationen:
Broschiert: 220 Seiten
Verlag: Elysion-Books
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3942602083
ISBN-13: 978-3942602082
Preis: 12,90 €
Leseprobe

Vielen Dank an den Elysion Verlag und Jennifer Schreiner für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars!

Freitag, 8. April 2011

Freitagsfüller #30

Hallöchen, ihr Lieben!

bei Scrap-Impulse
1. Ich bin so ein Tollpatsch.
2. Und ein wirklicher Glückspilz dazu, oder nicht ?
3. Osterdekoration wird bei uns - wenn überhaupt - in 2 Wochen rausgesucht.
4. Bei meinem Aufsatz, da kommt es auf die Qualität an.
5. Gerade gestern wäre es wichtig gewesen, in die Schule zu gehen, aber nein, ich übersehe lieber den ollen Bordstein...
6. Die Meinung dieser Person ist gerade ganz unwichtig.
7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf einen hoffentlich milden Abend im Garten, morgen habe ich mein Bein auskurieren und Website gestalten geplant und Sonntag möchte ich für die Russisch Klausur paucken - welch eine Freude!

Ich wünsche euch allen ein schönes, belesenes, entspanntes Wochenende!
Und seid vorsichtig mit den Bordsteinen und Schotterwegen, es tut wirklich weh, wenn man sich das Bein vom Knie runterwärts aufreißt. Und dazu geht die Lieblingshose natürlich auch noch kaputt.
Sagt nicht, ich hätte euch nicht gewarnt: diese Bordsteine sind tückisch!
Ich spreche aus dieswöchentlicher Erfahrung.

Mittwoch, 6. April 2011

Filme: "Step Up 3D" & "Ich bin Nummer 4"

Hallöchen, ihr Lieben!
Bereits am Wochenende habe ich den Film "Step Up 3D" geschaut und gestern gabs mit viel Popcorn dann im Kino "Ich bin Nummer 4". Da hab ich mir gedacht, ich geb mal wieder öffentlich kurz meinen Senf zu den Filmen - natürlich wie immer eher dilletanitisch, da ich keine Ahnung von Filmen habe ;).

Step Up 3D
mit Rick Malambri, Adam G. Sevani, Sharni Vinson, uvm.
 
Inhalt:
Der Anführer der Tanztruppe “House of Pirates”, Streetdancer Luke (Rick Malambri), lebt mit vielen jungen und sehr talentierten Tänzern verschiedenster Herkunft in einem heruntergekommenen New Yorker Lagerhaus. Sie trainieren alle für einen bestimmten Tanzwettstreit, den sogenannten World Jam an dem die besten Tanzcrews der Welt gegeneinander antreten. Die Belohnung für den Sieger ist eine hohe Gewinnsumme! Eine große Aufgabe für die Tanzcrew die nicht leicht zu lösen ist da auch ihre Erzrivalen, das “House der Samurai”, an diesem Wettbewerb teilnehmen werden. Um einen Vorteil gegenüber denen zu haben macht sich Luke in der Untergrund-Tanszene der Stadt auf die Suche nach jungen Nachwuchstalenten.
Da stößt er auch ziemlich schnell auf zwei geeignete Tänzer: die unergründliche Streetdancerin Natalie (Sharnie Vinson) und den Erstsemester Moose (Adam Sevani). Zwischen Natalie und Luke entwickelt sich eine zarte Romanze die jedoch durch ein Geheimnis um Natalie zerstört werden könnte. Das nicht genug wird die hammermäßige Choreographie der “Piraten” von den “Samurai” geklaut. Doch Moose lässt sich nicht so leicht unterkriegen und bitte seine alte Tanz-Crew von der MSA, der Maryland School oft he Arts, um Hilfe. Können die “Piraten” gemeinsam mit der MSA-Truppe in der wenigen Zeit, die ihnen noch bleibt, das Ruder rumreißen und doch noch gut genug sein, um die besten Streetdancer der Welt zu schlagen?

Meinung:
"Step Up 3" ist nach etwa demselben Schema aufgebaut, wie sein Vorgänger "Step up 2 the Streets", wartet in der Hinsicht also nicht mit sehr vielen neuen Ideen auf.
Da Tanzfilme aber für mich immer wieder faszinierend sind, ist das kein großes Problem. Eine Gruppe von Tänzern verschiedener Stile arbeitet auf einen großen Wettbewerb hin und eine kleine Romanze ist auch wieder mit eingebaut.
Die Hauptcharaktere Luke und Natalie haben mir sehr gut gefallen, vor allem Luke war natürlich ein Augenschmaus und der Tango, den die beiden tanzen, ist beinahe meine Lieblingsszene des Films.
Mal ganz davon abgesehen ist auch Moose wieder mit von der Partie, den ich schon in Teil 2 sehr mochte. In diesem Sinne wurde also an "Step Up 2 the Streets" angeknüft.
Auch in diesem Film findet man wieder moderne und konventionelle Tänze, die die Charaktere individuell machen und immer wieder aufs Neue faszinieren. Ansonsten bleiben die Nebencharakrere aber sehr flach, da man bei derart vielen Gruppenmitgliedern eben 3 Stunden bräuchte, um jeden näher zu beleuchten.
Fantastisch ist auch diesmal wieder die Musik, der Soundtrack hat es bereits auf meinen Mp3-Player geschafft und ich höre ihn Fuß-wippend in der Dauerschleife.


Ich bin Nummer 4
mit Alex Pettyfer, Teresa Palmer, Timothy Olyphant, uvm.

Inhalt:
John (Alex Pettyfer) ist kein gewöhnlicher Teenager: Kurz nach seiner Geburt wurde sein Heimatplanet zerstört. Mit acht weiteren Kindern, die die Katastrophe überlebten, konnte er auf der Erde in Sicherheit gebracht werden. Seitdem ist John, begleitet von seinem Beschützer Henri (Timothy Olyphant), auf der Flucht. Unter ständig wechselnden Identitäten ziehen sie von Stadt zu Stadt – ohne Familie, ohne Freunde, ohne Vergangenheit. Als sie sich in Paradise, einer kleinen Stadt in Ohio niederlassen, überschlagen sich die Ereignisse: John, mittlerweile ein junger Mann, entdeckt, dass er über erstaunliche, übernatürliche Kräfte verfügt, die zunehmend an Stärke gewinnen. Als er sich in die hübsche Sarah (Dianna Agron) verliebt, will er zum ersten Mal in seinem Leben nicht mehr auf der Flucht sein. Doch die skrupellosen Feinde, die hinter den Überlebenden her sind, haben ihn aufgespürt und greifen an. John muss sich seinem Schicksal stellen. Drei sind bereits tot. Er ist Nummer vier…

Meinung:
"Ich bin Nummer 4" war ein Film ganz nach meinem Geschmack.
Viel Spannung und Action, eine zarte Liebesgeschichte, ansehnlicher Hauptdarsteller, nicht zu tiefgründig. Und das Tüpfelchen auf dem i waren die SciFi-Inhalte, die mir wirklich recht gut gefallen haben.
Da ich das Buch nicht kenne, kann ich leider nichts dazu sagen, wie gut oder schlecht die Buchverfilmung geworden ist. Aber vielleicht werde ich das Buch ja sogar irgendwann mal in die Finger bekommen.
Alex Pettyfer und Dianna Agron haben sehr gut in die Rollen gepasst und hatten beide eine sehr sympatische Ausstrahlung. Auch Alex Gabe bzw Relikt, wie es im Buch genannt wird, ist auch sehr nett animiert und mutet sehr echt an.
Auch Nummer 6, die später in den Kampf gegen die Feinde verwickelt ist, hat sehr imposante Ausdrücke und war einer der interessantesten Charaktere.
Allerdings entlockten mir die Feinde an sich öfters mal ein lachen. Ich lache immer an den unpassendsten Stellen, was Filme betrifft (ich habe auch gelacht, als ich in "New Moon" zum ersten Mal Aro sah und sprechen hörte), aber bei den Bösewichtern wurde teils schon ein wenig sehr dick aufgetragen. Das ist zumindest meine Meinung als Mädchen.
Außerdem schreit der Film ja förmlich noch einem 2. Teil. Am Ende ist so gut wie nichts geklärt... ich bin gespannt ob und wann da noch was nachkommt.
Alles in allem also ein unterhaltsamer Streifen, den ich gerne gesehen habe!
Quelle Filmplakate: Ich bin Nummer 4, Step Up 3D
Quelle Inhalte: Ich bin Nummer 4, Step Up 3D

Montag, 4. April 2011

Rezension "Ruf der Vergangenheit" (Nalini Singh)


Ruf der Vergangenheit von Nalini Singh

Die ersten Worte:
Der Tod war die Geißel der Vergessenen. Ein erbarmungsloser Geselle, der kein Mitleid kannte.
Voller Zuversicht hatten sie sich vom Medialnet gelöst, auf der Suche nach einem Leben, das anders war als die kalte, gefühllose Welt ihrer Brüder und Schwestern im Netz.

Inhalt:
Devraj Santos, Anführer der Vergessenen und Chef der Shine-Stiftung, hat noch nie gute Erfahrungen mit Medialen gemacht. Seine Vorfahren waren ebenfalls Mediale die sich abspalteten, als das Silentium-Projekt durchgesetzt wurde, das allen Medialen die Gefühle abtrainierte. Niemals wollten sie gefühllos leben müssen.
Als Dev die bewusstlose Mediale Katya vor seiner Tür findet, verhält er sich nicht nur deshalb defensiv und misstrauisch, weil sie eine Spionin sein könnte. Katya scheint ihr Gedächtnis verloren zu haben und ihre Erinnerungen kehren nur langsam und bruchstückhaft zurück.
Bald wird jedoch klar, dass sie gebrochen und anschließend darauf programmiert wurden, Dev zu töten, da der Medialenrat die Vergessenen ausrotten möchte.
Dev ahnt von Anfang an, dass sie eingeschleust wurde, um Schaden anzurichten und doch kann er sich der Gefühle nicht verwähren, die auf ihn einstürmen. Denn Katya bricht durch die Mauer, die Dev um sich errichtet hat, um der strenge, grausame Anführer zu werden, den die Vergessenen brauchen, um ihre Existenz sichern zu können.
Auch Katya spürt diese Anziehung und beginnt gegen die Befehle zu kämpfen, die ihr einprogrammiert wurden. Sie weigert sich, die Instruktionen auszuführen, denn sie erkennt, wen es eigentlich zu bekämpfen gilt…

Meinung:
In siebten Band ihrer Gestaltwandler-Reihe entführt Singh wieder in einen anderen Teil ihrer faszinierenden Zukunftswelt. Diesmal beleuchtet sie das Volk der Vergessenen näher, deren Vorfahren mediale Rebellen waren.
Singh hat es wieder geschafft, entscheidende Handlungsstränge gut zu verbinden und von der ersten bis zur letzten Seite Spannung aufzubauen und zu erhalten.
Dev und Katya sind abermals Charaktere, die ihre ganz eigene Stimme haben und sich perfekt ergänzen. Dev wird immer wieder sehr treffend mit zwei Seiten beschrieben, seine grausame und kalte Seite als Anführer und seine emotionale und sanfte Seite als einfacher Mann. Anfangs scheinen diese Teile sehr klar differenziert, doch Katya setzt die Verbindung beider Seiten in Gang.
Die Mediale lernt man auf ihrem Weg von der gebrochenen Seele zur starken Persönlichkeit sehr schnell kennen und kann sich gut mit ihr identifizieren. Obwohl ihr so viel Leid angetan wurde, gibt sie doch nicht auf und schafft es schließlich, als Phönix aus ihrer Asche aufzuerstehen. Auch ihr innerer Konflikt ist dabei sehr sensibel geschildert, denn oft ist sie unsicher, ob ihre Gedanken ihre eigenen sind oder doch nur vorbestimmt durch ihre Programmierung.
Zwischen den Kapiteln sind immer wieder Briefe einer gewissen Familie Petrokov eingestreut, die die Geschichte kurz vor Silentium und die Abspaltung der Rebellen vom Medialnet aus einer persönlichen Perspektive schildern. Am Ende werden diese Briefe aufschlussreich mit der Geschichte verknüpft, genauso wie die geheimnisvollen kurzen Berichtprotokolle der Station Sunshine, die eingefügt sind.
Singh hat auch dem Rat der Medialen abermals immer wieder für einige wenige Seiten Platz eingeräumt, so dass man auch weiterhin auf dem Laufenden bleibt, welche Veränderungen und Vorgänge im Medialnet vor sich gehen.
Anfangs war ich ein wenig wehmütig, da die Geschichte sich von den DarkRiver-Leoparden entfernt. Aber Singh hatte auch hier wieder eine Überraschung für mich parat, denn auch das Rudel hat sie wieder aktiv mit eingebunden, so dass man alte Bekannte wieder treffen kann.
An Neuentwicklungen mangelt es außerdem auch nicht, denn im Medialnet tauchen neue Probleme auf und es gibt Instabilitäten, die nicht zuletzt auch den Rat beeinflussen.
Einziger kleiner Negativpunkt ist für mich, dass der Showdown ein wenig flach ausfiel. Die Situation um Dev und Katya blieb zwar bis kurz vor Schluss ungeklärt, da ein großes Problem das Glück der beiden behindert, aber es fehlte dennoch der große „Knall“, den es bisher immer gab.
Singhs Schreibstil lässt wie immer keine Wünsche offen, flüssig und sensibel schreibt sie über die Gefühlswelt ihrer Charaktere.

Fazit:
Kurz und gut: Starke Charaktere, Spannung pur, voller Romantik, eine facettenreiche faszinierende Welt der Zukunft – Singhs Romane darf man sich einfach nicht entgehen lassen.

 5 von 5 Buchwelten.
Buchinformationen:
Broschiert: 405 Seiten
Verlag: Lyx (11. März 2011)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3802584023
ISBN-13: 978-3802584022
Originaltitel: Blaze of Memory
Preis: 9,95 €
Leseprobe

Aus der "Gestaltwandler-Reihe":
  1. Leopardenblut
  2. Jäger der Nacht
  3. Eisige Umarmung
  4. Im Feuer der Nacht
  5. Gefangener der Sinne
  6. Sengende Nähe
  7. Ruf der Vergangenheit
  8. Fesseln der Erinnerung (erscheint im September 2011)

Sonntag, 3. April 2011

Regalzuwachs #28

Hallöchen, ihr Lieben!
Sonnt ihr euch auch gerade auf der Terrasse? Ist dieses Wetter nicht absolut herrlich?
Gestern Abend haben wir sehr erfolgreich unseren neuen Grill eingeweiht und das erste Mal in diese Jahr die Bäuche mit Rostern, Steak und allen drum und dran vollgeschlagen.

In diesem Post, hier und heute, feiert außerdem ein Satz Premiere: In dieser Woche habe ich weder Bücher gekauft, noch gewonnen oder bekommen. Es ist simpel kein neuer Regalzuwachs zu verzeichnen! Wahnsinn, das habe ich seit Monaten nicht mehr geschafft *lach*.

Etwas kann ich euch allerdings trotzdem zeigen. Die liebe Ami von Hybrid Library hat mir gestern den Tag versüßt, in dem sie mir 3 ganz niedliche Lesezeichen geschickt hat. Nochmal einen ganz lieben Dank an dich, ich hab mich richtig gefreut und war total überrascht! Deswegen sage ich jetzt auch nicht noch mal, dass es nicht nötig gewesen wäre ;).
Und so sehen die Schmuckstücke aus:


Ab jetzt wachen also das Rotkäppchen, der böse Wolf und die Großmutter darüber, dass ich die Seiten wiederfinde, auf denen ich das lesen unterbrechen musste :).

Freitag, 1. April 2011

Freitagsfüller #29

Guten Abend, ihr Lieben!

bei Scrap-Impulse
1.  Nun ist endlich der Frühling da.
2. Ist die Post von Postkutschen zu Schneckentaxis umgestiegen? Jede Sendung dauert und dauert -  mich nervt das wirklich sehr.
3. Schuhe habe ich viele und trotzdem ziehe ich immer wieder die ältesten und bequemsten Treter an.
4. Von der letzten Sportstunde bin ich immer noch ganz blau und grün.
5. Eigentlich ist mir das Wochenende viel zu Schade, um morgen drinnen rumzusitzen und Mathe zu lernen.
6. Mein Mp3-Player ist robust, wie ich heute wieder ausgetestet habe, und das ist auch gut so
7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf mein Bett, morgen habe ich Mathe lernen, Gartenarbeit und "Step Up 3" gucken geplant und Sonntag möchte ich lesen und die Sonne genießen, wenn sie denn noch scheint!

Allen ein sonniges, entspanntes Wochenende.
Holt Grill und Roster raus, der Sommer kommt ;)!