Sonntag, 29. August 2010

Rezension "Beastly" (Alex Flinn)

So, ich hatte heute echt eine lange Lesenacht. Gestern erst gekauft und heute schon fertig gelesen. Es hat mich wirklich in seinen Bann gezogen - eine wahnsinnig fantastische Geschichte, wenn sie vielen in anderen Versionen schon bekant sein dürfte. 
Buchohrwurm: Alanis Morissette - Not As We

Beastly von Alex Flinn


Die ersten Worte:
MR. ANDERSON: Willkommen zum ersten Chat für ungewollte Gestaltänderung.

Inhalt:
Kyle ist beliebt, hübsch und glücklich – aber auch arrogant und herablassend. Er ist der Sohn eines Reichen Nachrichtensprechers. Sein Vater lebt ihm tagtäglich vor, dass es nur auf Aussehen und Erfolg ankommt und Kyle hat diese Einstellung übernommen.
Auf seiner Privatschule schikaniert er nur zu gerne diejenigen, die er als hässlich befindet.
Schließlich treibt er es auf die Spitze, in dem er ein unscheinbares Mädchen zum Schulball einlädt, obwohl er bereits ein Date hat. Sein Plan ist es, das Mädchen vorzuführen, indem sie zum Ball kommt und entdecken muss, dass er eine Andere hat.
Doch sein Verhalten soll in dieses Mal teuer zu stehen kommen. Als er nach dem Ball nach Hause kommt, wartet dort eine Hexe auf ihn, die ihn verflucht. Sie verwandelt ihn in ein scheußliches Biest. Nur durch eine kleine gute Tat lässt ihm die Hexe einen Ausweg offen. Kyle hatte am Abend einem unscheinbaren Mädchen die Rose geschenkt, die sein Date verschmäht hatte – und deswegen gibt die Hexe ihm zwei Jahre Zeit, seine wahre Liebe zu finden, die mit ihrem Kuss seine Rückverwandlung besiegeln kann.
Zunächst will Kyle es nicht glauben, doch bald stellt er fest, dass alle Versuche scheitern, um sich wieder zu verändern.
Sein Vater erträgt es nicht mehr, seinen Sohn so zu sehen, und schiebt ihn mit der Haushälterin in ein Haus nach Brooklyn ab.
Kyle verliert alle Hoffnung, denn wer sollte sich in ein Biest wie ihn verlieben…?

Meinung:
Zwar ist die Geschichte wirklich sehr stark an „Die Schöne und das Biest“ angelehnt, aber daraus macht die Autorin auch kein Geheimnis.
Diese Nacherzählung ist zwar dadurch nicht immer spannend, da man doch in groben Zügen weiß, was passiert und wie die Geschichte endet und doch hat sie ihren ganz eigenen Scharm. So wie es moderne „Cinderella Storys“ gibt, gibt es nun „Die Schöne und das Biest“ in moderner Form.
Die Geschichte hat mich wirklich abwechselnd zum lachen und zum weinen gebracht. Vor allem die Einsamkeit Kyles wird sehr einfühlsam beschrieben, genauso wie die Gefühle so zaghaft und schön erblühen, die wie Rosen, die Kyle heranzieht. Auch den Wandel, der in ihm stattfindet, war wundervoll beschrieben, wie er seine Arroganz ablegt und immer mehr Einfühlsamkeit zeigt und sich schließlich verliebt.
Am meisten berührt einen vor allem die Zeit, die Kyle und seine große Liebe getrennt verbringen.
Der Schreibstil von Alex Flinn hat mir sehr gut gefallen, war sehr flüssig. Manchmal waren die Wendungen zwar ein wenig sehr umgangssprachlich, aber da die Geschichte von einem Jugendlichen erzählt wird, ist das kein Problem. Zusätzlich war die Erzählperspektive deshalb interessant, weil aus Kyles Sicht geschrieben wurde, was man ja eher selten hat. Dadurch wirken seine Gefühle sehr viel echter und man fühlt einfach mit ihm.
Das Buch ist jedem Romantiker absolut zu empfehlen. Und natürlich für alle Fans von "Die Schöne und das Biest".

5 von 5 Sternchen.

Buchinformationen:
Gebundene Ausgabe: 336 Seiten
Verlag: Baumhaus Verlag
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3833938447
ISBN-13: 978-3833938443
Jasmin.

Kommentare:

  1. ich möchte unbedingt den Film gucken, aber nach deiner Review denke ich dass das Buch um einiges besser ist

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  2. Ich kann das Buch auch nur empfehlen. Hat mir richtig gut gefallen. Und auf den Film bin ich ja mal sehr gespannt. Mal schauen, wie gut oder schlecht Vanessa Hudgens als Linda spielen wird.

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  3. Das Buch ist richtig gut, da kann ich dir zustimmen! Ich finde aber hier zur Abwechslung auch mal die Aussicht auf einen Film sehr gut - vor allem die Umsetzung des Biests im Film gefällt mir besser als das haarige Monster aus dem Märchen, weil es einfach besser in unsere Zeit passt, aktueller ist, irgendwie.

    Und Alex Pettyfer ist ja wohl mal RICHTIG gut gecastet! ;D

    Einzig bei Vanessa Hudgens bin ich ein bisschen skeptisch. Wie du bin ich gespannt auf ihre schauspielerische Leistung, aber ich finde sie sowieso zu hübsch für die Rolle also in meinen Augen schon von Vornherein eine Fehlbesetzung.

    Ansehen werde ich mir den Film aber auf jeden Fall! :)

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  4. Ansehen werde ich ihn mir auch ;) Ich meine, ich schaue auch Twilight & Co., obwohl ich nicht so besonders begeistert bin...

    Ich bin schon sehr gespannt, bei Vanessa muss ich dir zustimmen, sie passt nicht zu meiner Vorstellung...

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  5. Ich überlege schon länger ob ich das Buch lesen soll... Danke für die Rezi!

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