Sonntag, 1. August 2010

Rezension "Ein Vampir ist nicht genug" (Jennifer Rardin)

Meine erste Rezension hier auf dem Blog habe ich jetzt mal für den 1. Band meiner momentanen Lieblingsreihe, der Jaz-Parks-Serie, reserviert:

Ein Vampir ist nicht genug von Jennifer Rardin


Die ersten Worte: 
Angst ist Bockmist. Denn man weiß nie, wann sie einen überfällt.

Inhalt:
Jasmine - kurz Jaz Parks ist eine Auftragskillerin des CIA. Ihre Fälle sind jedoch keine Kriminalfälle der normalen Art, denn Jaz jagt Vampire und andere übernatürliche Bösewichter und Psychopathen. In ihrem Job ist sie die Assisentin von Vayl, der auch ein Vampir ist - aber einer der "Guten", wie er so schön zu sagen pflegt.
Die beiden werden auf eine Mission geschickt, auf der sie eigentlich nichts spekatkuläres erwartet hatten, doch plötzlich stoßen sie auf immer mehr Indizien, dass eine Organisation von Menschen und auch Vampiren versucht, Amerika und die Welt zu unterjochen, indem sie ein Killervirus entwickeln.
Dabei stoßen sie auch auf ihren Erzfeind, den Raptor - einen Vampir, der das Böse anzieht wie ein Magnet.
Jaz stehen zwar ein paranoider Wissenschaftler und seine fantastischen Erfindungen, ein starker Vampir, ein Medium und ein charismatischer Privatdetektiv zur Seite, doch schon bald befindet auch sie selbst sich in Gefahr - und das obwohl ihr doch ihre eigene Vergangenheit noch so zu schaffen macht. Denn sie musste in ihrem alten Team ihren Freund und ihre Schwägerin töten...

Meinung:
An diese neue Reihe bin ich wirklich vollkommen erwartungslos herangegangen - und mittlerweile habe ich die beiden nächsten Bände bereits gelesen.
Von der erste Seite an war das Buch wirklich spannend! Fingernägel kauen ist garantiert. Und dabei ist dieses Buch für all jene etwas, die gerne Vampirromane lesen - nicht nur für diejenigen, die gern Romantic Fantasy lesen.
Die Hauptcharaktere Jasmine (kurz Jaz) und Vayl sind einem sofort sympathisch. Jaz ist zwar die typische Romanheldin - eine starke Persönlichkeit, die aber schwere Schicksalsschläge hinter sich hat - aber solange es die Autoren richtig anstellen, wird das auch nicht langweilig. Das hat auch Rardin gemeistert.
Vayl ist der typische Vampir: Macho mit weichem Kern. Jedoch zieht er seine Masche gar nicht so zielstrebig ab, wie manch anderer Romanheld, wenn man genau hinsieht.
Dabei hofft man die ganze Zeit, Jaz und Vayl würden sich wenigstens ein wenig näher kommen, als nur das eingespielte Team zu sein - ich hoffe, das etwas Derartiges in den kommenden Romanen entsteht.
Durch entsprechende Nebencharaktere sowohl auf guter als auch auf böser Seite wird die Geschichte ebenfalls interessanter.
Der allergrößte Pluspunkt an diesem Buch ist für mich aber immer noch, dass trotz der Spannung und Ernsthaftigkeit der Lage auch der Humor nicht zu kurz kommt. Vor allem durch die Schlagfertigkeit von Jaz und ihrer (teils ein wenig verrückten) Gedanken wird hier ein Lacher nach dem anderen fabriziert.
Alles in allem ein spannender Auftakt zu einer Serie, wenn auch fast komplett ohne Romantik-Touch, kann ich das Buch Vampirroman-Liebhabern nur empfehlen.

5 von 5 Sternchen.

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